Noch deutlicher fielen die Ergebnisse aus, wenn Krafttraining mit regelmäßiger Ausdauerbewegung kombiniert wurde.
Die niedrigsten Sterberisiken beobachteten die Forscher bei Personen, die wöchentlich 30 bis 44 sogenannte MET-Stunden (metabolisches Äquivalent) an Ausdauertraining absolvierten und zusätzlich 60 bis 119 Minuten Kraftübungen machten.
Diese Gruppe wies ein um rund 45 Prozent geringeres Sterberisiko auf als weitgehend inaktive Vergleichspersonen.
[…] Wie die Harvard-Forscher betonen, sei Ausdauertraining für die Sterblichkeitsreduktion insgesamt sogar noch wirkungsvoller als Krafttraining allein.
Um die relativen Prozentwerte greifbar zu machen: Bei einem typischen Zehnjahres-Sterberisiko von 10 Prozent für eine 55-jährige Person entspricht die beobachtete Risikosenkung von 13 Prozent einer absoluten Reduktion auf 8,7 Prozent – eine Größenordnung, die mit der Wirkung mancher Präventionsmedikamente vergleichbar ist.
Bei der Kombination mit Ausdauertraining und einem Ausgangsrisiko von 15 Prozent sinkt der Wert rechnerisch auf rund 8 Prozent.
Studien-Mitautor Giovannucci betonte laut Everyday Health, dass “kleine Mengen dennoch einen Unterschied machen” könnten. Es sei wichtiger, schrittweise eine Routine aufzubauen, als zu versuchen, auf einmal viel zu tun.



Man muss ja nicht alles machen was empfohlen wird. Icht trink ja auch noch genug kalte Cola aber ein wenig Training mit einzubauen hat die Treppen deutlich angenehmer gemacht.