„Warum sind die Linken jetzt auch noch an den Rechten schuld?“ Diese Frage wurde mir bei einer Diskussion gestellt, zu der ich vom Berliner Theatertreffen eingeladen war. Hintergrund der Frage war die bis in Feuilletons von Zeit, Süddeutscher Zeitung und Spiegel vorgedrungene These, ohne linke Identitätspolitik, Gendern, political correctness und „Wokismus“ gäbe es das Erstarken der Rechten nicht. Mit anderen... Weiterlesen »
n schlecht, oder vllt absichtlich provokant, geschriebener Artikel ist definitiv Anzeichen dafür das mans mit dem Feminismus übertreibt.
nee, aber ich glaube schon, dass Männer und erst recht Männer mit psychischen Problemen häufiger Gewalt anwenden als Frauen, viel mit beknackten Rollenbildern zu tun hat, ist also eher n grund für mehr Feminismus.
Das erinnert mich ein bisschen an meinen alten Englischunterricht.
Wir hatten uns mit den US-Südstaaten und dem Leben nach dem Bürgerkrieg beschäftigt. Vielen tat damals der Verlust von „Status“ fast am meisten weh. Denn vorher waren sie zwar oft selbst arm und ungebildet und besaßen häufig nicht einmal eigene Sklaven. Aber! Immerhin waren sie ja noch weiß und damit nach ihrer rassistischen Ideologie zumindest gesellschaftlich über schwarzen Menschen eingeordnet.
Mit der Niederlage und der Abschaffung der Sklaverei waren Schwarze dem Gesetz nach zumindest formal nicht mehr rechtlich untergeordnet. Für viele Weiße war diese Vorstellung von Gleichstellung nicht mit ihren bisherigen Rollen- und Weltbildern vereinbar.
Diese Angst vor sozialem und politischem Machtverlust wurde dann auch zu einem wichtigen Nährboden für den Ku Klux Klan, Lynchmorde und später die Jim-Crow-Rassentrennung.
Einfach der Versuch mit Gewalt an alten Strukturen festzuhalten, egal wie ungerecht, rückständig und schlichtweg absurd diese auch gewesen sein mögen.
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n schlecht, oder vllt absichtlich provokant, geschriebener Artikel ist definitiv Anzeichen dafür das mans mit dem Feminismus übertreibt.
nee, aber ich glaube schon, dass Männer und erst recht Männer mit psychischen Problemen häufiger Gewalt anwenden als Frauen, viel mit beknackten Rollenbildern zu tun hat, ist also eher n grund für mehr Feminismus.
Das erinnert mich ein bisschen an meinen alten Englischunterricht.
Wir hatten uns mit den US-Südstaaten und dem Leben nach dem Bürgerkrieg beschäftigt. Vielen tat damals der Verlust von „Status“ fast am meisten weh. Denn vorher waren sie zwar oft selbst arm und ungebildet und besaßen häufig nicht einmal eigene Sklaven. Aber! Immerhin waren sie ja noch weiß und damit nach ihrer rassistischen Ideologie zumindest gesellschaftlich über schwarzen Menschen eingeordnet.
Mit der Niederlage und der Abschaffung der Sklaverei waren Schwarze dem Gesetz nach zumindest formal nicht mehr rechtlich untergeordnet. Für viele Weiße war diese Vorstellung von Gleichstellung nicht mit ihren bisherigen Rollen- und Weltbildern vereinbar.
Diese Angst vor sozialem und politischem Machtverlust wurde dann auch zu einem wichtigen Nährboden für den Ku Klux Klan, Lynchmorde und später die Jim-Crow-Rassentrennung.
Einfach der Versuch mit Gewalt an alten Strukturen festzuhalten, egal wie ungerecht, rückständig und schlichtweg absurd diese auch gewesen sein mögen.