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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)Q
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2 yr. ago

  • Zumindest ist es rechtlich wackeliger, einerseits die Leistung weiter zu deckeln, aber die Beiträge unlimitiert weit steigen zu lassen. Das ganze ist ja als Versicherung aufgezogen und nicht als Umverteilungsmechanismus, darum bestimmt die Leistung den Beitrag.

  • ..nicht nur bei der Gasversorgung..

    tknw

  • ..and the PRC never managed to extend their power to this island.

    Up until this day, where a majority of the inhabitants don't even consider themselves 'Chinese' anymore, nor want to live under the rule of the PRC.

    And who could blame them? Hong Kong shows what happens when a part doesn't align with the ideas of the PRC elites concerning the authoritarian state capitalism they still label 'socialism'. :D

  • Of course they do. They don't want the idea of other countries no longer pretending Taiwan is not an independent country to gain traction at all.

    Imagine being one of the largest countries and economies on the planet and being this butthurt about an island that never was yours. What they could have achieved if they didn't entertain this ridiculous fixation for so long..

  • There is no trade per se, only transport. The markup is due to limited capacity for this transport and goes into the pockets of the operator of the grid.

    That's Statnett in Norway (fully state-owned) and Svenska Kraftnät in Sweden (fully state-owned), so no private beneficiaries.

  • Maybe the power companies in Norway are buddies with the companies in Sweden

    Power is almost entirely covered by hydroelectricity in Norway. And 90% of that is held publicly (state, municipalities).

  • Norway is producing a lot of energy in the North but needs a lot of energy in the South. But they also only have a weak interconnection between these two regions, so the energy is "trapped" in the North, leading to very low prices in the North and higher prices in the South.

    Since Norway's and Sweden's energy grid are connected, that Norwegian energy from the North can be transferred south using Swedish infrastructure and re-enter Norway in the South. You could argue that the price of the northern electricity went up because it could actually be used now.

  • Hast recht, ist geändert

  • Liegt das nicht u.a. auch da ran, dass Streusalz nur bis zu einer gewissen Temperatur funktioniert und damit nur in Gegenden funktioniert, wo es nie wirklich richtig kalt ist?

  • in der aktuellen Glatteislage kriegst du ohne Salz nicht das Eis weg und wenn du dann als Umweltschutzverband gegen die Salzerlaubnis klagst, dann bist du halt mitschuldig daran, dass sich Leute auf Glatteis die Haxen brechen.

    Sehe ich tatsächlich anders. Ich denke zwar eigentlich anders als der Nabu darüber, dass es erlaubt sein sollte, in dieser Zeit Salz zu verwenden. Aber der Nabu bestreitet für sein Anliegen die Mittel und Wege, die unser Rechtsstaat für ihn vorsieht und das ist vollkommen richtig so. Wenn die Politik den Salzeinsatz ermöglichen will, muss sie es sauber und rechtssicher machen.

  • Jetzt seien wir mal ehrlich: Wer jenseits der Beitragsbemessungsgrenze verdient, ist mit an 100 % kratzender Wahrscheinlichkeit nicht auf Krankengeld angewiesen.

    So war der Gedanke, ja. Aber ohne Beitragsbemessungsgrenze hätte derjenige einen Anspruch auf (quasi) 70% des gesamten Einkommens. So hat man gesagt: wir deckeln deinen Anspruch, indem wir nur einen Teil deines Einkommens für diese Versicherung heranziehen.

    Weil du Bezos ansprichst: die Beitragsbemessungsgrenzen liegen 2026 bei 70.000 bzw 100.000€ brutto pro Jahr. Das verdient bekommt ein Bezos innerhalb einer Arbeitsschicht.

  • Der Gedanke war, dass man nur bis zu einem gewissen Punkt versichert sein soll. Wer darüber hinaus verdient, muss das darüber gehende zwar nicht einzahlen, ist aber auch nicht "mehr" versichert. Krankengeld bekommt so jemand nur auf den Teil des Einkommens, der unterhalb dieser Grenze liegt, der darüber wird nicht berücksichtigt.

  • More than 13 posts per day on average (!) since joining 8 months ago. It used to be 15 some weeks ago, but they apparently dialled back a bit after accounts got banned for spamming. They also upped their interaction/comments. Still: 3250 posts vs. 50 comments.

    Most of the posts are either 'China good' or 'Europe dumb'. Or both.

    Decide for yourself what you'd call an account that'll spam an average of more than 13 posts every single day since joining - I certainly know what I'd call it.

  • Das scheitert alleine schon daran das Recht ausgelegt und nicht angewendet wird.

    Die Regeln, die der Leim einer Gesellschaft sind, sind aber für gewöhnlich die, wo es eigentlich nix auszulegen gibt. Ich darf dir nicht einfach dein Fahrrad wegnehmen, du darfst mir nicht einfach so den Schädel einschlagen. Wir dürfen nicht mit Gewehr ins Einkaufscenter, müssen an der Kasse bezahlen und bei rot anhalten. Das ist so und zumindest ich find's in Ordnung.

    Die meisten dieser Dinge regeln das Verhältnis zwischen Belangen des Einzelnen und Kosten der Gesellschaft. Die Kosten für die Gesellschaft ändern sich nicht mit dem Geschlecht der Person, die ich liebe. Ebenso die Frage, ob ich kiffe oder nicht (sofern mein Konsum keine Folgeschäden hat). Das mag ein Hinterwäldler anders sehen, aber wir beide wissen es wohl besser.

    Normen sind gelebte Übereinkünfte und das Recht die Kodifizierung unserer Gesellschaft. Es ist ein interessantes Zwischenspiel aber zu sagen “Gesetz ist Gesetz und Punkt” könnte realitätsferner nicht sein.

    Da stimme ich dir voll zu. Mir geht's auch gar nicht um blinden Kadavergehorsam, 'weil Regeln immer recht haben' oder so. Sondern darum, dass ich schon meine wahrzunehmen, dass es in der Öffentlichkeit eine zunehmende Infragestellung auch der Regeln gibt, die eigentlich sinnvoll sind.

    Klar, die Regeln sind immer auch nur die, die wir uns selber geben - und wenn wir uns als Mehrheitsgesellschaft dazu entscheiden, dass sich einfach jeder, dem grad danach ist, auf den Behindertenparkplatz stellen soll, muss man das als Individuum akzeptieren. Aber kacke fände ich diese Entwicklung trotzdem.

  • Die alte Gesellschaftsordnung muss erst untergehen bevor eine neue, hoffentlich bessere entstehen kann.

    Ich bewundere deinen Optimismus. In einem Land, in dem sich die AfD ein hauchdünnes Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Union um Platz 1 liefert und gleichzeitig einen Vorsprung zur nächsten demokratischen Partei hat, der der Gesamtzahl der Stimmen für die Linke entspricht, kann ich bei 'Untergang der Gesellschaftsordnung' kaum hoffen, dass etwas besseres kommen wird, sondern eher noch etwas viel schlechteres.

  • Fast sämtliche Medien predigen seit Jahrzehnten ein Ideal, das grenzenlosen Egoismus zur ultimativen Freiheit verklärt, und die Politik wird nicht müde, wirklich bei jedem Scheiß ständig auch bei Dingen, die ureigene staatliche Aufgaben sind, “Eigenverantwortung” zu predigen, während sie gleichzeitig dafür sorgt, dass die Leute, die sie zur “Eigenverantwortung” auffordert, dazu gar nicht in der Lage sind.

    Mal ganz ehrlich: wenn ich vergleiche, welchen Sozialstaat ich im Vergleich zur Generation meiner Eltern genießen kann, dann habe ich da Schwierigkeiten zuzustimmen. Sowohl Pflegeversicherung als auch Kinderbetreuung waren bspw in den 80ern Privatsache. Wenn's da akut wurde, hattest du halt Pech gehabt.

    Die Sozialleistungs- und Staatsquoten sind ebenfalls nicht wirklich zurückgegangen, der Staat bewegt hier sogar mehr Geld. Nur, dank demographischem Wandel, fließt heute viel mehr Geld in Renten und Gesundheitssystem. Trotz steigender Abgaben bleibt da immer weniger übrig. Den Knoten kriegst du auch nicht mehr wirklich entheddert, denn die Politik sträubt sich, dieses Problem anzugehen. Da steckt jedoch kein elaborierter Plan im Namen des Neoliberalismus hinter, sondern schlicht deren blanke Angst vor der mächtigen Wählerschicht "Rentner" und stattdessen ein gemütlich-einschläferndes "Weiter-so!"

    Wer meint, sich nicht mehr an den Regelkatalog unserer Gesellschaft halten zu müssen, handelt rein egoistisch - eine Sichtweise, die normalerweise links der Mitte verpönt ist. Wie es der Gesellschaft darüber hinaus nutzen soll, wenn sich nun jeder das Recht rausnimmt, auch dem Rest der Gesellschaft diesen "Vertrag" aufzukündigen, hat mir auch noch keiner erklären können. Ein Jens Spahn oder zwei Handvoll steuerhinterziehende Milliardäre sind für mich nicht Anlass genug, selber damit anzufangen, auf die zu scheißen, die noch mitspielen wollen beim gesellschaftlichen Miteinander.

  • Das Miteinander findet doch größtenteils nicht mehr statt, es wurde durch ein (bestenfalls) Aneinander Vorbei und ein Gegeneinander ersetzt.

    Da stimme ich zu.

    Egoismus wurde schon vor Jahrzehnten zur Tugend erhoben, denn Egoisten lassen sich besser ausbeuten, weil sie sich eben nicht gegen einen geltungssüchtigen Hilfssherriff (oder einen anderen Ausbeuter) solidarisieren, wie die Fahrgäste in der 1. Klasse.

    Da nicht. Ich glaube nicht, dass Egoismus uns seit Jahrzehnten "aufgezwungen" wurde (von wem?) und auch nicht, dass man uns dann "besser ausbeuten" kann. Die Entscheidung, sich asozial zu benehmen, fällt jeder ganz für sich - und trägt folglich die Verantwortung. Ob man es nun tut, weil man keine Sanktionierung befürchtet, oder weil der Andere es ja auch macht, ist letztlich vollkommen egal.

    Inwiefern lässt sich jemand, der wie die Axt durch den Wald geht und auf seine Mitmenschen keine Rücksicht mehr nimmt, besser ausbeuten, als jemand, der noch an grundlegende Werte wie Solidarität und Gemeinwohl glaubt?

    Aber einfach nur glauben, man könnte die Gesellschaft verbessern, indem man sich blind und ohne Verstand an alle Regeln hält, ist nicht zielführend.

    Das sage ich nicht. Ich sage, dass es der Gesellschaft massiv schaden wird, wenn man sich selber einfach nicht mehr an Regeln gebunden sieht. Denn, wie gesagt, denke das mal in seiner Konsequenz zu Ende: wer wird sich in so einer Welt durchsetzen, wer wird da am Ende die Hosen anhaben?

  • Ja, da hast du recht.

    Wie gesagt, mir geht es dabei auch weniger um das Sheriff-Gehabe des B. Palmer, sondern um den grundsätzlichen Gedanken dahinter. Und da sehe ich schon die Tendenz, dass das Klima des Miteinanders im öffentlichen Raum verbesserungsfähig ist und zu viel Egoismus und Enthemmung herrscht. In einem anderen Thread hier geht es darum, dass ein Zugbegleiter nach einem Angriff bei einer Ticketkontrolle mit dem Tod ringt. Die Verbesserung fängt mit jedem von uns an.

  • Ja eben. Weil der ganze Blick durch diese rosarote "Klasse"-Brille in den wenigsten Fällen Sinn ergibt, da diese suggerierte Trennung im Alltag schlicht nicht da ist.

    Warum ist davon auszugehen, dass Omi und Migrant nebeneinander im Bus der gleichen Klasse angehören? Omi kann ein Einfamilienhaus besitzen und 250.000 € bar im Keller liegen haben. Ist sie in der gleichen Klasse wie der Migrant, der alle paar Monate der Behördenwillkür ausgesetzt ist und mit einem Bein im Abschiebeflugzeug steht? Wenn der Kontrolleur in den Bus kommt, wessen Fahrschein wird wohl genauer untersucht?

    Wen treten denn ein paar Jugendliche, die für sich entscheiden, dass sie ab jetzt in der 1. Klasse sitzen? Leute, die in der 1. Klasse sitzen und nun mit der Anwesenheit der Jugendlichen leben müssen? Oder vielleicht doch andere Leute in der 2. Klasse, die sich im Gegensatz zu ihnen nicht das Recht nehmen, sich einfach einen Platz zu nehmen in einem Bereich, für den sie nicht bezahlt haben?

    So ein Ansatz wie der von den Jugendlichen funktioniert nur, weil es eben nicht jeder macht, weil die anderen nicht ihre eigenen Regeln machen. Mir fällt es schwer, dem zu applaudieren.

  • ich_iel @feddit.org

    ich⏳iel