Viele Gründe sprechen gegen Telegram. Ein weiterer neu entdeckter ist Gefahr für die Vertraulichkeit auch bei „geheimen“ (verschlüsselten) 1:1 Chats. Wurde bisher angenommen, dass solche geheimen Chats vor neugierigen Augen sicher seien, haben neue Recherchen Erschreckendes zu Tage gefördert. Demnach gehört die Firma, die den größten Teil der IT-Infrastruktur für Telegram betreibt, einem Russen namens Vedeneev, der bereits eine beachtliche Historie von Zusammenarbeit mit staatlichen Diensten vorweisen kann. Das selbst gebastelte Verschlüsselungsprotokoll von Telegram wurde von Experten schon öfter kritisiert (z.B. hier oder hier). Aufgrund von zweifelhaften Entscheidungen beim Entwurf des Protokolls muss man davon ausgehen, dass ein Angreifer, der den Netzwerkverkehr mitschneiden kann, auch verschlüsselte Chats knacken kann.Und er hat noch mal Zugriff auf den Netzwerkverkehr? Ach ja, Herr Vedeneev. Das heißt für uns: Auch „geheime“ Chats müssen als kompromittiert gelten. Keine vertraulichen Dinge über Telegram austauschen – außer der FSB soll sie wissen. 🙂
Gibt’s auch Fakten oder nur Meinung dazu? Bisher wurde MTProto nicht geknackt.
Der Artikel stellt die Feststellung, dass Telegram Russen gehört als große Überraschung hin, dabei machen die doch keinen Hehl draus und es ist auch hinlänglich bekannt. Über “roll your own encryption” kann man schon die Nase rümpfen, das wird in der Branche ungern gesehen.
Zwischen es wurde geknackt und es ist sicher gibt es noch einiges an Spielraum und Akteure wie Drei-Buchstaben-Agenturen haben ganz andere Ressourcen auf die sie zurzurückgreifen können, als der durchschnittliche Sichetheitsforscher. Wobei vermutlich 90% des Traffics von Telegramm eh unverschlüsselt und das Protokoll damit egal ist.
Quelle für die 90 Prozent?
Wobei vermutlich 90%
Geheime Dinge NICHT übers Internet austauschen. Auf KEINEM Wege. Russe oder nicht, ich will keine Spionage.
Hast du etwa was zu verbergen ???!!
Ja.





