[…] Neben Airbus Defence and Space gehören der Allianz die Unternehmen MBDA, Hensoldt, Diehl Defence, Liebherr, MTU Aero Engines, Rohde & Schwarz und Autopflug an. […] Offenbar gehen die Überlegungen in die Richtung, einen im Vergleich zu dem im FCAS-Rahmen angedachten Konzept abgespeckten, weniger komplexen Kampfjet zu bauen.

  • RidderSport@feddit.org
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    11 days ago

    An sich stimmt das. Allerdings ist der Markt für Kampfflugzeuge klein. Die meisten Länder brauchen wenige und die wenigsten kaufen neue oder aktuelle Modelle - schlicht weil sie sich die nicht leisten können. Dann kommt die geopolitische Ebene und auf der stehen Frankreich, UK, Italien, Schweden und Deutschland im gleichen Lager. Daher ist das nur innereuropäische Konkurrenz.

    Letztlich leisten wir uns im Rüstungssektor extreme Doppelstrukturen, was maximal ineffizient ist. Zwei Länder, die Jets bauen ist gut, belebt die Konkurrenz, aber 5? Damit gräbt man sich nur ggs. den Markt ab und macht es für alle teurer.

    Die EU und die europäischen NATO-Länder sollten sich dringendnzzsammensetzen und eine Vergabetaktik planen was militärisches (Groß-)gerät angeht. Es ist bspw. auch nicht nötig, dass jedes Land seine eigenen Fregatten baut.

    • Melchior@feddit.orgOP
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      11 days ago

      Die Lösung ist eine Europaarmee. Momentan will halt jedes Land das sie ihr eigenes Design bekommen, was für ihr Militär am Besten passt und natürlich von ihrer Industrie gebaut wird, allerdings von anderen bezahlt. Damit kriegt man einen riesigen Auflagenkatalog, dauernd Spannung und auch Doppelstrukturen im eigenen Projekt. So gibt es beim Eurofighter vier Endmontagestandorte und viele Bauteile sind spezifisch für gewisse Länder.