Ich würde mich freuen, wenn der GNU Taler bald großflächig genutzt werden könnte.
EDIT: Link zur GNU Taler Seite: https://www.taler.net/de/index.html
Ich denke, dass die dringend einen besseren Namen brauchen. Für die FOSS-Gemeinde klingt “GNU Taler” hervorragend, für den durchschnitts-Paypal-Nutzer klingt das eher befremdlich und alt.
Ich möchte bitte die GNU-Dublone! Die Gnublone!
Arr, leave me gnubloons alone, seafarer, lest me curse shall follow ye to yer watery grave.
Alternativ auch “Ich mag Gnumeten” -Mr. Krabs, CFO von KDE
KDE kommt ja eher mit ihrer eigenen (aber inkompatiblen) Alternative “Kreuzer”.
Name passt ⛵
Gnublerone!
Als Leser lustiger Taschenbücher mag ich Taler.
alt
Ohne Wertung. Die Idee ist von 2016 und die erste Implementierung von 2020. Der Taler ist an sich eine gute Sache - anonymes bezahlen, kryptographisch sicher, foss. Und das Projekt ist auch nicht tot: GNU Taler. Durchgestartet sind sie damit bisher noch nicht.
Der Erfolg steht und fällt für mich mit der Verwendbarkeit. Ich brauche die Möglichkeit in diese Währung zu tauschen und dann im Alltag damit zu bezahlen, dort wo ich auch einkaufe.
Das GNU kann man sich auch sparen, und Taler ist jetzt nicht unbedingt schlecht als Name?
Das GNU macht den Namen extrem kühl und basiert.
deleted by creator
Ich hatte gesehen dass sie GLS Bank in die Richtung taler denkt, bezweifle aber dass es groß Anklang findet (jetzt wo Wero im Rollout ist und Resourcen und PR bindet).
Ooensource und privacy ist verlockend aber überhaupt irgendwas als Alternative zu PayPal und Google Apple pay zu haben ist wichtiger für mich. Das ist jetzt wero und kann auch nur gelingen wenn alle grossen mitmachen. Die GLS Bank mussten wir quasi zwingen das endlich mal freizuschalten. Jetzt weiss ich auch warum.
Ne es ist anders herum. Die GLS priorisiert WERO klar, aber meiner Meinung nach ist WERO der selbe Mist wie VISA und Mastercard. WERO nutzt noch nicht mal europäische Cloudinfrastruktur und du machst dich genauso zum gläsernen Kunden was Datenschutz angeht. Und dazu kommt noch der Appzwang so das man das quasi nicht ohne Google oder Apple Handy verwenden kann, was das ganze noch absurder macht.
Schreibe das immer wieder unter Wero posts, dass allein die Existenz von GNU Taler, und dass man sich stattdessen für so einen halbgaren Mist mit “trust me bro”-Privatsphäregarantien entschieden hat, für mich Bände spricht, was die eigentlichen Interessen dahinter sind. Ich werde Wero definitiv nicht verwenden, selbst wenn ING sich irgendwann entschließt etwas oberhalb der allerbeschissensten Implementierung die Wero zulässt auszurollen. Momentan geht das nur mit Telefonnummer und komplettupload des gesamten Telefonbuchs, und da ist sogar ernsthaft Paypal besser (wenn auch nicht viel).
Aber das mit dem Telefonbuch ist ja opt-in oder ?
Nicht als ich es zuletzt versucht habe mich anzumelden (Ende 2025). Nach der Registrierung konnte man nichts tun bevor man nicht die Telefonbuch-Synchronisierung aktiviert hat. Das einzig Positive ist, dass die Deregistrierung auch nur ein Tastendruck war.
Ich dachte das mit dem Telefonbuch wäre eine Metapher oder Übertreibung. O_o wzf?! Wozu braucht ein Zahlungsdienstleister deine Kontakte?
WERO ist in dem Sinne keine Zahlungsdienstleister, im Hintergrund werden so weit ich weiß SEPA Direktüberweisungen gemacht. Die primäre Funktion ist einfach mit einem Handy und damit verbundener Telefonnummer direkt an eine andere Person oder Geschäft eine Überweisung auszulösen. Daher der Handy- und Telefonnummerzwang.
Das ist ähnlich wie bei Signal usw. also ein gewolltes Feature, aber genauso wie bei Messengern aus Datenschutz- und sonstigen Missbrauchsgründen sehr bedenklich.
App zwang okay, Punkt an dich
Infrastruktur ist mir unerklärlich aber kann mit einem fingerschnips geändert werden
Jurisdiktion ist mein Hauptthema damit. Es ist dahingehend eben Grundlegend anders als visa und master.
Datenschutz ist nicht per Design wie es der Taler zu Schein scheint aber alleine dass die Daten nicht prinzipiell abfließen (Infrastruktur…) ist ein grosser Vorteil.
Und was der Mensch unter dir noch schrieb bin ich mir sicher dass man den Kontakt Abgleich auch Datenschutz freundlich gestalten kann. Hashes, Abgleich, Vermittlung, Daten löschen.
Könnte vielleicht, aber das WERO Konsortium scheint nicht wirklich interessiert daran zu sein. Das sind alles Konzernbanken die Userlockin und Datensammeln gut finden. Aber im Grunde geht es denen nur darum den digitalen Euro zu verhindern. Sobald die Politik daran das Interesse verliert wird WERO wie alle seine Vorgänger, und davon gibt es reichlich, vernachlässigt und irgendwann abgeschaltet werden.
Gibt’s zu dem Bestreben den digitalen euro verhindern zu wollen bgute Artikel?
Leider so ziemlich alles hinter Paywalls oder Lobbytexte der Bankwirtschaft.
Ne grobe Übersicht eventuell hier: https://t3n.de/news/banken-gegen-den-digitalen-euro-1691913/
Deswegen wäre eine Währung, wo die Bürger die Macht besitzen, eine gute Sache. Ganz ohne Einfluss von großen Konzernen. Hier müsste dann halt nur mal ein großer Player den Anfang machen und das Ding als Währung akzeptieren, z.B. Lidl oder Aldi. Da geht fast jeder einkaufen und das hätte schon Gewicht
Leider sind die jetzt schon über ein Jahr hinter dem eigentlich geplanten Starttermin und ich verliere auch langsam den Glauben das die das ernst meinen.
Dresden? Ich hatte vor kurzem was aus der Schweiz gehört. Kann mich leider nicht mehr an Details erinnern aber es hörte sich recht positiv an.
Leider stimme ich hier aber weitgehend mit @srmono@feddit.org überein. Aber vielleicht eine finktionierende Alternative.
Ich brachte den GNU Taler auch mit der Schweiz in Verbindung. Im Wikipedia-Artikel, Punkt “Geschichte” steht:
Eine erste Implementierung des Systems fand im September 2020 an der Berner Fachhochschule zur Abwicklung des Cafeteria-Umsatzes statt.
Zusammen mit Thomas Moser von der Schweizerischen Nationalbank hat Christian Grothoff ein Konzept vorgeschlagen, welches die Nutzung von digitalem Zentralbankgeld (Retail CBDC) unter Wahrung der Privatsphäre der Nutzer ermöglichen würde.
aber auch
Im Januar 2024 startete die niederländische Nonprofit-Organisation NGI basierend auf GNU Taler das Pilotprojekt NGI-Taler. Der NGI-Taler wird aus dem Forschungsprogramm Horizont Europa der Europäischen Kommission und dem Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation finanziert, Projektpartner sind Universitäten und Banken, unter anderem die GLS Gemeinschaftsbank.







