also ich schreib das jetzt einfach mal weil jemand muss den ersten schritt machen.

die stärke des internets liegt langfristig darin, durch mathematische planung neue ideen aufzuwerfen. für so dinge wie nachrichten ist das internet eher ungeeignet, weil es zu viel manipulationsmöglichkeit durch unverhältnismäßige berichterstattung gibt. klassisches beispiel: es gibt 100 straftaten, 30 davon werden berichtet weil sie von ausländern begangen werden. --> verfälscht die meinung weil es selektive berichterstattung ist. gibt viele beispiele dazu. was im internet allerdings gut geht ist meinungen austauschen die logisch nachvollziehbar sind. also argumente anstatt fakten.

im wesentlichen läuft das dann darauf hinaus, dass man mehr über die denkweisen und muster der politik redet als über die quantitative personalpolitik. also anstatt “söder-bashing” wäre das dann z.b. eine diskussion über die vor- und nachteile des fleischkonsums. also was die mittelalterliche philosophie als “theologie” aufgefasst hat. (logik / politik). was das mit “geopolitik” zu tun hat, erkläre ich in einem späteren post im detail; die denkweisen dort sind sehr ähnlich.

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
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    9 days ago

    Gerade das Mittelalter ist nicht der Beleg dafür, dass Politik und Theologie das gleiche wären, sondern dafür, dass selbst religiöse Fragen formalisiert, systematisiert und logisch bestritten wurden. Und auf das Internet bezogen ist es wegen social media unmöglich, das ganze als ein nüchternes faktenorientiertes System umzudeuten. Dafür braucht man aber auch Fakten, denn ein faktenloses Argument taugt höchstens um den Willen der reinen Rhetorik, aber dann kann man damit keine Themen bestreiten.