Die meisten Kundinnen und Kunden wollen lieber an einer klassischen Kasse mit Personal bedient werden als ihre Produkte selbst zu scannen. In Freiburg hat ein Supermarkt nach Beschwerden reagiert und eine bediente Kasse zurückgebracht.
Egal, wie geübt man beim App-Daddeln ist, das Risiko, einen Fehler zu machen, ist nicht 0. Und dann kann man sich einen anderen Supermarkt suchen, wegen Hausverbot. Nebst zusätzlichen Kosten.
Dass dieser Aspekt in allen Artikeln zum Thema immer ignoriert wird, wundert mich. Stattdessen wird gerne über die klauenden Kunden berichtet. Will man die Kunden darauf vorbereiten, grundsätzlich verdächtig zu sein?
Immer dieser “wenn man einen Fehler macht, hat man geklaut und kommt in den Knast” FUD, wenn es um Selbstscankassen geht.
Nein, hat man nicht. Es muss vorsätzlich geschehen. Der Vorsatz muss nachweisbar sein. Wenn ich 10 Artikel scanne und den elften verbasel’ reicht das noch nicht. Das geht tendenziell erst los, wenn ich 2 Hefewürfel scanne und eine 200 Euro Flasche Wein “vergesse”. Da kann man anfangen von Vorsatz zu sprechen, weil mir ja hätte auffallen müssen, dass der Endbetrag von 40 Cent irgendwie komisch ist.
Ich meine, dass es egal ist ob man betrügen wollte oder betrogen hat, oder der Supermarkt das nur denkt, oder ob er es nachweisen kann oder nicht, weil wenn er Lust dazu hat, gibt er einfach Hausverbot
Und dann kann man sich einen anderen Supermarkt suchen, wegen Hausverbot.
eine freundin hat ein paar mal vergessen am ende beim bezahlen auf “ok” zu drücken (nach dem scannen der ec karte!), und ist dann ohne zu bezahlen rausgegangen, und wurde auch “erwischt”, aber darf immer noch da einkaufen.
Das Risiko ist auch an normalen Kassen nicht null. Ich hab auch schon an normalen Kassen kleine Sachen (Hefewürfel oder so) im Wagen vergessen. Bei SB pass ich tendenziell besser auf, ist aber natürlich auch keine Garantie.
Egal, wie geübt man beim App-Daddeln ist, das Risiko, einen Fehler zu machen, ist nicht 0. Und dann kann man sich einen anderen Supermarkt suchen, wegen Hausverbot. Nebst zusätzlichen Kosten.
Dass dieser Aspekt in allen Artikeln zum Thema immer ignoriert wird, wundert mich. Stattdessen wird gerne über die klauenden Kunden berichtet. Will man die Kunden darauf vorbereiten, grundsätzlich verdächtig zu sein?
Immer dieser “wenn man einen Fehler macht, hat man geklaut und kommt in den Knast” FUD, wenn es um Selbstscankassen geht.
Nein, hat man nicht. Es muss vorsätzlich geschehen. Der Vorsatz muss nachweisbar sein. Wenn ich 10 Artikel scanne und den elften verbasel’ reicht das noch nicht. Das geht tendenziell erst los, wenn ich 2 Hefewürfel scanne und eine 200 Euro Flasche Wein “vergesse”. Da kann man anfangen von Vorsatz zu sprechen, weil mir ja hätte auffallen müssen, dass der Endbetrag von 40 Cent irgendwie komisch ist.
Der Supermarkt kann praktisch jedem Hausverbot erteilen, da kommen die juristischen Maßstäbe kaum zur Anwendung
Ja, das stimmt. Aber das hat ja nichts mit Selfscanning zu tun.
Ich meine, dass es egal ist ob man betrügen wollte oder betrogen hat, oder der Supermarkt das nur denkt, oder ob er es nachweisen kann oder nicht, weil wenn er Lust dazu hat, gibt er einfach Hausverbot
eine freundin hat ein paar mal vergessen am ende beim bezahlen auf “ok” zu drücken (nach dem scannen der ec karte!), und ist dann ohne zu bezahlen rausgegangen, und wurde auch “erwischt”, aber darf immer noch da einkaufen.
Das sehe ich gelassen.
Vorsatz, der für Ladendiebstahl notwendig ist (afaik), kann dir kaum nachgewiesen werden, da Du ja im Normalfall nicht vergisst alles zu scannen…
Das Risiko ist auch an normalen Kassen nicht null. Ich hab auch schon an normalen Kassen kleine Sachen (Hefewürfel oder so) im Wagen vergessen. Bei SB pass ich tendenziell besser auf, ist aber natürlich auch keine Garantie.
Bei normalen Kassen kontrolliert halt danach niemand, bei SB-Kassen gibts das schon häufiger.