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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)M
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1 yr. ago

  • Ist doch egal woraus das Kind entstanden ist. Da hat man seinen Mann/seine Frau zu stehen und Verantwortung zu übernehmen und das führt dazu, dass man gebunden ist.

    Schau mal die letzten gut 100 Jahre zurück. Da gab es immer wieder Gründe, keine Kinder in eine „verkorkste“ Welt zu setzen. Warum wir in Industrienationen immer weniger Kinder bekommen, ist hinreichend bekannt. Die „verkorkste“ Welt ist einfach kein Hauptfaktor.

    Ich meinte eher die peinliche Gruppe der Hunde- und Katzen-„Eltern“. Wenn Du nie einen Kinderwunsch verspürt hast, ist deine Kinderlosigkeit doch für alle von uns super.

  • Sieh dich mal in passenden Communities um, da findet auch der polyamore oder zumindest nicht-monogame Topf einen Deckel. Du formulierst es so, als sei eine nicht-monogame Sichtweise Grund dafür, keine Beziehungen eingehen zu können.

    Ich finde es immer noch merkwürdig, dass Du Beziehungen quasi als exotisch und als Ausnahme verkaufen willst. Das deckt sich weder mit meinen Beobachtungen im Freundes- und Bekanntenkreis, in meinem Kollegium, noch bei Bekannten/Freunden von anderen Menschen in meinem Umfeld.

    Meiner Erfahrung nach sind Männer die glücklicheren Singles (für eine gewisse Zeit). Aber vielleicht kenne ich auch nur Single-Frauen mit schlechten Freundschaften. Und du Männer und Frauen, deren Beziehungen weder Unabhängigkeit, noch Karriere oder Selbstverwirklichung zulassen. Vielleicht gibst Du dem Ganzen ja irgendwann noch mal eine Chance.

  • Natürlich. Kinder sind letztlich aber, wenn man es verantwortungsvoll sieht, der Fall ultimativer Bindung. Auch, wenn die Beziehung der Eltern evtl. irgendwann nicht mehr hält.

    Die von Dir beschriebene „Überzeugung“ halte ich oft für vorgeschoben (z.B. damit man sich nicht wieder den Fragen stellen muss, wieso man kinderlos ist) oder ist bestenfalls ein Faktor von vielen. Hauptgrund dürfte bei den Meisten sein, dass sie einfach keine eigenen Kinder in ihrem Leben wollen.

  • Das ist in der Küche eine Berufskrankheit. Man bückt sich und lässt sich anschreien, weil man meint, dass man glücklich sein muss, in nem angeblich angesehenen Haus arbeiten zu dürfen. Alles in der Hoffnung darauf, danach mal an 2.000€ netto zu kommen und nicht mehr 60-70 Stunden für 40 bezahlte Stunden zu arbeiten.

    Keine Ahnung, warum das so viele in dem Bereich mit sich machen lassen und Gewerkschaften und Betriebsräte in dem Bereich gefühlt nicht existent sind.

  • Meine Vermutung: alles ist schnelllebig und beliebig geworden.

    Fortschritt und sonstige Entwicklungen, Filme und Serien schaut man kaum mehr ohne auf‘s Smartphone zu gucken oder ersetzt sie gleich durch TikTok. Immer weniger Menschen lesen Bücher. Kaum einer bleibt sein ganzes Leben in einem Unternehmen. Konsum hat uns so vereinnahmt, dass man das Interesse auch an materiellen Dingen schnell verliert. (Emotionale) Momente werden nicht mehr bewusst erlebt, sondern direkt mit dem Smartphone für irgendwann später und/oder für Andere festgehalten. Die Welt ist egoistischer geworden. Man will sich nicht mehr emotional verausgaben und verzichten. Wie viele Leute heutzutage Hunde und Katzen als Kinderersatz sehen, ist schon echt gruselig. Die kann man für die weite Urlaubsreise ja Bekannten/Freunden in die Bude stellen oder in ein Tierhotel geben. Die Blagen müsste man dahin ja auch noch mitnehmen oder – Gott bewahre – ins Nachbarland reisen.

    Edit: Schon klar, dass man die letzte Gruppe hier überdurchschnittlich oft trifft.

  • Das klingt nach einer sehr oberflächlichen Rechtfertigung für das eigene Single-Dasein, finde ich.

    Eine feste Beziehung muss nicht monogam sein. Zudem finde ich es schwach, feste Beziehungen auf Abhängigkeiten und Materielles zu reduzieren.

    Vergleichbare emotionale Bindungen, Halt und Unterstützung, Vertrautheit und Geborgenheit erfährt man nur schwer mit Freunden und erst recht nicht mit ONS oder einer Freundschaft+. Das sind ja alles Konzepte, mit denen man sich eben genau das „Komplizierte“ einer Beziehung sparen will.

  • Sanktionen fände ich ja besser. Modi und Putin arbeiten ja eng zusammen.

  • I knew that this argument would be the second possibility. German Reichweitenangst is strong with you, too it seems.

  • Not everyone lives in the US. In Germany, 70% of all distances traveled by car are only 10 kilometers or less.

  • Das ist doch schon lange klar. Wieso gab es sonst den Dieselskandal? Oder wieso muss man in moderne Diesel noch Adblue kippen?

  • Henkel und dieses Märchen eines Familienunternehmens sind schon ewig keine authentischen Partner mehr.

  • Abwärme müsste viel stärker eingespeist werden.

    Unsere lokalen Stadtwerke bauen in den nächsten Jahren immerhin zunehmend auf Großwärmepumpen um.

  • Wäre ja schön, wenn mal jemand die Fernwärmemonopole aufbrechen würde. Unglaublich, dass diese Art zu heizen die teuerste ist und sein wird.

  • Nein, europäische Alternativen stehen nicht am Anfang, siehe OpenDesk.

  • Danke!

  • Ich habe nie verstanden, wie man – außer man steht auf der Gehaltsliste der fossilen Lobby – selbstproduzierten Strom vom Dach und daraus gewonnene Wärme (v.a. mehr kWh Wärme, als Stromverbrauch) als ideologischen Quatsch abtun kann. Ich hätte sogar gedacht, selbst die AfD müsste das lieben. Aber hierfür hätte man wohl Werbekampagnen mit der Aufschrift „Nur deutscher Strom willkommen“ in Tannenberg-Schriftart drucken lassen müssen.

  • Es gibt unheimlich viele schlechte Menschen hinterm Steuer. Ich versuche oft das Geschlecht und Alter zu raten und ich liege meist nicht sehr falsch. Meine Freizeit-Erhebungen zeigen:

    • unsicher fahren oftmals Frauen und alte Menschen
    • komplett verrückte Manöver machen oftmals alte Menschen
    • Männer fahren oft aggressiv und zu schnell

    🤷🏽‍♂️

  • I know, grandpa.

  • Beamte sind generell recht klagewillig. Das wird interessant.