Litauens Antwort auf hohe Spritpreise? 50 Prozent Rabatt – auf Bahntickets. Seit diesem Mittwoch und noch bis Ende Mai kosten Fahrkarten beim staatlichen Bahnunternehmen LTG Link nur die Hälfte. Das berichtet der Litauische Rundfunk LTR. Premierministerin Inga Ruginienė sagte demnach am Dienstag, die Menschen im Land sollten so eine deutlich günstigere Alternative zu teuren Tankfüllungen bekommen.
Zugleich sieht die litauische Regierung in der durch die Spannungen im Nahen Osten ausgelöste Treibstoffkrise offenbar eine gute Gelegenheit: Generell für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu werben, ist eine explizite Absicht der Maßnahme.
Verkehrsminister Juras Taminskas hob als eigentlichen Zweck aber hervor, denen zu helfen, die von hohen Spritpreisen am meisten betroffen seien. Er nannte laut dem Bericht vor allem junge Familien und Ältere.
Aber Deutschland befindet sich in einer Alternativrealität.
Hier ist es nunmal zu kalt für Wärmepumpen, erneuerbare Energien zerstören die Umwelt, Elektromobilität ist unmöglich weil jeder ca. 1000km am Tag ohne Pause fährt, und öffentlicher Nahverkehr funktioniert einfach nicht.
Und Fahrradwege bauen geht auch nicht, weil wir ja schließlich den Platz für Parkplätze brauchen. Außerdem ist es bei uns zu kalt zum Fahrrad fahren. Nur weil das in Amsterdam, Stockholm oder Oulu am verfickten Polarkreis funktioniert, heißt ja nicht, dass das bei uns auch geht.
Außerdem fahren alle Fahrradfahrer ohnehin rücksichtslos auf dem Gehweg und gefährden Fußgänger, im Gegensatz zu Autofahrern, die für ihre Rücksicht bekannt sind und beinahe nie Todesopfer unter Fußgängern und Fahrradfahrern verursachen, weswegen Tempolimits sinnlos sind.
Na und die Fahrradwege werden ja in Peru gebaut. Da sind für uns gar keine mehr übrig!
Man muss auch unbedingt vermeiden, für alle gültige Regeln aufzustellen, weil es ja einige Einzelpersonen, die 0.1% der Bevölkerung umfassen, unzulässige Härten darstellen könnte.
Ich meine, wir haben ja auch in den Fünfziger Jahren, wenn da ne Autobahn geplant wurde, und die Trasse hätte einen Kinderspielplatz gequert, selbstverständlich auf den Bau der Autobahn verzichtet, nicht wahr?
Kommunismus!!!
Und so geht das. Nicht von “Tempolimit” schwafeln und eine komplett nutzlose Debatte anheizen. Da könnten die Grünen was von lernen.
Die Union wäre dann endlich mal in der Verteidigung und dann kommt noch mehr Gülle aus ihren Löchern.




