Skip Navigation

InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)M
Posts
0
Comments
93
Joined
1 yr. ago

  • Die Leute, die das sagen, interessieren sich nicht für Katzen. Auch wenn sie angeblich doch Leben retten.

    Die Leute, die diese Aussage nervt, haben schon Katzen.

    🤷🏽‍♂️

  • Ich darf an Jens Spahn erinnern.

  • Ich glaube, während man in jungen Jahren ohne Kinder stressfreier und unbeschwerter lebt, ist man mit Kindern im Alter (auch im hohen Alter) bei vielen Dingen gelassener. Ich will nicht sagen, dass Kinderlose egoistisch sind, aber (das klingt ja auch im Artikel an) sie sind weniger bereit, bei ihren Bedürfnissen zurückzustecken.

    Richtig deutlich wird es aber, sobald Kinder irgendwie im Spiel sind. Die Interaktion mit Kindern wirkt (auch nachvollziehbar) unbeholfen und die meisten finden schwer auf die Ebene der Kinder.

    Ist alles kein Vorwurf, und es gibt auch Leute, die als Onkel oder Tante von Anfang an total dabei sind und Bock drauf haben. Und ich erlebe häufig kinderlose Frauen (z.B. in der Nachbarschaft), die auch total liebevoll sein könnten. Das sind aber auch zu 90% die Frauen, die uns dann irgendwann erzählt haben, dass sie auch immer gerne Kinder gehabt hätten. Das finde ich auch immer richtig schön, weil sie die nachvollziehbare Trauer über diesen Umstand überwunden zu haben scheinen und nicht darüber versauert sind.

  • Schön gesagt.

    Meiner persönlichen Erfahrung und Auffassung nach fehlen Kinderlosen Erfahrungen, um die positiven Seiten von eigenen Kindern wirklich bewerten zu können.

    Das wollte ich damals, als ich in einer Phase war, in der ich vehement keine Kinder wollte, nicht verstehen. Rückblickend mit zwei Kindern kann ich aber sagen, dass das absolut richtig und wichtig ist.

    Man merkt bis ins hohe Alter in Gesprächen, aber vor allem beim Umgang mit Kindern deutlich, wenn Männer und Frauen kinderlos geblieben sind.

  • Sie schreibt ja auch, dass sie weiß, wie sich eine Eltern-Kind-Beziehung anfühlt, weil sie ein Kind war und eine schöne Kindheit gehabt hätte. Das ist schon ziemlich absurd.

  • Sehe ich genau wie Du.

    Ich beziehe mich nur auf das Zitat von oben. Anders herum würde hier ja auch jeder und auch die Autorin den Kopf schütteln.

    „Als ich mit meinen zwei Kindern im Café scherzte und sie so herrlich auflachten, entdeckte ich die einsame Frau Anfang 40 am Tresen. Sie schaute traurig aus dem Fenster, als dachte sie gerade an all die schönen Momente des Mutterseins, die sie nie erleben könnte. Ich lächelte ihr mitfühlend zu.“

  • „Digger“ toppt das doch locker. Mach‘s gut.

  • Für dich.

  • Ganz sicher, ja. Die taz ist halt auch nur ne Zeitung. Auflage und Klicks werden ja nicht plötzlich irrelevant, nur weil man links ist. Zumindest nicht offiziell.

  • „Ich finde“ drückt eine Meinung aus, „ist nicht …“ hingegen eine Tatsache.

  • Findest Du. Ist keine Tatsache.

  • Verstehe ich alles. Aber muss man deshalb genau so ggü. Müttern herablassend werden?

  • Unsere Blicke treffen sich, und ich meine, so etwas wie Sehnsucht in ihren Augen lesen zu können, die eigenen Bedürfnisse nicht dauernd hintenanstellen zu müssen. Ich lächele sie mitfühlend an.

    Ich weiß nichts mit solchen Artikeln anzufangen.

    Ich war als Mann auch lange so drauf, dass ich ohne Kinder wunschlos glücklich war und bloß keine wollte, um meine Ruhe zu haben. Wir haben uns dann aber doch für Kinder entschieden und haben mittlerweile zwei. Ich bin super happy mit der Entscheidung.

    Ich kenne also beide Perspektiven und weiß: niemand muss, bzw. sollte keine, Kinder bekommen, wenn er/sie nicht möchte. Wichtig ist ja, dass man glücklich wird. Was aber glaube ich beide Seiten nicht brauchen, sind mitleidige Blicke.

    Ich gehe davon aus, dass diese und die ewige Frage nach „Wann bekommst Du denn mal Kinder?“ der Auslöser für den Artikel waren. Dass die Autorin dann meint, den Spieß umdrehen zu wollen, finde ich aber noch schlimmer.

  • Ich stand mal mit ner Kollegin am HBF, als die Klöckner vorbeilief. Als ich sagte „Ach, die Klöckner.“ fragte meine Kollegin, ob ich sie nicht auf ein Foto ansprechen würde. Da sagte ich „Näh, bestimmt nicht. Der würde ich höchstens vor die Füße spucken.“

  • Ich gönn‘s ihm.

  • Gar nichts.

  • Dieser ganze Haustierhype der Generation „Dog dads“ und „Cat moms“, die sich um was kümmern müssen, aber bloß keine Kinder wollen, geht mir so auf die Nerven. Qualzuchten passen dazu wunderbar. Zumindest für eine Hälfte. Die andere Hälfte erzählt Dir dann, wie heroisch sie den Streuner aus Rumänien gerettet haben.

  • Ich bin Lehrer. Ich kenne auch Jungs. Und auch da gibt es solche und solche.

    Ich würde das Problem vielleicht tatsächlich eher beim Erziehungsstil verorten.

  • Was ist das für eine Instanz?