Skip Navigation

InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)T
Posts
0
Comments
158
Joined
11 mo. ago

  • Jeder soll selbst entscheiden, ob man selbst Kinder möchte. Sie bieten sehr viele schöne Momente im Leben, wie auch Unangenehmes. Keiner hat das Recht einem, gleich welchem Geschlechts, auf dieser persönlichen Ebene Vorwürfe oder Druck zu machen, falls man keine möchte oder ungewollt kinderlos bleibt.

    Meiner persönlichen Erfahrung und Auffassung nach fehlen Kinderlosen Erfahrungen, um die positiven Seiten von eigenen Kindern wirklich bewerten zu können. Es ist, wie bei vielen Schritten im Leben. Vom ersten Schultag bis zum Ruhestand. Hat man die Erfahrung gemacht, steht man jedoch nicht mehr vor der Entscheidung. Man geht den Weg oder eben nicht. Es wird auch nie den richtigen Zeitpunkt für Kinder geben. In einigen Fällen gibt nur ein, zu spät. Der Rest ist der persönlich gestaltete Lebensweg.

    Wenn ich den Text und die,Kommentare so lese, bleibt immer wieder der Aspekt "Gesellschaftlicher Druck". Hierzu vermisse ich die Perspektive, dass zwar kein Einzelner erwarten kann, dass man für Nachwuchs sorgt. Die Gesellschaft in ihrer aktuellen Organisation hat hierzu jedoch ein berechtigtes Interesse. Siehe z.B. den Effekt des fehlenden Nachwuchs der Boomer, in der Gesellschaft von in Deutschland Lebenden, auf das Rentensystem. Usw. Wie oder in welcher Form man dieser Verantwortung gerecht wird, sollte weiterhin jedem selbst überlassen sein. Die Verantwortung hierzu besteht jedoch für jedes Mitglied einer Gesellschaft.

    Wichtig hierfür ist es jedoch den Begriff "Gesellschaft" bzw. Ihre verbindenden Aspekte einheitlichen zu betrachten (familiärer Klan, Staatsbürger, Menschheit, ...)

  • Leider gibt es nicht jedes Getränk in Mehrweg- oder Glasflaschen.

    Scheinbar ist das es auch kein Argument darauf zu verzichten oder, falls vorhanden, zur Konkurrenz zu greifen. (Einweg aus Kunststoff bietet in manchen Anwendungsfällen aber auch Vorteile.)

  • Amokläufer eines 21jährigen. Einundzwanzig! Wie hoch soll die Altergrenze gesetzt werden? Welchen Zeitraum nehmen wir für eine mögliche Radikalisierung in den Altersrufen?

    Altersempfehlungrn für Soziale Netzwerke sind wichtig. Die Einhaltung auch stärker einzufordern ebenfalls. (Bitte zuerdt bei den Eltern anfangen.) Es dient der Gesundheit der Kimder und Jugendlichen. Eine Identifikationspflicht dient jedoch mehr anderen Zwecken als der Altersverifikation.

  • Ich kann mich an gute und weniger gute Lehrkräfte erinnern. Erinnerungen sind im Schulststem jedoch häufug veraltet oder verklärt. Obwohl ich nicht im Bildungssektor arbeite, habe ich mich mehr mit dem bay. Lehrplan befassen müssen als ich angenommen hatte. Ich durfte auch die Veränderungen in der Zeit nach meiner Schulzeit näher miterleben, als erwartet. Ich bleibe dennoch dabei: Wir vermitteln und erwarten hoffentlich mehr, als nur mit Fleiß erlernbares. Lehrer können das beeinflussen umd es gibt eben gute wie weniger gute Lehrkräfte. (Bei einigen Schulen und Schularten spielen Fachbetreuung/-leitungs und Schulleitung natürlich auch mit.)

  • Stimme das schließt sich nicht aus.

    ...dann schneiden Mädchen trotzdem insgesamt besser ab, weil die meisten Fächer in der Schule eher auf Fleiß als auf Verständnis ausgelegt sind.

    Ich hoffe wir vermitteln und erwarten in unseren Schulen mehr als nur mit Fleiß erlernbares!

    Es ist auch kein Problem, wenn unterschiedliche Schüler individuelle Leistungen erbringen. Die Gruppierung nach Geschlechtern sollte bis zu belastbaren Ergebnissen nur für die Forschung interessant sein.

    Aus dem Artikel: »Wir sollten die Schulbildung erweitern und nicht nur alle Mädchen zu Jungen machen wollen« Meghna Nag Chowdhuri, Bildungsforscherin

    Aus der eingeschränkten Perspektive auf das Fach Mathematik erscheint das möglicherweise sinnvoll. In anderen Bereichen und Fächern der Schule müssten wir den Satz anders formulieren: "Wir sollten die Schulbildung erweitern und nicht nur alle Jungen zu Mädchen machen wollen.« (Wird auch hier >bpb< kurz erwähnt.)

  • Die Ursache für die Preisentwicklung der letzten Jahre sieht er bei den Lieferanten, die ständig die Einkaufspreise erhöhen würden – und beim Mindestlohn.

    Klar, der Lohn ist schuld. Wie soll man denn heute noch Gewinn machen, wenn man die Angestellten (halbwegs) fair bezahlen muss statt sie wie früher einfach komplett auszubeuten?

    Er verweist hier auf die von ihm kaum beeinflussbaren Kosten, Einkaufspreis und die Mindestvorgabe für Personal. Man kann ihm vorwerfen, dass er seinen beeinflussbar Anteil nicht aufzählt. Das erwähnen der Lohnanstiege ist jedoch korrekt. In seinem Gewerbe und wahrscheinlich auch seiner Zulieferkette, dürfte der Mindestlohn für einigen zu einer besseren und gerechteren Entlohnung geholfen haben. Ich kann seine Sichtweise verstehen.

    Schuld? Eine Begründung ist keine Schuldzuweisung. Sofern der Verzehr von mitgebrachten Speisen, z.B. auf der Liegewiese o.ä., erlaubt ist gibt es, kein Problem bzw. Schuld. Es gibt nur ein Geschäftskonzept das eventuell nicht mehr aufgeht und angepasst oder aufgegeben werden muss. Preisanpassumgen sind eine von vielen Möglichkeiten. Falls der Betreiber des Kiosk aufgeben würde. Welches resultierende Einkommen, würden wir mindestens erwarten um dieses, unter gleichen Vertragsbedingungen, zu betreiben?

  • Ich hatte den Titel noch nicht fertig gelesen und schon einen Bezug zur ePA im Kopf erzeugt.

    Mit der Befürchtung in der nächsten Legislaturperiode eine radikalisierte und kompromisslose Partei als Mehrheitsregierung zu haben, erzeugt das schon mehr als nur Bauschmerzen.

  • Diese Diskussionen muss doch geführt werden und dazu braucht es auch provokante Artikel.

    Richtig die Diskussion sollte man führen. Und Gesundheitschecks für Ältere werden bereits diskutiert bzw. sind z.B. in Italien bereits eingeführt.

    Dass wir Provokante Artikel dafür benötigen um Diskussionen zu führen und sachliche Information nicht mehr ausreicht, ist ein schlechter, schleichender Trend in unserer Gesellschaft.

  • Ich finde die 25min Ton-Bild-Aufzeichnung der Aussprache im Bundestag hierzu gut investiert.

    Bundestag.de

  • Respekt vor dem Bürger, der sich selbst hilft und das Problem löst.

    Formelle istdie Position des Bürgermeister bzw. Stadtverwaltung verständlich.

    Aktion überwiegend mit Humor kommentiert. "Ich hab da mal ne Frage an die anonymen Erbauer.... Kann man euch mieten??

    Wieso fragt der Bürgermeister das nicht? Hier ist ein engagierter Bürger bereit seine Zeit und sogar Material dem Zweck zu Verfügung zu stellen und reduziert das Bauwerk auf den von ihm als notwendig angesehenen Nutzen.

    Um welchen Bettag würde die von der Stadt geplante Brücke günstiger werden, wenn diese durch Eigenleistung, engagierter Bürger, ergänzt und auf das Notwendigste reduziert würde?

  • Dieser Ansatz unterstellt, das Fortschritt ausschließlich der Automatisierung von bestehender Arbeit dient. Alle Produkte oder Dienstleistungen zu Unterhaltung würden somit nicht zum Fortschritt zählen und unnötiger Luxus sein. Beispiele für unnötigen Luxus aus den letzten 100 Jahren wären mit dieser Sichtweise: private Mobiltelefone, private Fernseher, private Mountainbikes, Gravelbikes, priv. Autos, Broadcast von Kultirangeboten im Radio, Fernsehen, Streaming, viele Medikamente oder neuerr medizinische Angebote usw.

    Ich denke du fasst Fortschritt etwas zu klein.

  • Es gebe allerdings einige Branchen, in denen existenzsichernde Löhne nicht möglich seien, weil die Unternehmen zu wenig erwirtschaften würden.

    Ist das Produkt/ Dienstleistung dieser Branche systemrelevant ist, müsste eine Preiserhöhung möglich sein. Ist das Produkt/Dienstleistung nicht systemrelevant, warum existiert diese noch?

  • Die Verwaltung, Kontrolle, Umsetzung von Gesetzen und Verordnungen sind nur ein Teil. Wenn auch nicht vollständig sinnlos. Die gleiche Unschärfe bringen sehr oft betriebsinterne Anweisungen mit sich.

    Wir rechnen Arbeit in Zeit und gehen davon aus, dass diese für den Zweck (Produkt/Dienstleistung) vollständig genutzt wird. Diese Annahme vereinfacht unsere Rechnung bei abhängiger Beschäftigung und Arbeitsteilung. Entkoppelt jedoch die Arbeitstunden der Mitarbeiter oft vom Produkt selbst und schafft den gleichen Effekt, wie eine zu komplexe Verwaltungsvorschrift.

  • Den Schritt zur sinnlosen Arbeit erhalten man, wenn man diese im Stunden misst.

    Den Satz verstehe ich nicht

    Mein Fehler. Den Schritt zur sinnlosen Arbeit erhält bzw. macht man, wenn man Arbeit in Stunden misst.

  • Das BIP steigert man durch Automatisierung und Spezialisierung mittels Arbeitsteilung. Das muss sich lohnen.

    Der gesamte erdte Absatz mit diesem Statement ist Vollkommen richtig!

    Abgesehen davon arbeiten Naturvölker vier Stunden am Tag. ... ... Es ist also noch etwas Luft da, was Arbeitszeitreduzierung angeht.

    Du unterschägst hier, dass Naturvölker sich mit dem Notwendigsten zufrieden geben und einige Risiken selbst tragen (Möglicherweise auch unfreiwillig). Der von uns geforderte Mindeststandard spielt hier eine größere Rolle.

    Das Dilemma der Elite ist, dass nur wenige Menschen arbeiten müssten, wenn wir konsequent alles automatisieren würden. Dann gibt es aber niemanden, der diese Menschen zur Arbeit zwingt.

    Das ist Dilemma der Elite ist, dass diese wenigen die Macht über die Automatisierung und weitere Gestaltung bekommen würden und diesbezüglich keine Rolle mehr spielen.

    Das Dilemma, existiert jedoch nur theoretisch in einem geschlossenen System.

    Freiwillig passiert das dagegen nicht, denn sonst hätten wir das schon gemacht.

    Sehr viele Startups beweist das Gegenteil. Allerdings fehlt die Freieilligkeit bei der Finanz-Elite das zu unterstützen und ihrer Verantwortung nachzukommen.

    Also passiert viel sinnlose, unerfüllende Arbeit, die nicht gut bezahlt werden kann, weil sie nicht produktiv ist.

    Den Schritt zur sinnlosen Arbeit erhalten man, wenn man diese im Stunden misst. Den Zusammenhang mit deinen vorhergehenden ist mir etwas zu weit.

    Das Problem ist die fehlende Ausrichtung an gemeinsamen Zielen. Wir brauchen mehr Partnerschaft im Erfolg und Misserfolg. Das macht die Diskussion über mehr oder weniger Arbeitsstunden überflüssig.

  • Ich kann deiner Logik leider nur so lange Folgen, bis die vorhandenen Vermögenswerte aufgebraucht sind.

    Das Problem der Arbeitszeit vs. Freizeit gibt es ausschließlich bei abhängiger Beschäftigung und hat mit einem Grundeinkommen nur wenig zu tun. Jedoch mit einem Machtgefälle, dass sich in einigen Systemen über Vermögen in anderen durch politische Vernetzung ergibt.

    BTW - Warst du schon in China und hast dir das System mal angesehen, erlebt?

  • Das übliche Problem, wenn man versucht pRiVaTeN wEtTbEwErB auf natürlichen Monopolen zuzulassen. Die Post hat ja dasselbe Problem.

    Grundsätzlich stimme ich zu. Der Begriff "natürliche Monopole" ist jedoch falsch.

    Wir möchten eine Grundversorgung gewährleisten. Das ist kein Monopol, es ist ein imaginärer Bedarf, der in Teilen nicht vorhanden ist. Das gilt auch für das erwähnte Post oder auch Telekom. Das Beispiel war meiner Ansicht nach erfolgreich. Bei der Post sind wir ebenfalls,auf einem guten Weg. (Wenn wir es schaffen uns, von einer formellen Papierbriefpost zu lösen.)

    Entweder betreibt man die Netze staatlich und reguliert genau, was die Privaten anbieten müssen, oder man betreibt es komplett staatlich.

    Die Netze unter staatl. Hoheit auszubauen, stellt hoffentlich niemand mehr in Frage. Was mit bei der Bah AG quasi gegeben ist.

    Mindeststandards beim Betrieb von Schienenfahrzeugen sollte es ebenfalls bereits geben. (Lasse mich hiergerne korrigieren.)

    Fehlt nur noch Definition des Mindestangebot an Fernverkehr, dass wir im Land gewährleisten und finanzieren möchten. Mein Vorschlag wäre eine maximale Zeit mit der von jeder Ortschaft (Gemeindezentrum z.B. gemessen am Rathaus), innerhalb der finanzierenden Organisationseinheit, mit öffentlichen Verkehrmitteln (Personenverkehr) erreicht werden kann. Alles was eine bessere Versorgung gewährleistet, übergeben wir dem privaten Wettbewerb bzw. Markt.

  • Für Fernstecken sind deine Bedenken nachvollziehbar. Im Nahverkehr ist ein Schienenverkehr außerhalb des öffentlichen Nahverkehr in Deutschland nahezu unmöglich. Jeder Anbieter wird sich möglichst an den öffentlich beauftragten Verbindungen beteiligen müssen und somit über das Ticket-System des Verkehrsverbunds oder auch mit dem Deutschland-Ticket nutzbar sein.

    Ein Bahnsystem profitiert halt schon sehr von einer einheitlichen Struktur.

    Das Alles-aus-einer-Hand-Konzept, hat Vorteile bei der Sicherung eine einheitlichen Qualität in allen inkludierten Bereichen. Nimmt man den Beteiber der Fahrzeuge aus dem Alles-aus-einer-Hand-Konzept heraus, wird es Qualitätsunterschiede bei den Fahrzeugen geben. Die Strecken bleiben vorerst gleich. Ein mögliches weiteres Szenario zu UberTrain, Sanifairtrain auf Fernstrecken, wäre jedoch auch Lufthansa-Train, KLM-Train, Flix-Train mit Lufthansa-Bus, KLM-Bus, Flix-Bus. Ein ausgefallener Bus, Zug, Flug, kann mit dem anderen Verkehrsmittel ersetzt werden. Zugegeben, es ist in den nächsten 10 Jahren so unwahrscheinlich, wie absolut pünktliche Züge mit dem aktuellen Streckennetz. Ersatzbusse für Züge sind jedoch bereits üblich. Wie oben erwähnt, es trifft Fernverkehr mit dem Fokus auf Transportleistung.

    Der Aspekt der Annehmlichkeiten während der Fahrt sollten wir beim Personenverkehr nicht missachten. "Luxus" ist jedoch eine sehr individueller Definition, was beim hierfür akzeptierten Preis gut sichtbar wird.

  • Richtig, es ist schwieriger eine Stelle passend zu besetzen, als diese mit irgendwem zu besetzen.

    Wenn wir die aktuelle Anzahl der Arbeitnehmer als fixen Bedarf annehmen, kann man in den nächsten Jahren auch einen Arbeitskräftemangel vorhersehen.

    Wer in jüngerer Zeit für die Gastronomie Personal oder Erntehelfer gesucht hat spürt dies bereits.

    Der Begriff Fachkräftemangel ist ebenfalls unkonkret. Der Begriff suggeriert, dass wir zuwenig gut ausgebildete Mitmenschen haben. Faktoren, wie möglicherweise überzogene formelle Anforderungen oder am Bedarf vorbei ausgebildete Mitmenschen wird oft übersehen.

    Beide Begriffe (Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel) sind zutreffend. Sie beschreiben unterschiedliche Probleme, die mit unterschiedlichen Maßnahmen parallel zu lösen sind.

  • Dieses Jahr un spaltete Debatte hat in meiner Bubble sehr viel kaputt geschlagen.

    Vorher war es üblich sich 4-6 Tage vegetarisch zu ernähren. Bezugsquellen der Nahrungsmittel waren hauptsächlich die bekannten Erzeuger in Fahrradreichweite. Häufig wurde der Speiseplan auch der lokalen Verfügbarkeit (nicht vom Supermarkt) angepasst.

    Seit dem Jahr ist die Bubble gespalten (nicht zerstritten). Jeder isst nach Einteilung in die Gruppen Veganer, Vegetarier oder Allesesser , wie bisher. Es wird nun jedoch intensiver kommentiert und die andere Lebensweise weniger respektiert. Der ehrliche, sachliche Ausstausch zu den Begründungen und dahinterliegenden Werten, wurde durch eine Haltung der Rechtfertigung in allen drei Gruppen ersetzt.