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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)Q
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2 yr. ago

  • Finde ich nicht, dass der Staat das wissen muss.

    Da kann man sich natürlich super streiten. In unserem Kulturraum machen wir das seit Ewigkeiten. Erst in Kirchenbüchern, seit ca. 150 Jahren in staatlichen Registern: wer wurde wann und wo geboren, heiratete, bekam Kinder und starb. Gibt natürlich auch Länder wie bspw Amerika, die das kulturell für einen Millimeter vor Tyrannei halten und andererseits Länder wie besagtes Schweden, wo das ganze noch viel gläserner ist. Darüber kann man gerne mal grundsätzlich diskutieren, wie wir das haben wollen.

    Nur innerhalb dieses jetzigen Systems fände ich es komisch, wenn eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung quasi 'aus dem Nichts' erscheinen soll, da dem ja nicht so ist. Man hat ja trotzdem eine Vergangenheit, hat unter diesem Namen Verträge abgeschlossen, ist tätig gewesen, hat gelebt und existiert.

    Ich kann sehr gut verstehen, dass man selber einen harten Cut haben möchte und nicht mehr mit dem Deadname konfrontiert werden will. Doch statistisch existiert ja der gleiche Mensch weiter, erst unter dem 'falschen', jetzt unter dem 'richtigen' Namen. Kannst du den Gedanken gar nicht nachvollziehen?

    Aber du hast natürlich auch vollkommen recht, dass man als nicht unmittelbar selbst betroffener natürlich anders auf die Dinge blickt und gewisse Sensibilitäten schnell fehlen. Darum stimme ich dir auch zu, dass eine Lösung wie diese schwedische Personennummer die beste Lösung wäre: der Staat hat seine Zuordnung, der Mensch jedoch die Sicherheit, aus dieser Info keine Stigmatisierung oder gar Verfolgung befürchten zu müssen.

  • Ist natürlich eine Frage, wie das im Detail umgesetzt wird. Eine staatliches "Transsexuellen-Register" ist, wie die anderen "Listen-Ideen" (psychisch Kranke,..) von irgendwelchen Politikern natürlich Schwachsinn, da sind wir uns hoffentlich alle einig.

    Aber das reine Vermerken der Namen, unter denen man mal geschäftsfähig war, ob nun Deadnames, gebürtige Nachnamen, etc, sehe ich wirklich nicht so kritisch, zumal der Staat schon wissen muss, wer eigentlich wer ist und war.

    Alternativ dazu kann man das natürlich auch mit einer Personennummer machen, wie die Schweden, da ist eine Identifizierung und Zuordnung auch vollkommen ohne Namen ein Leben lang möglich. Ist hierzulande aber meines Wissens nicht sehr populär.

  • Bspw. wurde beim TSG der Deadname nicht gespeichert, beim SBGG eben schon.

    Macht das auf einer rein administrativen Ebene (!) nicht Sinn? Man möchte doch wissen, wer in der Vergangenheit unter welchen Namen gehandelt hat, auch wenn es der "falsche" Name gewesen ist.

    Sagen wir, du hast vor 15 Jahren unter deinem Deadname eine Anzeige bei der Polizei gemacht und heute kommt raus, dass das bei einem aktuellen Fall behilflich sein könnte. Ohne die Info stelle ich mir das schwierig vor.

  • Die haben keine nukleare Triade, wie die Amis, die Russen oder die Chinesen. Da die britischen Waffen technisch amerikanische sind, ist ein unabhängiger Einsatz zumindest zweifelhaft. Und beide Länder haben mit ihren eingeschränkten Nukleararsenalen das Glaubwürdigkeitsproblem, diese tatsächlich zum Schutz einer Stadt in Estland, Polen oder sogar Deutschland einzusetzen und folglich Abschreckungswirkung zu entfalten.

    Darüber hinaus fände ich es auch heuchlerisch, sich einerseits im eigenen Land gegen diese Waffen auszusprechen, sich gleichzeitig aber auf den Schutz durch diese Waffen der Verbündeten zu verlassen.

  • Ob Putin die Ukraine angegriffen hätte, wenn diese noch ihre Atombomben gehabt hätten weiß ich nicht.

    Anders gefragt: in wie viele Atommächte ist Russland denn bisher eingefallen? Oder irgendein anderes Land? Oder warum greifen wir nicht direkt ein, wenn es darum geht, Russlands militärische Aggression in der Ukraine zu stoppen?

    Stand jetzt ist die wohl größte Absicherung gegen einen militärischen Angriff zweifelsfrei die Atombombe.

    Insofern:

    NIEMAND BRAUCHT EINE ATOMBOMBE.

    Sehe ich anders. Denn die heutigen Atommächte machen wenig Anstalten, auf dieses Privileg verzichten zu wollen, sondern setzen dieses sogar gezielt zu ihrem machtpolitischen Vorteil ein.

    Eine nuklear bewaffnete Ukraine würde heute definitiv keinen Krieg durch Russland ertragen müssen.

    Deutschland/Europa kann sich nicht mehr auf die nukleare Abschreckung durch amerikanische Waffen im Rahmen der NATO verlassen.

  • Nee, aber die Argumentation ist, dass Staat/Gesellschaft ein Interesse daran haben, dass der Einzelne sein Geld 'aktiv' in Form eines Unternehmens einsetzt, statt es 'passiv' in Vermögenswerten wie Immobilien oder Kunst zu parken. Denn Unternehmen stärken die Wirtschaft, bieten Arbeitsplätze, generieren Steuern, etc, und kommen so der Allgemeinheit mehr zugute als der 5. Porsche in der Tiefgarage.

  • Zumindest ist es rechtlich wackeliger, einerseits die Leistung weiter zu deckeln, aber die Beiträge unlimitiert weit steigen zu lassen. Das ganze ist ja als Versicherung aufgezogen und nicht als Umverteilungsmechanismus, darum bestimmt die Leistung den Beitrag.

  • ..nicht nur bei der Gasversorgung..

    tknw

  • ..and the PRC never managed to extend their power to this island.

    Up until this day, where a majority of the inhabitants don't even consider themselves 'Chinese' anymore, nor want to live under the rule of the PRC.

    And who could blame them? Hong Kong shows what happens when a part doesn't align with the ideas of the PRC elites concerning the authoritarian state capitalism they still label 'socialism'. :D

  • Of course they do. They don't want the idea of other countries no longer pretending Taiwan is not an independent country to gain traction at all.

    Imagine being one of the largest countries and economies on the planet and being this butthurt about an island that never was yours. What they could have achieved if they didn't entertain this ridiculous fixation for so long..

  • There is no trade per se, only transport. The markup is due to limited capacity for this transport and goes into the pockets of the operator of the grid.

    That's Statnett in Norway (fully state-owned) and Svenska Kraftnät in Sweden (fully state-owned), so no private beneficiaries.

  • Maybe the power companies in Norway are buddies with the companies in Sweden

    Power is almost entirely covered by hydroelectricity in Norway. And 90% of that is held publicly (state, municipalities).

  • Norway is producing a lot of energy in the North but needs a lot of energy in the South. But they also only have a weak interconnection between these two regions, so the energy is "trapped" in the North, leading to very low prices in the North and higher prices in the South.

    Since Norway's and Sweden's energy grid are connected, that Norwegian energy from the North can be transferred south using Swedish infrastructure and re-enter Norway in the South. You could argue that the price of the northern electricity went up because it could actually be used now.

  • Hast recht, ist geändert

  • Liegt das nicht u.a. auch da ran, dass Streusalz nur bis zu einer gewissen Temperatur funktioniert und damit nur in Gegenden funktioniert, wo es nie wirklich richtig kalt ist?

  • in der aktuellen Glatteislage kriegst du ohne Salz nicht das Eis weg und wenn du dann als Umweltschutzverband gegen die Salzerlaubnis klagst, dann bist du halt mitschuldig daran, dass sich Leute auf Glatteis die Haxen brechen.

    Sehe ich tatsächlich anders. Ich denke zwar eigentlich anders als der Nabu darüber, dass es erlaubt sein sollte, in dieser Zeit Salz zu verwenden. Aber der Nabu bestreitet für sein Anliegen die Mittel und Wege, die unser Rechtsstaat für ihn vorsieht und das ist vollkommen richtig so. Wenn die Politik den Salzeinsatz ermöglichen will, muss sie es sauber und rechtssicher machen.

  • Jetzt seien wir mal ehrlich: Wer jenseits der Beitragsbemessungsgrenze verdient, ist mit an 100 % kratzender Wahrscheinlichkeit nicht auf Krankengeld angewiesen.

    So war der Gedanke, ja. Aber ohne Beitragsbemessungsgrenze hätte derjenige einen Anspruch auf (quasi) 70% des gesamten Einkommens. So hat man gesagt: wir deckeln deinen Anspruch, indem wir nur einen Teil deines Einkommens für diese Versicherung heranziehen.

    Weil du Bezos ansprichst: die Beitragsbemessungsgrenzen liegen 2026 bei 70.000 bzw 100.000€ brutto pro Jahr. Das verdient bekommt ein Bezos innerhalb einer Arbeitsschicht.

  • Der Gedanke war, dass man nur bis zu einem gewissen Punkt versichert sein soll. Wer darüber hinaus verdient, muss das darüber gehende zwar nicht einzahlen, ist aber auch nicht "mehr" versichert. Krankengeld bekommt so jemand nur auf den Teil des Einkommens, der unterhalb dieser Grenze liegt, der darüber wird nicht berücksichtigt.

  • More than 13 posts per day on average (!) since joining 8 months ago. It used to be 15 some weeks ago, but they apparently dialled back a bit after accounts got banned for spamming. They also upped their interaction/comments. Still: 3250 posts vs. 50 comments.

    Most of the posts are either 'China good' or 'Europe dumb'. Or both.

    Decide for yourself what you'd call an account that'll spam an average of more than 13 posts every single day since joining - I certainly know what I'd call it.

  • ich_iel @feddit.org

    ich⏳iel