The average American is shockingly poorly educated. There‘s no process of coming to terms with the past, e.g. when it comes to the genocide of Native Americans. Our students during our exchange with a Wisconsin High School noticed that they had done maths stuff in year six, the Americans were doing in year 9. Critical thinking and complex topics our students learn at school in year 11-13 are outsourced to university undergraduate education and thus limited to actual university students. It‘s shocking to see that there‘s a caste of priviledged entrepeneurs leading the way followed by millions of hard-working Americans still believing in the propaganda of the American Dream where they beat themselves up because they hold themselves at fault for a lack of social climbing while having three jobs.
Es geht doch um Beziehungen. Egal, ob die in größere oder kleinere Gruppen eingebunden sind. Auch mit einer Kleingruppe von 30 Personen wird das Individuum nach einer Beziehung suchen, auch wenn eine solche Gruppe erstmal besser auffängt.
Auch heute ist es nicht die Regel, dass sich ein Paar abkapselt und nicht in Freundes- und Bekanntenkreise eingebunden ist. Aber die sind eben kein 1:1 Ersatz für Beziehungen.
Ich habe ja angemerkt, dass wir über Zeugung und Kinderversorgung hinaus Beziehungen entwickelt haben. Aber willst Du als Kritik an den Ergebnissen der Studie jetzt wirklich argumentieren, dass wir nichts weiter zum Glücklichsein brauchen, als eine Gruppe von Neandertalern damals hatte?
Ich finde nachvollziehbar, dass Beziehungen ganz plump evolutionär Sinn machen. Daher glaube ich auch, dass man das Problem der Einsamkeit nicht darauf schieben kann, dass rein die gesellschaftliche Erwartung zur Einsamkeit führt. Zwar haben wir es in modernen Gesellschaften geschafft, über Fortpflanzung und Kindeserziehung hinaus Beziehungen zu etablieren, die zudem „unnötig“ (aus biologischer Sicht) lange halten. Aber meiner Meinung nach bleibt biologisch in uns verankert der Wunsch nach einer festen Bindung mit einer Person.
In der besten Freundschaft kommt eben auch der Punkt, an dem Du alleine im Bett liegst oder Freundin Nr. 2 genau so wichtig für deine beste Freundin ist, wie Du.
Wir sollten aufpassen, nicht jedes „alte“ Konzept als exotisch sehen zu wollen, nur weil wir in einer schnelllebigen Zeit leben. Vielleicht genau aus dem Grund.
Ist doch egal woraus das Kind entstanden ist. Da hat man seinen Mann/seine Frau zu stehen und Verantwortung zu übernehmen und das führt dazu, dass man gebunden ist.
Schau mal die letzten gut 100 Jahre zurück. Da gab es immer wieder Gründe, keine Kinder in eine „verkorkste“ Welt zu setzen. Warum wir in Industrienationen immer weniger Kinder bekommen, ist hinreichend bekannt. Die „verkorkste“ Welt ist einfach kein Hauptfaktor.
Ich meinte eher die peinliche Gruppe der Hunde- und Katzen-„Eltern“. Wenn Du nie einen Kinderwunsch verspürt hast, ist deine Kinderlosigkeit doch für alle von uns super.
Sieh dich mal in passenden Communities um, da findet auch der polyamore oder zumindest nicht-monogame Topf einen Deckel. Du formulierst es so, als sei eine nicht-monogame Sichtweise Grund dafür, keine Beziehungen eingehen zu können.
Ich finde es immer noch merkwürdig, dass Du Beziehungen quasi als exotisch und als Ausnahme verkaufen willst. Das deckt sich weder mit meinen Beobachtungen im Freundes- und Bekanntenkreis, in meinem Kollegium, noch bei Bekannten/Freunden von anderen Menschen in meinem Umfeld.
Meiner Erfahrung nach sind Männer die glücklicheren Singles (für eine gewisse Zeit). Aber vielleicht kenne ich auch nur Single-Frauen mit schlechten Freundschaften. Und du Männer und Frauen, deren Beziehungen weder Unabhängigkeit, noch Karriere oder Selbstverwirklichung zulassen. Vielleicht gibst Du dem Ganzen ja irgendwann noch mal eine Chance.
Natürlich. Kinder sind letztlich aber, wenn man es verantwortungsvoll sieht, der Fall ultimativer Bindung. Auch, wenn die Beziehung der Eltern evtl. irgendwann nicht mehr hält.
Die von Dir beschriebene „Überzeugung“ halte ich oft für vorgeschoben (z.B. damit man sich nicht wieder den Fragen stellen muss, wieso man kinderlos ist) oder ist bestenfalls ein Faktor von vielen. Hauptgrund dürfte bei den Meisten sein, dass sie einfach keine eigenen Kinder in ihrem Leben wollen.
Das ist in der Küche eine Berufskrankheit. Man bückt sich und lässt sich anschreien, weil man meint, dass man glücklich sein muss, in nem angeblich angesehenen Haus arbeiten zu dürfen. Alles in der Hoffnung darauf, danach mal an 2.000€ netto zu kommen und nicht mehr 60-70 Stunden für 40 bezahlte Stunden zu arbeiten.
Keine Ahnung, warum das so viele in dem Bereich mit sich machen lassen und Gewerkschaften und Betriebsräte in dem Bereich gefühlt nicht existent sind.
Meine Vermutung: alles ist schnelllebig und beliebig geworden.
Fortschritt und sonstige Entwicklungen, Filme und Serien schaut man kaum mehr ohne auf‘s Smartphone zu gucken oder ersetzt sie gleich durch TikTok. Immer weniger Menschen lesen Bücher. Kaum einer bleibt sein ganzes Leben in einem Unternehmen. Konsum hat uns so vereinnahmt, dass man das Interesse auch an materiellen Dingen schnell verliert. (Emotionale) Momente werden nicht mehr bewusst erlebt, sondern direkt mit dem Smartphone für irgendwann später und/oder für Andere festgehalten.
Die Welt ist egoistischer geworden. Man will sich nicht mehr emotional verausgaben und verzichten. Wie viele Leute heutzutage Hunde und Katzen als Kinderersatz sehen, ist schon echt gruselig. Die kann man für die weite Urlaubsreise ja Bekannten/Freunden in die Bude stellen oder in ein Tierhotel geben. Die Blagen müsste man dahin ja auch noch mitnehmen oder – Gott bewahre – ins Nachbarland reisen.
Edit: Schon klar, dass man die letzte Gruppe hier überdurchschnittlich oft trifft.
Das klingt nach einer sehr oberflächlichen Rechtfertigung für das eigene Single-Dasein, finde ich.
Eine feste Beziehung muss nicht monogam sein. Zudem finde ich es schwach, feste Beziehungen auf Abhängigkeiten und Materielles zu reduzieren.
Vergleichbare emotionale Bindungen, Halt und Unterstützung, Vertrautheit und Geborgenheit erfährt man nur schwer mit Freunden und erst recht nicht mit ONS oder einer Freundschaft+. Das sind ja alles Konzepte, mit denen man sich eben genau das „Komplizierte“ einer Beziehung sparen will.
The average American is shockingly poorly educated. There‘s no process of coming to terms with the past, e.g. when it comes to the genocide of Native Americans. Our students during our exchange with a Wisconsin High School noticed that they had done maths stuff in year six, the Americans were doing in year 9. Critical thinking and complex topics our students learn at school in year 11-13 are outsourced to university undergraduate education and thus limited to actual university students. It‘s shocking to see that there‘s a caste of priviledged entrepeneurs leading the way followed by millions of hard-working Americans still believing in the propaganda of the American Dream where they beat themselves up because they hold themselves at fault for a lack of social climbing while having three jobs.