„Warum sind die Linken jetzt auch noch an den Rechten schuld?“ Diese Frage wurde mir bei einer Diskussion gestellt, zu der ich vom Berliner Theatertreffen eingeladen war. Hintergrund der Frage war die bis in Feuilletons von Zeit, Süddeutscher Zeitung und Spiegel vorgedrungene These, ohne linke Identitätspolitik, Gendern, political correctness und „Wokismus“ gäbe es das Erstarken der Rechten nicht. Mit anderen... Weiterlesen »
Yep. Hier wird auch gerne irgendeiner rechten Verschwörung, dem Elon, der Bild, allen möglichen Sachen die Schuld gegeben, dass linke politische Position nicht mehrheitsfähig artikuliert werden können. Wenn man mit seinen maximal Forderungen halt jeden irritiert, braucht man sich nicht wundern, wenn einen dann keiner wählt.
ich les wenig von forderungen Konzerne zu zerschlagen und zu vergesellschaften, nix von größerer Bürgerbeteiligung über Rätesysteme…
eine weniger ausnutzungswillige Erbschaftssteuer oder die Widereinführung der Vermögenssteuer zur Finanzierung von dingen wie Kitas, Altenpflege oder dem Sozialstaat in irgendeiner Form kann wohl kaum als maximal Forderung durchgehen, wenn rechts von Konzentrationslagern in Afrika fabuliert wird, Fossilkonzerne und autoritäre Techbros ohne ende subventioniert werden und sozialsysteme geschleift werden.
ich les wenig von forderungen Konzerne zu zerschlagen und zu vergesellschaften, nix von größerer Bürgerbeteiligung über Rätesysteme…
Bei Leuten die unironisch 15% Vermögenssteuer für Milliardäre fordern läufts auf eine effektive beendigung unseres Wirtschaftssystems raus. Wer den Zinseszins nicht versteht sollte nicht mit solchen Forderungen hantieren. Das meine ich mit Maximalforderungen.
oder die Widereinführung der Vermögenssteuer zur Finanzierung von dingen wie Kitas, Altenpflege oder dem Sozialstaat
Ja, fordert nie jemand ne Steuererhöhung für überhöhte Beamtenpensionen, dusselige Mautprojekte und Prestigeprojekte wie Olympia. Wird nur auch daraus bezahlt.
wenn rechts von Konzentrationslagern in Afrika fabuliert wird
Ich schrieb oben, warum Leute nicht Links wählen. Die wählen deswegen noch keine Konzentrationslager.
Adenauer hat unironisch eine Vermögensabgabe von 50% umgesetzt. Der linke Spinner hat wohl den Zinseszins nicht verstanden 😅 (was auch immer der Zinsezins mit einer Vermögensteuer zu tun hat)
Adenauer hat unironisch eine Vermögensabgabe von 50% umgesetzt.
Das war eine Einmalige Abgabe und ist was komplett anderes als einer jedes Jahr wiederkehrende Steuer.
was auch immer der Zinsezins mit einer Vermögensteuer zu tun hat
Denk noch mal hart drüber nach, vielleicht musst du ein Vorzeichen umkehren aber dann kommst du vielleicht drauf.
Menschen, die nicht nennenswert zwischen 0,15 % 1,5 % oder 15 % unterscheiden können und für die einmalige Abgaben dasselbe sind wie jährlich wiederkehrende Steuern, sollten vielleicht weniger wild mit Vorschlägen um sich werfen.
Eine 15% besteuerung ist eine Reduktion von über 80% über die nächsten 10 Jahre. Das ist faktische Enteignung. Das haut unser Wirtschaftssystem aus den Fugen.
Gestreckt über 30 Jahre, also eine jährliche Abgabe in einer relativ großen Größenordnung. Und da kam ja noch die reguläre Vermögensteuer on Top. Aber gut, dann lass uns halt Milliardäre alle 30 Jahre mit 50% Abgabe belegen (oder 60%, why not?), und dann erheben wir eine niedrigere Vermögensteuer. Dann sind wir auf Adenauerkurs und unser Wirtschaftssystem gerettet.
Eine 15% besteuerung ist eine Reduktion von [über 80% über die nächsten 10 Jahre]
Regt sich über Menschen auf, die den Zinseszins angeblich nicht verstehen, aber versteht Steuerprogression nicht. Wenn jemand genug Vermögen hat, um 10 Jahre 15% abgeben zu müssen und immer noch in den Sphären liegt, dass er weiterhin 15% abgeben muss…ist er halt immer noch Milliardär. Ja wow, hat dann nach 10 Jahren statt 20 Milliarden Euro Vermögen nur noch 4 Milliarden Euro Vermögen…buhuu, diese Person wurde “faktisch enteignet” und steht nun bei der Tafel an.
Plus deine Rechnung unterschlägt ja auch fein wiederum die Zinsen, die der Milliardär in der Zeit erwirtschaftet 😅.
Ja, du findest es halt okay das Vermögen von Menschen faktisch zu kappen und es stattdessen dem Staat zu übereignen. Ich finde das nicht okay. Und die Geschichte war nicht gnädig zu Ländern, die das auf die eine oder andere Art versucht haben.
Zuletzt bekommen sie ja genau keine Zinsen, weil das Geld nicht in bar irgendwo herumliegt, sondern zu 99 % in Unternehmungen investiert ist, die dann eben ausgepresst oder veräußert werden. dauerhaft 15 % macht einfach keiner.
Macht ja auch keiner, weil Steuerprogression und so.
sie ja genau keine Zinsen [bekommen]
Ja, das Vermögen von Milliardären stagniert im Moment, mussmanwissen. Wächst seit Jahrzehnten quasi gar nicht. Die 500 Millionen Dividende, die die Quands und Klattens jedes Jahr direkt überwiesen bekommen, existieren einfach nicht 😅.
das Vermögen von Menschen faktisch zu kappen
Ja gut, ich würde mich auch ab einem gewissen Vermögen einfach damit zufrieden geben, Kapitalerträge wie ganz reguläres Einkommen zu versteuern. Und dann das Einkommen faktisch zu kappen mit 95% Einkommensteuer. So wie der alte Kommunist Adenauer das halt gemacht hat. Höchsteinkommen festlegen und 50% Vermögensabgabe, kleinere Vermögensteuer als 15% danach Wirtschaftswunder. Deal?
Macht ja auch keiner, weil Steuerprogression und so.
Macht keine Unternehmung dauerhaft. Auch Quandts BMW hatte in den letzten 30 Jahren einmal ne zweistellige Dividendenausschüttung. Wo kommt der Rest her, ganz konkret?
Ja, das Vermögen von Milliardären stagniert im Moment, mussmanwissen.
Brauchst mir keine Behauptungen in den Mund zu legen. Aber auch die meisten Milliardäre machen nicht dauerhaft 15% yoy auf ihr vermögen. Das ist der politischen Linken auch klar, es geht ja um die Enteignung.
Ich schrieb oben, warum Leute nicht Links wählen. Die wählen deswegen noch keine Konzentrationslager.
dann schau dir mal an wer so alles von Flüchtlingslagern in Drittstaaten labert. leute wählen genau sowas.
Ja, fordert nie jemand ne Steuererhöhung für überhöhte Beamtenpensionen, dusselige Mautprojekte und Prestigeprojekte wie Olympia. Wird nur auch daraus bezahlt.
das Geld für Humbuk ausgegeben wird, ist kein Argument dagegen die Staatseinnahmen auf eine Art und Weise zu erhöhen, von der Leute, die diese Last tragen würden nichtmals real etwas merken würden.
das Geld für Humbuk ausgegeben wird, ist kein Argument dagegen die Staatseinnahmen auf eine Art und Weise zu erhöhen, von der Leute, die diese Last tragen würden nichtmals real etwas merken würden.
Das ist genau der Punkt. Wir alle würden von 15 % Vermögenssteuern im Jahr etwas merken. Da schmelzen Vermögen dahin.
Und: In die Steuerkasse meinst du? Aus der es dann uns allen zu Gute kommt? Zugegeben, sicher nicht mit der momentanen Regierung, aber mit der wird es auch keine solche Steuer geben.
Wenn “unser Wirtschaftssystem zusammenbricht”, wenn alle profitieren, dann sollten wir es vielleicht ändern.
So das Versprechen. Ich jedenfalls bin jetzt schon bei >50 % Abgabenlast auf mein Arbeitseinkommen, bekomme seit ich 15 bin gesagt, dass ich privat Vorsorgen muss und darf mich dann im Alter auf eine Vermögenssteuer freuen, die meinen Lebensabend teurer macht.
Wenn “unser Wirtschaftssystem zusammenbricht”, wenn alle profitieren, dann sollten wir es vielleicht ändern.
Genau das stelle ich infrage. Es können natürlich nicht alle profitieren wenn einge was abgeben müssen. Ab ner Million betrifft das in Deutschland… Millionen. Selbst ab ner Milliarde, die paar Bonzen mögen dir egal sein, die werden das Geld aber irgendwo auftreiben müssen. Verkaufen also anteile, gehen mit privat gehalteten Firmen an die Börse, steigern die Renditeerwartung an ihre Unternehmen. Das wird Auswirkungen haben.
Entweder du verstehst nicht, was ein progressiver Steuersatz ist, oder ich verstehe nicht, inwiefern 800€ 80% von 1000000 ist. Ganz abgesehen natürlich davon, dass die Linke zwischen einem Vernögen von 1 Million und 50 Million Euro nur 1% Steuern fordert, ab da bis 1 Milliarde 5% und ab da 12%.
Tatsächliche jährliche Steuerlast für eine Person mit 1 Million und 1 Tausend Euro auf dem Konto wären btw. … 10€. Denke das können sich die Meisten gerade so noch leisten.
So das Versprechen. Ich jedenfalls bin jetzt schon bei >50 % Abgabenlast auf mein Arbeitseinkommen, bekomme seit ich 15 bin gesagt, dass ich privat Vorsorgen muss und darf mich dann im Alter auf eine Vermögenssteuer freuen, die meinen Lebensabend teurer macht.
Wie lange war in der Zeit eine mindestens finanziell konservative Partei in der Regierung? Spoiler: durchgehend.
Deinen letzten Absatz spar ich mir mal, bis wir das mit der progressiven Steuer geklärt haben.
Entweder du verstehst nicht, was ein progressiver Steuersatz ist, oder ich verstehe nicht, inwiefern 800€ 80% von 1000000
Von dem Betrag für den die 15% fällig werden schmelzen 80 % binnen 10 Jahren ab. Rechenweg:
1-(1*0,85^10) = 80 % Steuer auf 10 Jahre.
sinds nur 12? yay, dann 72 % Steuer auf 10 Jahre.
Tatsächliche jährliche Steuerlast für eine Person mit 1 Million und 1 Tausend Euro auf dem Konto wären btw. … 10€. Denke das können sich die Meisten gerade so noch leisten.
Siehe anderer Kommentar hier, das reicht leider nicht für einen selbst finanzierten Ruhestand. Dein erforderliches Vermögen steigt hierdurch signifikant, bei einer sicheren Entnahmerate vor Kapitalertragsteuer von 3%.
Gemeint ist in solchen Fällen normalerweise diie hirnverbrandte Forderung nach < “hier bitte zufälliges Statement einfügen, das du ablehnst” – ihre rechte Presse>. Und sobald sich in Umfragen ein Thema gar als “mehrheitsablehungsfähig” herauskristallisiert, wird es wieder monatelang medial durchs Dorf getrieben als wäre es tatsächlich eine wichtige (oder überhaupt existierende) Forderung.
Mach ich auch nur, wenn jemand dumme Fragen stellt, als würde er den peinlichen rechten Kulturkampf, kombiniert mit der Halluzination angeblicher linker Kulturkampfthemen (sprich die allgegenwärtige Projektion), nicht 24/7 in allen Medien sehen…
Oder wann hast du das letzte Mal ernsthafte Vorschläge, wie sie massenhaft im Parteiprogramm stehen, auch nur erwähnt gesehen?
Je nachdem welcher Vorschlag gewinnt. Gegenfrage: Du bist Freiberufler und möchtest deine Altersvorsorge auf ETF aufbauen. Du hättest gerne 3000 Euro Netto im Monat zum ausgeben. Wie viele Millionen Vermögen denkst du brauchst du dafür?
Was heißt, je nachdem, welcher Vorschlag gewinnt? Hier und beim anderen Kommentar von dir in dem wir uns gerade parallel unterhalten, kommt es mir mehr und mehr so vor, als hättest du dich gar nicht mit der Sache auseinander gesetzt, gegen die du hier so wetterst.
Da, bitteschön, ganz konkret, die Pläne der Linken:
Und bei der ETF-Geschichte kommt es natürlich drauf an, in was du investierst. Auf eine Ausschüttung von 49k im Jahr (inklusive Steuern) kommst du bei konservativ gerechneten 6%-7% im Jahr schon bei wesentlich weniger als eine Million, die in ETF stecken. Auf was wolltest du hinaus?
Edit: Jährliche Ausschüttung korrigiert, ändert aber nix am Rest
Auf eine Ausschüttung von 49k im Jahr (inklusive Steuern) kommst du bei konservativ gerechneten 6%-7% im Jahr schon bei wesentlich weniger als eine Million, die in ETF stecken.
Was hart optimistisch ist. Sichere Entnahmerate ist eher bei 3, vielleicht 3,5 %, damit du in 30 Jahren Ruhestand nicht pleite gehst. Natürlich zahlste trotzdem deine 1000 Euro Krankenkasse im Monat, zahlst heute schon Kapitalertragsteuer. Ohne die sind wir schon bei 1,6 Millionen. Darfst du 0,5 % p.a. abgeben für Vaterstsat? Huch, jetzt brauchst du 2 Millionen Kapitalstock.
Ihr macht euch keien Vorstellungen, was das rundum Sorglospaket für den gemeinen Rentner faktisch kostet.
Yep. Hier wird auch gerne irgendeiner rechten Verschwörung, dem Elon, der Bild, allen möglichen Sachen die Schuld gegeben, dass linke politische Position nicht mehrheitsfähig artikuliert werden können. Wenn man mit seinen maximal Forderungen halt jeden irritiert, braucht man sich nicht wundern, wenn einen dann keiner wählt.
was für linke maximal Forderungen?
ich les wenig von forderungen Konzerne zu zerschlagen und zu vergesellschaften, nix von größerer Bürgerbeteiligung über Rätesysteme…
eine weniger ausnutzungswillige Erbschaftssteuer oder die Widereinführung der Vermögenssteuer zur Finanzierung von dingen wie Kitas, Altenpflege oder dem Sozialstaat in irgendeiner Form kann wohl kaum als maximal Forderung durchgehen, wenn rechts von Konzentrationslagern in Afrika fabuliert wird, Fossilkonzerne und autoritäre Techbros ohne ende subventioniert werden und sozialsysteme geschleift werden.
Bei Leuten die unironisch 15% Vermögenssteuer für Milliardäre fordern läufts auf eine effektive beendigung unseres Wirtschaftssystems raus. Wer den Zinseszins nicht versteht sollte nicht mit solchen Forderungen hantieren. Das meine ich mit Maximalforderungen.
Ja, fordert nie jemand ne Steuererhöhung für überhöhte Beamtenpensionen, dusselige Mautprojekte und Prestigeprojekte wie Olympia. Wird nur auch daraus bezahlt.
Ich schrieb oben, warum Leute nicht Links wählen. Die wählen deswegen noch keine Konzentrationslager.
Adenauer hat unironisch eine Vermögensabgabe von 50% umgesetzt. Der linke Spinner hat wohl den Zinseszins nicht verstanden 😅 (was auch immer der Zinsezins mit einer Vermögensteuer zu tun hat)
Das war eine Einmalige Abgabe und ist was komplett anderes als einer jedes Jahr wiederkehrende Steuer.
Denk noch mal hart drüber nach, vielleicht musst du ein Vorzeichen umkehren aber dann kommst du vielleicht drauf.
Menschen, die nicht nennenswert zwischen 0,15 % 1,5 % oder 15 % unterscheiden können und für die einmalige Abgaben dasselbe sind wie jährlich wiederkehrende Steuern, sollten vielleicht weniger wild mit Vorschlägen um sich werfen.
Eine 15% besteuerung ist eine Reduktion von über 80% über die nächsten 10 Jahre. Das ist faktische Enteignung. Das haut unser Wirtschaftssystem aus den Fugen.
Gestreckt über 30 Jahre, also eine jährliche Abgabe in einer relativ großen Größenordnung. Und da kam ja noch die reguläre Vermögensteuer on Top. Aber gut, dann lass uns halt Milliardäre alle 30 Jahre mit 50% Abgabe belegen (oder 60%, why not?), und dann erheben wir eine niedrigere Vermögensteuer. Dann sind wir auf Adenauerkurs und unser Wirtschaftssystem gerettet.
Regt sich über Menschen auf, die den Zinseszins angeblich nicht verstehen, aber versteht Steuerprogression nicht. Wenn jemand genug Vermögen hat, um 10 Jahre 15% abgeben zu müssen und immer noch in den Sphären liegt, dass er weiterhin 15% abgeben muss…ist er halt immer noch Milliardär. Ja wow, hat dann nach 10 Jahren statt 20 Milliarden Euro Vermögen nur noch 4 Milliarden Euro Vermögen…buhuu, diese Person wurde “faktisch enteignet” und steht nun bei der Tafel an.
Plus deine Rechnung unterschlägt ja auch fein wiederum die Zinsen, die der Milliardär in der Zeit erwirtschaftet 😅.
Ja, du findest es halt okay das Vermögen von Menschen faktisch zu kappen und es stattdessen dem Staat zu übereignen. Ich finde das nicht okay. Und die Geschichte war nicht gnädig zu Ländern, die das auf die eine oder andere Art versucht haben.
Zuletzt bekommen sie ja genau keine Zinsen, weil das Geld nicht in bar irgendwo herumliegt, sondern zu 99 % in Unternehmungen investiert ist, die dann eben ausgepresst oder veräußert werden. dauerhaft 15 % macht einfach keiner.
in letzter zeit sehe ich ständig user, die ihrem namen wirklich ausgezeichnet gerecht werden :D
Macht ja auch keiner, weil Steuerprogression und so.
Ja, das Vermögen von Milliardären stagniert im Moment, mussmanwissen. Wächst seit Jahrzehnten quasi gar nicht. Die 500 Millionen Dividende, die die Quands und Klattens jedes Jahr direkt überwiesen bekommen, existieren einfach nicht 😅.
Ja gut, ich würde mich auch ab einem gewissen Vermögen einfach damit zufrieden geben, Kapitalerträge wie ganz reguläres Einkommen zu versteuern. Und dann das Einkommen faktisch zu kappen mit 95% Einkommensteuer. So wie der alte Kommunist Adenauer das halt gemacht hat. Höchsteinkommen festlegen und 50% Vermögensabgabe, kleinere Vermögensteuer als 15% danach Wirtschaftswunder. Deal?
Macht keine Unternehmung dauerhaft. Auch Quandts BMW hatte in den letzten 30 Jahren einmal ne zweistellige Dividendenausschüttung. Wo kommt der Rest her, ganz konkret?
Brauchst mir keine Behauptungen in den Mund zu legen. Aber auch die meisten Milliardäre machen nicht dauerhaft 15% yoy auf ihr vermögen. Das ist der politischen Linken auch klar, es geht ja um die Enteignung.
dann schau dir mal an wer so alles von Flüchtlingslagern in Drittstaaten labert. leute wählen genau sowas.
das Geld für Humbuk ausgegeben wird, ist kein Argument dagegen die Staatseinnahmen auf eine Art und Weise zu erhöhen, von der Leute, die diese Last tragen würden nichtmals real etwas merken würden.
Das ist genau der Punkt. Wir alle würden von 15 % Vermögenssteuern im Jahr etwas merken. Da schmelzen Vermögen dahin.
Warum?
Weil mit sowas über zehn Jahre 80 % des Vermögens an den Staat wandern.
Könntest du uns das einmal vorrechnen, bitte?
Und: In die Steuerkasse meinst du? Aus der es dann uns allen zu Gute kommt? Zugegeben, sicher nicht mit der momentanen Regierung, aber mit der wird es auch keine solche Steuer geben.
Wenn “unser Wirtschaftssystem zusammenbricht”, wenn alle profitieren, dann sollten wir es vielleicht ändern.
Klar, oder halt jeder bessere Zinsrechner https://www.zinsen-berechnen.de/zinsrechner.php?paramid=fsoxwg16y4
So das Versprechen. Ich jedenfalls bin jetzt schon bei >50 % Abgabenlast auf mein Arbeitseinkommen, bekomme seit ich 15 bin gesagt, dass ich privat Vorsorgen muss und darf mich dann im Alter auf eine Vermögenssteuer freuen, die meinen Lebensabend teurer macht.
Genau das stelle ich infrage. Es können natürlich nicht alle profitieren wenn einge was abgeben müssen. Ab ner Million betrifft das in Deutschland… Millionen. Selbst ab ner Milliarde, die paar Bonzen mögen dir egal sein, die werden das Geld aber irgendwo auftreiben müssen. Verkaufen also anteile, gehen mit privat gehalteten Firmen an die Börse, steigern die Renditeerwartung an ihre Unternehmen. Das wird Auswirkungen haben.
Entweder du verstehst nicht, was ein progressiver Steuersatz ist, oder ich verstehe nicht, inwiefern 800€ 80% von 1000000 ist. Ganz abgesehen natürlich davon, dass die Linke zwischen einem Vernögen von 1 Million und 50 Million Euro nur 1% Steuern fordert, ab da bis 1 Milliarde 5% und ab da 12%.
Tatsächliche jährliche Steuerlast für eine Person mit 1 Million und 1 Tausend Euro auf dem Konto wären btw. … 10€. Denke das können sich die Meisten gerade so noch leisten.
Wie lange war in der Zeit eine mindestens finanziell konservative Partei in der Regierung? Spoiler: durchgehend.
Deinen letzten Absatz spar ich mir mal, bis wir das mit der progressiven Steuer geklärt haben.
Von dem Betrag für den die 15% fällig werden schmelzen 80 % binnen 10 Jahren ab. Rechenweg:
1-(1*0,85^10) = 80 % Steuer auf 10 Jahre.
sinds nur 12? yay, dann 72 % Steuer auf 10 Jahre.
Siehe anderer Kommentar hier, das reicht leider nicht für einen selbst finanzierten Ruhestand. Dein erforderliches Vermögen steigt hierdurch signifikant, bei einer sicheren Entnahmerate vor Kapitalertragsteuer von 3%.
Gemeint ist in solchen Fällen normalerweise diie hirnverbrandte Forderung nach < “hier bitte zufälliges Statement einfügen, das du ablehnst” – ihre rechte Presse>. Und sobald sich in Umfragen ein Thema gar als “mehrheitsablehungsfähig” herauskristallisiert, wird es wieder monatelang medial durchs Dorf getrieben als wäre es tatsächlich eine wichtige (oder überhaupt existierende) Forderung.
du musst anderen lemmingen keine worte in den Mund legen, das wirkt überheblich und ist super langweilig.
Mach ich auch nur, wenn jemand dumme Fragen stellt, als würde er den peinlichen rechten Kulturkampf, kombiniert mit der Halluzination angeblicher linker Kulturkampfthemen (sprich die allgegenwärtige Projektion), nicht 24/7 in allen Medien sehen…
Oder wann hast du das letzte Mal ernsthafte Vorschläge, wie sie massenhaft im Parteiprogramm stehen, auch nur erwähnt gesehen?
lies meinen kommentar nochmal und überlege ob das ne Frage war auf die eine Antwort erwartet wird.
Mhm. Gendern zum Beispiel?
Nö, betrifft mich nicht und gibt genug schlechte linke Ideen, die nicht nur Kulturkampfpseudothema sind.
Ja was denn zum Beispiel?
Vermögenssteuer, die Linke möchte das schon nach der ersten Million. Da wird bald jeder Eigenheimbesitzer, Inflation sei dank, fällig werden.
Ja Vermögenssteuer. Wie viel zahlt denn dann jemand mit Einer Million extra?
Je nachdem welcher Vorschlag gewinnt. Gegenfrage: Du bist Freiberufler und möchtest deine Altersvorsorge auf ETF aufbauen. Du hättest gerne 3000 Euro Netto im Monat zum ausgeben. Wie viele Millionen Vermögen denkst du brauchst du dafür?
Was heißt, je nachdem, welcher Vorschlag gewinnt? Hier und beim anderen Kommentar von dir in dem wir uns gerade parallel unterhalten, kommt es mir mehr und mehr so vor, als hättest du dich gar nicht mit der Sache auseinander gesetzt, gegen die du hier so wetterst.
Da, bitteschön, ganz konkret, die Pläne der Linken:
https://www.die-linke.de/themen/steuern/vermoegensteuer/
Und bei der ETF-Geschichte kommt es natürlich drauf an, in was du investierst. Auf eine Ausschüttung von 49k im Jahr (inklusive Steuern) kommst du bei konservativ gerechneten 6%-7% im Jahr schon bei wesentlich weniger als eine Million, die in ETF stecken. Auf was wolltest du hinaus?
Edit: Jährliche Ausschüttung korrigiert, ändert aber nix am Rest
Was hart optimistisch ist. Sichere Entnahmerate ist eher bei 3, vielleicht 3,5 %, damit du in 30 Jahren Ruhestand nicht pleite gehst. Natürlich zahlste trotzdem deine 1000 Euro Krankenkasse im Monat, zahlst heute schon Kapitalertragsteuer. Ohne die sind wir schon bei 1,6 Millionen. Darfst du 0,5 % p.a. abgeben für Vaterstsat? Huch, jetzt brauchst du 2 Millionen Kapitalstock.
Ihr macht euch keien Vorstellungen, was das rundum Sorglospaket für den gemeinen Rentner faktisch kostet.