Die Nähe zwischen Katherina Reiche und deutschen Milliardären ist groß. Nur wenige Monate nach ihrem Amtsantritt traf sich die Bundeswirtschaftsministerin mit der Spitze der Stiftung Familienunternehmen, einem mächtigen Lobbyverband, der vor allem die Interessen von Reichen vertritt. Eine große Sorge der Lobbyisten: die Wegzugsbesteuerung. Das ist eine Steuer, die in Deutschland fällig wird, wenn man Vermögen im Ausland anlegen will. Die Wegzugsbesteuerung zielt vor allem auf Menschen mit viel Geld.
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Ministerin Reiche hörte damals nicht nur zu, sie gab strategische Tipps und versprach Unterstützung. Die Stiftung könne das Thema in der Unionsfraktion im Bundestag platzieren, sagte sie. Eine entsprechende Initiative ließe sich dann seitens des Ministeriums “flankieren”. So steht es in einem Dokument, über das wir im Oktober 2025 berichtet haben
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Wenn Unternehmen, Verbände oder andere Organisationen bei der Bundesregierung für ihre Themen werben wollen, müssen sie das im Lobbyregister angeben. Doch genau das hatte die Stiftung Familienunternehmen für das Thema Wegzugsbesteuerung nicht gemacht.
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Betonung liegt auf: “bis zu”.
Lächerlich niedrig …
Kann die Stiftung bestimmt steuerlich absetzen.