Von dem Verbot sind nicht alle Bereiche betroffen. Für den Außer-Haus-Verkauf, wie beispielsweise bei Drive-in-Angeboten, Coffee to go oder verpackten Mahlzeiten für unterwegs, bleiben die Einzelportionen weiterhin zulässig. Ebenso gelten strikte Ausnahmeregelungen für Krankenhäuser, Pflegeheime und vergleichbare medizinische Einrichtungen, in denen die kleinen Verpackungseinheiten aus hygienischen Gründen auch in Zukunft benötigt werden.
Boah finally
Ich denke seit Jahren, wie unfassbar unnötig und scheiße diese Minitütchen sind. Mega unangenehm zu benutzen und produzieren unfassbar viel Müll.
In ein paar Jahren wird das so eine Sache sein, bei der man sich denkt, wie das überhaupt jemals normal sein konnte.
Ich habe neulich noch dran gedacht, wie unglaublich doof es damals war, im Bett zu lesen mit dem 80 Watt Heizstrahler direkt hinterm Kopfkissen.
Das war so eine der ersten allgemeinen Entrüstungen über die EU als pöhses Bürokratimonster in meiner Erinnerung. Heute habe ich mit LED Spots die ganze Bude hell und verbrauche nicht das doppelte von der alten Funzel.
Aber dieses mal hat sich der Stammtisch spontan wirklich mehr Gedanken gemacht als ein paar Dudes die sich ein halbes Jahr mit einem Thema auseinandergesetzt haben, glaube mir!
Wie viel Ketchup Tüten muss man etwa vermeiden, um eine Kreuzfahrt oder Privatjet zu kompensieren?
Warum nicht beides vermeiden?
An einem wird gearbeitet wie wir sehen, an dem anderen nicht.
Hm ich sehe nirgends irgendwelche Bemühungen das sich reiche einschränken sollten. Diese verbote hier machen zwar Sinn, wirken aber ähnlich hilflos wie Plastik Trinkhalme verbot. Ich meine wie viel Prozent der muellmenge oder des CO2 Ausstoßes machen Trinkhalme oder Ketchuptueten aus? Warum sind Einweg vapes, fast fashion von temu, unreparierbare Elektronik und per Software oder Spezialwerkzeug verdongelte hardware erlaubt? Warum gibt es nicht einfach 100 Euro Pfand auf vapes? Warum ist es billiger, schneller und einfacher einen neuen Fernseher zu kaufen, als ein 20 Euro Teil darin zu ersetzen? Das wären sinnvollere Regelungen.
Ich meine wie viel Prozent der muellmenge oder des CO2 Ausstoßes machen Trinkhalme oder Ketchuptueten aus?
Dabei geht es nicht um den CO2 Ausstoß bei der Produktion, sondern darum dass das Zeugs hinterher nicht sm anderen Ende der Welt in der Umwelt herumliegt und schlimmstenfalls massig Viecher dran verrecken.
Warum ist es billiger, schneller und einfacher einen neuen Fernseher zu kaufen, als ein 20 Euro Teil darin zu ersetzen? Das wären sinnvollere Regelungen.
Zumindest bei diesem Punkt gibt es ja in letzter Zeit zumindest kleinere Fortschritte mit Recht auf Reparatur und so… Und Temu und ähnliche Shops werden ja auch gerade (wenn auch nur sachte) angegangen. Sicher ist das alles eher Symbolpolitik, aber ganz so schwarz sehen sollten wir es auch nicht. :)
Also betrifft das nur den Fall, dass man sich Ketchup im Laden kauft, oder im Restaurant “zum hier Essen” bestellt?
Es klingt nach Gastronomie:
Ab 2030 werde die Ausgabe von kleinen Kunststoffverpackungen für Ketchup, Mayonnaise, Senf, Zucker und Kaffeesahne in Restaurants, Cafés und Hotels beim Vor-Ort-Verzehr grundsätzlich untersagt
Geil, dann muss die Kantine bei uns ja wieder Pumpspender hinstellen! Die haben die Dinger irgendwann abgeschafft und durch diese viel zu kleinen Kackpäckchen ersetzt.
Am Ende finden die wirklich massiven Abnehmer dieser Portionierungen dann doch einen Weg am besten nicht als Restaurant zu gelten…
Ich befürchte bald bekommen wir kleine Papierschälchen (mit Plastiküberzug) die letztendlich genauso oder vermutlich mehr Müll produzieren…
Das erinnert mich an ein Video des Kaffeegurus James Hoffman. Der Vergleich war zwischen Papierbechern und Keramik. Tatsächlich gewannen Papierbecher, falls eine Anlage Plastik und Papier trennen kann, gegen den Verbrauch der Spülmaschinen. Leider gab es zu dem Zeitpunkt des Videos zu wenige dieser Anlagen.
Vllt machen sie auch für die pommes me neue Schale mit sossenfach
Okay… Restaurant zur goldenen Möwe vor ort?
Ich kenne einen McDonald‘s Franchisenehmer persönlich, mal sehen was er das nächste mal erzählt.
Die ersten dann halt keine Papierschalen mit Ketchup von nem großen Spender füllen, wie sie in vielen Würstelbuden verwendet werden
Seh da jetzt kein riesen Thema.
Hoffe allerdings, dass die Dinger auch regelmäßig gereinigt werdenDas hofft man in der Küche auch und wenn das der Betreiber nicht macht, ist das dessen Verantwortung (auch was Strafen oder gar Haftstrafen angeht). Ich sehe da jetzt nicht wie das bei Spendern außerhalb der Küche anders ist, außer, dass es da die Kunden auch sehen.
Ebenso gelten strikte Ausnahmeregelungen für Krankenhäuser, Pflegeheime und vergleichbare medizinische Einrichtungen
Was ist mit klassischen Restaurants wo nur Ü70 essen geht?
Das geht um besondere Hygiene um Kranke zu schützen. Das hat mit dem Alter nichts zu tun.
Also Jugendherbergen dürfen auch keine Ausnahme?
Eine meiner schlimmsten Jugenderinnerungen. Die Herberge hatte einfach nichts, was einer Küche ähnlich war, und das Frühstück war weit mehr Verpackungsmüll als Essen.
Gastronomie ist der hauptsächlich betroffene Bereich:
Ab 2030 werde die Ausgabe von kleinen Kunststoffverpackungen für Ketchup, Mayonnaise, Senf, Zucker und Kaffeesahne in Restaurants, Cafés und Hotels beim Vor-Ort-Verzehr grundsätzlich untersagt
Jesus Christ what an advertising shithole.
Freu mich schon auf die Papierschale, in der ich mein Ketchup aus ner ranzigen Plastikpackung serviert bekomme.
Wenn das Lokal es nicht zusammenbekommt Ketchup aus einem nicht ranzigen Spender zu servieren, sollte man vielleicht auch nichts essen was aus deren Küche kommt. Das Problem ist nicht die Ketchupverpackung.
Doch, denn die Ketchupverpackung u.ä. machen solche Schlamperei erst möglich.
Wenn sie stattdessen für alles nur lauter ranzige Spender hinstellen, gehen sie bald und verdient pleite.
Stimmt eigentlich.







