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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)S
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3 yr. ago

  • Die Mehrheit der Deutschen ist für eine Vermögenssteuer.

    Wenn sich das mal in den Wahlentscheidungen reflektieren würde... 😅

  • Ja. Wie man sich auch dreht landet man immer wieder bei Ungleichheit und Ungerechtigkeit 😐

  • Soweit die Theorie, ja. Dass Frankreich und Deutschland keine Kriege mehr führen, hat vor allem damit zu tun, dass auf beiden Seiten, aber insbesondere auf Seiten des Aggressors Deutschland, die Einsicht herrschte, dass man in Zukunft besser zusammen besteht. Der heutige Aggressor steht noch mit Hunderttausenden in der Ukraine und schießt während wir hier fröhlich schreiben seine Grenzen Meter für Meter Richtung Westen. Der ist noch nicht so weit wie Deutschland nach '45.

    Da stimme ich dir zu und verweise auf die Möglichkeit den Aggressor mit bestehenden Mitteln in die Schranken zu weisen.

    Ist halt die Frage, ob man die Situation an unserer Ostflanke als “imaginär” oder “real” bezeichnen möchte. Ich für mich weiß da eine klare Antwort.

    Für mich ist die Antwort auch klar, aber ich vermute, wir haben andere klare Antworten. Was macht sie für dich klar?

    Da würde ich unterscheiden: einfach blank nach immer “mehr mehr mehr” zu schreien, bringt nichts - und es gibt erhebliches Verbesserungspotenzial, mit dem Geld für Rüstung in Europa die größtmögliche Schlagkraft zu erreichen. Hier reden wir aber von Wehrdienst und das sehe ich tatsächlich anders: ohne Truppen nützt kein Gerät und hier haben wir einfach starken Verbesserungsbedarf. Wir haben uns nach dem Fall des Eisernen Vorhangs den Traum erlaubt, auf die Wehrpflicht verzichten zu können, aber dazu gehört eben auch, anzuerkennen, wenn sich die Rahmenbedingungen wieder ändern. Mit einem derart imperialistisch-aggressiv agierenden Russland ist das leider gegeben.Nach Putin, nach einer Abkehr der nationalistischen Politik, ist auch für Russland wieder ein Platz für Zusammenarbeit gegeben - wie es auch vor 2022 gegeben war. Der Ball dafür liegt aber bei ihnen.

    Würde ich grundsätzlich nicht widersprechen, aber was meinst du mit deinem letzten Satz? Warten auf einen Staatsstreich? Den zu begünstigen geht einfacher, als über Jahre hinweg mühselig die eigenen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme zu sabotieren, indem man sie unnötig militarisiert.

  • Geheimdienste gehen derzeit von einem möglichen richtigen Angriff Russlands auf NATO / EU Territorium in den nächsten Jahren aus. Ich würde schon sagen, dass das die Situation in so weit ändert, dass mehr Streitkräfte notwendig werden.

    Gut, du bist überzeugt. Ich möchte noch überzeugt werden. Welche hat Argumentationskette hat es für dich plausibel erscheinen lassen, dass eine Nation, die sich seit dreieinhalb Jahren erfolglos in einer Materialschlacht mit einem auf dem Papier in allen Belangen hoffnungslos unterlegenen Nachbarstaat befindet, ein Konflikt der ursprünglich auf bestenfalls Wochen oder Monate ausgelegt war,

    1. logistisch dazu in der Lage ist, in offenen Konflikt mit der großen Militärallianz nebenan zu treten,
    2. diesen Konflikt aktiv suchen wird,
    3. dafür weitaus bessere strategische Ziele im Hinterkopf hat als "Lass mal gucken, ob die Artikel 5 wirklich machen, höhö",
    4. den gesammelten, unverbrauchten, und zahlen- sowie ressourcenmäßig überlegenen Streitkräften dieser Allianz oder Teilen der Allianz nicht nur gewachsen sondern in irgendeiner Form sogar gefährlicher werden könnte als denen des unterlegenen Nachbarstaats,
    5. von diesen Plänen allerdings noch abgebracht werden könnte, wenn man doch nur die Anzahl von neuen Rekruten ein paar Prozentpunkte nach oben schrauben könnte?

    Fast ;-) Ich würde es so formulieren: Durch die vernichtende Niederlage Nazideutschlands und der anschließenden (wenn auch nicht altruistisch begründet) ausgestreckten Hand der Sieger wurde die Grundlage für die heutige Situation geschaffen.

    Na da sind wir uns einig. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen: Jede Nation, die das wirklich möchte, hat seit Jahren einen Freibrief nach Belieben und ohne Angst vor Repressalien zwecks vernichtender Niederlage jegliche Mengen von Raketen, Panzern und Kopfgeldern in Richtung Moskau zu schicken, solange diese Raketen, Panzer und Gelder zwischendurch in der Ukraine abgeladen werden. Da wird schließlich "richtig" angegriffen.

  • Wenn ein Pflichtdienst für alle kommen sollte, kann man sich hoffentlich ohne großes Gedöns aussuchen ob man des Dienst an der Waffe, oder anderweitig leistet.

    Ich wünsche keiner Person, dass sie ihre Kriegsdienstverweigerung noch so ausführlich begründen muss wie ich damals.

    Kann man ja bereits jetzt schon im Deutschunterricht durchpauken: "Erörtere in mindestens 500 Wörtern, warum du nicht auf andere schießen und beschossen werden möchtest".Ich wünsche es auch niemandem, aber ich habe sowieso bereits mit dem Konzept, soetwas begründen zu müssen, ein Problem. Von der Implikation, dass Begründungen auch abgelehnt werden können, ganz zu schweigen...

  • Wenn Russland angreift brauchen wir halt in erster Linie Soldaten und keine Zivis…

    Russland hat bereits vor Jahren angegriffen und Deutschland beteiligt sich bereits seit Jahren am entsprechenden Krieg. Zu begründen wäre, warum dafür plötzlich noch mehr Streitkräfte notwendig wären als die, die jetzt bereits nicht eingesetzt werden.

  • Das hat eher was damit zu tun, dass die ähem Vorgängerorganisation der Bundeswehr von anderen Armeen vernichtend geschlagen wurde…

    Dass das der Vorvorgängerorganisation auch passiert ist und nichts gebracht hat, sollte aber denke ich zeigen, dass das Militär hier nicht das Problem war, oder?Oder würdest du sagen, dass Deutschland aktuell nicht in Frankreich einfällt liegt daran, dass die Niederlage vor drei Generationen die deutschen Streikräfte bis heute lahmlegt? :P

  • Die Möglichkeit auf Zivildienst oder einen andern Ersatzdienst besteht doch weiterhin.

    (Damit will ich mich jetzt nicht für die Wehrpflicht aussprechen. Ich finde man sollte zuerst pistorius Freiwilligen Konzept probieren)

    Sicherlich, aber der Stein des Anstoßes ist hier ja genau, dass der Zivildienst die Möglichkeit ist und der Wehrdienst die Pflicht sein soll.

  • Was ist denn die Alternative in diesen Zeiten? Wir machen das ganze ja nicht aus Spaß, sondern weil wir tatsächlich einer großen Bedrohung ausgesetzt sind, der man sich nicht einfach so entziehen kann.

    Und zumindest da muss man den Älteren schon lassen, dass sie in dem Fall eher wissen, wovon sie reden. Die sind ebenfalls in einer Zeit der konstanten Bedrohung groß geworden und wurden in dieser Zeit zum Wehrdienst eingezogen. Viele Jüngere hatten jetzt das Privileg, das nicht mehr kennen zu müssen, aber der Zustand hat eben nicht angehalten.

    Internationalen Zerwürfnissen begegnet man nachhaltig über transnationale Zusammenschlüsse, den langfristigen Abbau des Nationalismus und damit dem Aufbau einer geeinten Zivilgesellschaft. Dass Deutschland und Frankreich keine Kriege mehr miteinander führen hat nichts mit der Bundeswehr oder der Armée française zu tun.

    Imaginären Bedrohungen begegnet man nicht, realen begegnet man konsequent. Ein Schrei nach Aufrüstung setzt voraus, dass bestehende Ressourcen nicht zur (militärischen) Lösung etwaiger realer Probleme ausreichen... was grober Unfug ist, oder nicht?

    Daher hier als Beispiel zwei lächerliche Maßnahmen, die beide immer noch sinnvoller sind als eine Militarisierung der europäischen Gesellschaft:

    • Verzehntausendfachung des Budgets der deutschen Botschaft in Beijing
    • Leihgabe sämtlicher bestehenden Freiwilligenstreitkräfte an gewisse Nationen, die sie tatsächlich brauchen

  • Du hast zwar grundsätzlich recht damit dass die Alten oft die Debatte dominieren, beim Wehrdienst muss man denen aber fairerweise tatsächlich zugute halten, dass sie dem auch unterworfen waren, sie also nicht etwas anderes für junge fordern als für sich.

    Wehrdienst zu leisten bedeutet notwendigerweise, das Leben als Zivilist aufzugeben, also Leib und leben für eine Weile zu verpfänden/zu riskieren. Das ist konzeptionell ein bisschen wie Russisch-Roulette spielen. Wenn man Glück hat, macht man nur ein paar Monate Sport beziehungsweise hört nur ein Klicken.

    Ich halte es nicht für fair, andere Leute zum Russisch-Roulette-Spielen zu zwingen, nur weil man es selbst zufälligerweise überlebt hat.

  • Und wenn es in 2023 52.4% * war? Und wenn die Antiobitika Anwendung für Tiere weiterhin reduziert, die für Menschen aber nicht?

    Naja, eines von beiden kann man ohne Nachteile für die Menschheit auf 0% reduzieren, das andere nicht. Da scheint doch relativ klar zu sein, wo der Hebel anzusetzen ist, oder nicht?

  • While I'm not trying to dismiss the headline, this isn't really news. This has been happening over the course of more than two decades.

    In terms of financial volume the global advertising industry operates on the same order of magnitude as the entire global petrochemical sector. There's an industry with the explicit purpose to influence others' behavior and convictions - it's literally a way to turn money into votes, favors and support - of course this is what's going to happen with it.

  • In general: a mismatch between media reality and reality - that's pre-internet terminology, mind you, but it applies.

  • The decline and fall of the Roman empire was something that took place over the course of centuries, involved events largely out of the control of individuals and affected very large areas and very diverse and different cultures.

    I simply may not know enough about it, but I wouldn't call it "stupid". It's just not a word that I can see applying here. It wasn't a historical event, more like some kind of plate tectonics process.

  • Wie ließe sich das Kapitaleigentum breiter streuen? Diese Frage wurde schon früher angegangen, jedoch mit mäßigem Erfolg. Margaret Thatcher sprach von „Volkskapitalismus”.

    Nach historischen Lösungsansätzen zur Bekämpfung von Ungleichverteilung fragen, und der erste Name, der fällt, ist Thatcher.Was darf Satire?

  • is now turned against us and reaching a level where NATO member have been forced into opening fire already

    Is it? If flying around 4-digit dollar value amounts of material in border regions can dominate headlines and political discourse for the whole region while there's an actual hot war going on nearby, then I guess that was a bargain investment for Russia. Because this is the message that I'm hearing: "Stop wasting resources on propping up Ukraine, worry about your own safety" *[scary ghost noises] - and I don't think it's reasonable to spread that message to the European population.

  • Like do they actually, reliably effect change in the way the activists intend?Have they worked against Israel? Did they work against Apartheid South Africa? Could they work against Trump’s America?My hunch is that they don’t, really, but can be a useful promotional tool for other issues. Like don’t buy American is a simple message. >If people will listen to that, they may listen to reasons why, which maybe could build a movement.But on the whole I am very sceptical, and would be interested in any reasons for or against boycotts.

    Try to look at it the other way around: Every single one of your actions shapes the world around you and thus is a vote for how you want the world to be. By the very act of visiting a country you declare that country to be worth visiting, by purchasing a product you endorse it, by using a service you support the continued existence of that service and all things connected to it.

    Now why wouldn't the reverse be true?

  • Sorry, did I miss the war the UdSSR forced on us in between 1944 and its end? Or Russia until 2014? When was the last time a European country was invaded by a foreign nuclear power? Or the last time a NATO member had their air space repeatedly violated by armed planes and drones?

    I'm either misunderstanding you or the Danish PM. So I suppose, even though that would be her job, convince me: Why would the ongoing impotent flailing and blustering of an economically severely strained aggressor and their continued reasonable hybrid effort against your/my/one's nation be "more dangerous" 2025 than in 2022, 2023 or 2024 and thus warrant a policy change compared to those years? Policy changes that, mind you, wouldn't even more than tangentially affect nations that are currently facing actual attacks.

  • As for acting accordingly deterrence is a key part of that. Russia is going to see a lot of those actions as escalation. They certainly cried about every bit of aid send to Ukraine as being escalation. Putin and Trump certainly think somewhat alike. So being prepared against Putin is also going to help against Trump. The problem with that is that a war not waged due to heavy military spending, makes the military spending look stupid. The issue here is that we do not know how much was actually needed.

    That is the nature of a security dilemma. Riling up the general population to facilitate arms races is not a way out of it, is it?