Jetzt bitte mit gleichem Einsatz die Zukunftsperspektive der Jugend retten.
Diese Klimakleber und Lifestyle-Teilzeitler? Wenn das der Kanzler hört.
Erinnert mich alles ein bisschen an Kinder, die einen kranken Vogel finden und ihn dann mit großem Geschrei zwei Tage rumtragen um ihn zu “retten”, sich gegenseitig wegnehmen, von einem Behälter in den nächsten stecken, bis er endlich stirbt.
Aber was willste machen, die Deutschen sind so tierlieb, die können kein Tier leiden sehen.Außer es landet hinterher auf dem Teller, dann sind Leid, Qual und Tod total in Ordnung
Oh man, diese Wal-Sache ist doch echt komplett an mir vorbeigezogen. Jaja, ist toll und so. Aber könnte es vielleicht sein, dass wir so tief in der Schei*e stecken, dass wir, statt über unangenehme aber notwendige Themen zu reden, lieber wochenlang einer Wal-Story frönen?
Meine Vermutung ist ja dass der schwerkrank ist und einen Selbstmordversuch unternommen hat um nicht über monate langsam zugrunde zu gehen …
Steht ja auch in dem Artikel so ähnlich
Nach Meinung anderer Experten könnte das Tier aber wieder gezielt zur Küste schwimmen. “In verschiedenen Regionen der Welt ist dokumentiert, dass Großwale bei ausgeprägter Erschöpfung vermehrt flache Küstengewässer mit weichem Untergrund aufsuchen”, hatte das Deutsche Meeresmuseum erklärt.
Und dass Dänemark den zb nicht retten würde
Finde ich positiv. Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut. Die Rettungsaktionen sind wahrscheinlich in die hundert Tausende Euro gegangen.
Vergleicht man die Strandung eines Wales vor 100 oder 200 Jahren, hätte wahrscheinlich das Bewusstsein im Umgang mit Tieren gefehlt (Artgerechtigkeit, Lebewesen, die fühlen, Tiere als Individuen), das Wissen, wie dem Wal geholfen werden kann, die finanziellen Mittel und die technischen Möglichkeiten einer Bergung, samt Transport.
Im Zeitalter des Internet ist die Reichweite von Informationen enorm. Dadurch haben sich schnell finanzielle und tatkräftige Unterstützer gefunden und Supporter von weit weg brauchten nicht mehrere Tage, um dem Ort der Strandung nahe zu kommen. Der gestrandete Wal und die Helfer waren medienwirksam. Nach seiner Entlassung in die Nordsee ist er nun auf sich alleine gestellt, “aus den Augen, aus dem Sinn”. Ein paar Fragen bleiben offen: Sind Organe irreversibel geschädigt? Neigt die Haut zu nachträglichem Parasitenbefall? Wird ihm infolge dessen, Lebensqualität entzogen? Kann er wieder so viel Nahrung jagen, dass er kalorisch zunimmt? Sind Netze in seinem Körper und in einem solchen Ausmaß, dass ihm die Nahrungsaufnahme erschwert wird? Wird sich letzten Endes seine verbleibende Lebenszeit, der eines Buckelwals ohne einer solchen Lebensgeschichte annähern?
Die gewonnenen Erfahrungen können künftig gestrandeten Walen helfen. Was mir medial aufgefallen ist waren Unstimmigkeiten, Differenzen oder gar Streitereien zwischen Gruppen. Die Kritikpunkte entfielen auf Zuständigkeiten, Verantwortungen, Machtbefugnisse, Kompetenzen und vielleicht sogar Profilierungen oder kurz heruntergebrochen auf das: Wer hatte das Sagen? Im Nachhinein wurde kritisiert, Handlung A hätte nicht geholfen, wäre nachteilig gewesen, Handlung B hätte hingegen Positives bewirkt.
So wie ich die Biologen verstanden habe ist das Problem nicht ihn in die Nordsee zurück zu kriegen sondern das was es ihm schlecht genug dass er bald wieder stranden könnte
Oder er einfach verreckt
Sag doch nicht sowas! Der Wal ist jetzt gerettet! Können wir da nicht mal einfach stolz drauf sein?
(ich stell mir da grad so ne Karikatur vor wo ein Haufen Leute jubelnd um eine Verkehrsinsel stehen auf der ein bedröppelter Igel sitzt und die plattgefahrenen Igel und hin und herfahrenden Autos drumrum igorieren)







