Wenn man wirklich ne solide demokratische Basis hinter das Vorhaben stellen will, dann ist es wichtig, das auch sauber zu machen. Es wäre unangenehm, wenn es dann in der Zeitung heißt, das Vorgeschlagene würde z.B. Zahnärzte besteuern und Klein- und Mittelständische Unternehmen.
Der Freibetrag muss so gewählt sein, dass wirklich 99% der Menschen davon nicht betroffen sind. Ich habe jetzt keine akuten Daten zu Deutschland, aber in den USA müsste der Freibetrag demnach bei $10 Millionen liegen, d.h. ca. 10 Mio. €, damit auch wirklich 99% der Menschen weniger haben als das. Klingt erstaunlich hoch, ist aber eben nun mal so. Quelle
Aufgrund vom Ende des Wachstums und Automatisierung kommt es zu stark sinkender Nachfrage nach menschlicher Arbeitskraft was zu sinkenden Löhnen führt. Die korrekte und Intuitive Herangehensweise an dieses Problem ist dass wir weniger Arbeiten, d.h. es wird ein BGE (bedingungsloses grundeinkommen) notwendig.
Interessanterweise sinken die Geburtenraten immer weiter ab, was gut zu dem passt, dass immer weniger Arbeitskräfte benötigt werden. Leider fixiert sich die Politik auf die Sichtweise, dass dem Arbeitsmarkt keinesfalls weniger Angebot zur Verfügung stehen darf, weswegen Zuzug an Migranten nicht nur als temporäres Versprechen von Sicherheit gesehen wird, sondern als "Lösung unserer Probleme". Menschen mit Stolz macht das wütend, weil unterstellt wird, wir würden das Problem nicht selbst lösen können. Da haken sich Politiker ein und popularisieren die Ausländerfeindlichkeit um vom Klassenkampf ablenken zu können.
Was die Gesellschaft braucht ist Dialog, und nicht das Ausgrenzen andersdenkender, jener, die Aufklärung am meisten bedürfen.
Die technischen Schwierigkeiten einer Erbschaftssteuer sind dass es möglich ist durch fantasievolle Konstrukte diese zu vermeiden. Nur ein Beispiel: Anstatt eine Villa zu vererben, vererbst du gar nichts, aber gründest nebenbei mit deinem Vermögen eine Stiftung die nichts anderes zum Zweck hat als hin und wieder etwas finanzielle Beihilfe an bedürftige Menschen auszuschütten, wobei als bedürftig gilt, wer in Hintervorderhausen seinen Wohnsitz gemeldet hat und algerischer Abstammung ist. Plot twist: das betrifft nur deine Hinterbliebenen.
Man sollte nicht von den "reichsten 10%" sprechen, weil das schließt Menschen mit ein, die respektable Berufe machen, z.B. Zahnarzt usw...
Stattdessen sollte man von den reichsten 1% sprechen, weil das 99% der Menschen nicht betrifft und man somit eine solide demokratische Basis hat. Das beinhaltet dann auch keine respektablen Berufe mehr, die man als Gegenargument heranziehen könnte.
auf EU-Ebene wird das dadurch ein bisschen verkompliziert, weil es nicht nur um die deutsche Staatsverschuldung geht, sondern die aller EU-Staaten. Deswegen bräuchte es da einen gemeinsamen Ansatz zur Einführung einer Vermögenssteuer.
Zu den Menschen, die manchmal sagen, ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) würde zu einer hyperinflation führen, die das wieder auffressen würde, kann ich nein sagen:
In den 1970er Jahren hatten die Menschen deutlich mehr Gesamteinkommen im Vergleich zu heute (wenn man es Lebenshaltungskosten-bereinigt). Dennoch gab es damals keine Hyperinflation deswegen, die die Menschen arm gemacht hätte. Es liegt also nicht daran, dass die Menschen ein Einkommen haben.
Vielmehr wird Inflation durch andere Ursachen bedingt. Zum Beispiel durch die allgemeine Staatsverschuldung: Dadurch wird mehr Geld in Umlauf gebracht, wodurch eine größere Geldmenge die gleiche Menge an Ressourcen wiederspiegelt, wodurch der Wert des Geldes sinkt. Geld an Menschen auszuteilen, indem sich der Staat verschuldet, ist also eine bescheuerte Idee, weil es zu Hyperinflation führt. Stattdessen darf der Staat sich nicht oder nur geringfügig neuverschulden, was bedeutet, dass das Geld von denen kommen muss, die es haben: nämlich die Reichen.
Ich bin überhaupt der Meinung, die Politik sollte sich um die Wirtschaftliche Position der Menschen kümmern, d.h. Sozialpolitik.
Niedrige Mietspreise, bessere Löhne oder Bedingungsloses Grundeinkommen.
Ich denke, viele der Genderthemen sind zwar nett, (und ich begrüße sie), aber sind im Rahmen der Politik vor allem ein Ablenkungsmanöver, um vom Klassenkampf abzulenken.
Der beste Teil von Projekt 2025 ist meiner meinung nach, dass es antiamerikanismus in europa stärkt, und wir aufhören jeden Quatsch nachzumachen den sie in den USA machen. Was, denke ich, was gutes ist, oder zumindest meine Nerven schont.
(das hat nicht direkt etwas mit deinem kommentar zu tun, aber ich wollte es trotzdem sagen.)
Ich sollte eigentlich für die Prüfung lernen, die ich am Montag habe. Dazu muss ich noch 4 Stunden Lehrvideo schauen. Stattdessen hänge ich jetzt seit mittlerweile etwas mehr als 11 Stunden auf Lassmich herum.
Ja die Idee mit "wir erzeugen unsere essentiellen Güter selbst" finde ich ja an sich ganz gut; leider wird das derzeit häufig genutzt um gegen Solarenergie vorzugehen, weil "die kommt ja aus China und da machen wir uns abhängig", ignorierend dass wenn die Solarzellen mal installiert sind, diese gute 20+ Jahre halten und daher kein/wenig akutes Erpressungspotential vorliegt.
Autos töten jedes Jahr mehr Menschen als Kriege. Trotzdem wird die Maschine kaum hinterfragt. Warum sind wir blind für Ihre Zerstörungskraft?
Naja, das ist ein bisschen so eine Aussage wie "Putzmittel töten jedes Jahr mehr Menschen als Blausäure". Naja, Blausäure ist ja auch stark toxisch und wird daher eher vermieden.
Weißt du zufällig, ob es entsprechende Verträge gibt, dass Länder die Daten lizensieren? Würde mich interessieren ... und ob die Länder das an OSM möglicherweise kostenlos anbieten könnten.