Im März 2026 ist eine überarbeitete VDE-Norm für privat genutzte Erzeugungsanlagen veröffentlicht worden. Darin werden mehrere ursprünglich kritisierte Regelungen für die Nutzung der sogenannten Balkonkraftwerke angepasst.

Abgesehen von der Deckelung der Einspeiseleistung des Wechselrichters, die bei 800 Voltampere verbleibt, beinhaltet die Norm nun eine große Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Unter anderem darf die Gesamtleistung der angeschlossenen Module jenseits von 2.000 Watt liegen. Akkuspeicher, kleine Windkraftanlagen oder andere Energieerzeuger können ebenfalls angeschlossen sein. Wichtig ist nur, dass die 800 Voltampere für die Einspeisung ins eigene Stromnetz nicht überschritten werden.

Panik und FUD auf c/Europe… WiE sOllEN DAs dIE LEitUNgen AUshaLten?? “Da brennen dann bestimmt massenweise Wohnungen ab!!”

  • Weingeist@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    7
    ·
    1 month ago

    Das Bedeutet man kann sich jetzt 8kWPeak aufs Dach legen solange der Wechselrichter bei 800W abgeriegelt ist?

    Der Akku kommt dann vor den Wechselrichter und zählt hier nicht, so dass man abends noch etwas davon hat?

    • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
      link
      fedilink
      arrow-up
      5
      ·
      1 month ago

      Der Akku kommt dann vor den Wechselrichter und zählt hier nicht, so dass man abends noch etwas davon hat?

      Ja, so funktionieren die aktuellen BKW-Akkusysteme fast alle. Die PV-Module hängen direkt am Akku, und der Wechselrichter dann nach dem Akku oder ist gleich integriert. Bonuspunkte für ein Akkusystem mit Bypass um den Strom aus der PV direkt auf den Wechselrichter zu leiten, wenn genug Sonne scheint.

    • smokeysnilas@feddit.org
      link
      fedilink
      Deutsch
      arrow-up
      3
      ·
      edit-2
      1 month ago

      Wechselrichter bei 800W abgeriegelt ist

      Nur Einspeisung wird bei 800W abgeregelt, wenn du einen hohen Verbrauch im Haus hast darf der Wechselrichter doch mehr, oder? Wobei es da schon irgendwie Argumente gibt, z.B. wie die 8kW dann abgesichert werden und ob die Hausverkabelung das überhaupt schafft. Wenn ich 8kW am Sicherungskasten vorbei verbrauchen darf ist das schon nicht mehr so ganz trivial, einfach Stecker in die Steckdose könnte schon Probleme machen.

      • Weingeist@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        6
        ·
        1 month ago

        Wichtig ist nur, dass die 800 Voltampere für die Einspeisung ins eigene Stromnetz nicht überschritten werden.

        Da geht es nicht um Abgabe ins öffentliche Stromnetz.

      • Melchior@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        3
        ·
        1 month ago

        Kann man trotzdem zum Beispiel in die Garage legen um das E-Auto zu laden. Da wird soetwas richtig spannend. Zum Beispiel ein ID3 hat ja eine Batterie mit 77kWh.

      • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
        link
        fedilink
        arrow-up
        2
        ·
        1 month ago

        Nur Einspeisung wird bei, 800W abgeregelt wenn du einen hohen Verbrauch im Haus hast darf der Wechselrichter doch mehr, oder?

        Nein, Einspeiseleistung max. 800VA. Das soll Probleme mit den Leitungen vermeiden, zu normale Steckdosen liegen meist nur 1,5mm2, mit etwas Glück mal 2,5mm2. Da kann man keine 7kW drüberleiten, und die technische Auslegung ist so gewählt, dass auch bei voller Auslastung auf Verbraucherseite plus Einspeisung möglichst nix passiert.

        Für mehr Einspeiseleistung muss man dann fest anschließen mit entsprechenden Leitungsquerschnitten und diversen Sicherheitskomponenten, Elektriker, usw.