Gefühlt(!) ist Motorola unter Lenovo bisher nicht mit langfristigen Strategien aufgefallen. Ich hab ein wenig die Befürchtung, dass das mehr eine Art Experiment
Naja, hast du schon einmal in Erwägung gezogen, dass Lenovo mit den Thinkpads glänzt, die speziell gut Linux unterstützen? Und jetzt kommt das nächste offene Betriebssystem auf ein Modell von ihnen, nur dass es eben diesmal Mobilgeräte sind. Scheint mir schon eine langfristige Marktspezialisierung, die hier versucht wird.
und relativ schnell eingestampft wird falls die Verkaufszahlen nicht stimmen. Mit dem vermuteten Flagship Qualcomm Chip wird das erste Smartphone auch nicht gerade günstig. Im Zusammenspiel mit den immer weiter anziehenden Hardwarepreisen vermute ich einen Preis jenseits der 1000€.
Das stimmt auf jeden Fall. Die Verkaufszahlen müssen stimmen. Ich denke aber, dass Motorola hier damit werben kann, dass sie ein Betriebssystem unabhängig von großen US-IT-Unternehmen anbieten können, was wahrscheinlich zumindest am europäischen Markt durchaus viele ansprechen dürfte.
Jedenfalls muss der "Flagship"-Beigeschmack vermieden werden.
Privatsphäre und Security sind leider nicht wirklich Verkaufsschlager.
Da muss ich dir widersprechen. Ich habe vor zwei Monaten speziell ein Motorola-Gerät gekauft nachdem ich zuvor etwa zwei Wochen lang recherchiert hatte, auf welchem Gerät man derzeit am unkompliziertesten LineageOS installieren kann. Das hat dann auch gut funktioniert.
Da kannst du noch lange warten. Zumindest wenn es gut (praxistauglich) und mit akzeptablem Preis sein soll (normaler Marktpreis).
Die Europäer haben heute das strukturelle Problem das fälschlicherweise gedacht wird, man müsse sich ausschließlich auf teure Luxusprodukte konzentrieren. Ich wünsche mir dagegen etwas wie China: 10fache Produktionsmenge, zum halben Stückpreis. Das gilt sowohl in der Industrie (Zement, Stahl) als auch in der Fertigung.
Die erneuerbare Energie ermöglicht es uns, praktisch unbegrenzte Mengen ohne Klimaschaden oder Umweltschaden zu produzieren. Wir sollten daran Anteil haben indem die industrielle Leistung Deutschlands gesteigert, nicht zurückgefahren wird. Das China-Geschäft mag zwar schwächer werden was Maschinenbauexporte betrifft aber der Binnenmarkt ist groß. Wir brauchen günstigere Häuser, economies of scale, Massenproduktion. Alles getragener von grüner, sauberer Energie.
Als Europäer wollen wir eine regelbasierte Ordnung über die UN.
Grundsätzlich sind Regeln dazu da, Dinge besser zu machen indem Verfahren geordnet durchgeführt werden und dadurch weniger Chaos entsteht. Wenn aber die Dinge die zu geschehen haben durch die UN nicht zustande kommen sondern eben einfach gar nicht gemacht werden, dann sind die Regeln wohl nicht der richtige Weg.
In einer Chatgruppe chinesischer Mieter wurden die verbreiteten Merz-Zitate derweil ebenfalls geteilt, breit diskutiert und ironisch kommentiert. „Haben Sie von China gelernt, die Work-Life-Balance zu ruinieren?“, wurde der Kanzler gefragt. Ein anderer bemerkte lakonisch: „Auch das ist ein kultureller Export.“
Wo verschiedene Klimaschutzmaßnahmen nebeneinander gestellt werden um zu prüfen welche davon wie effektiv sind.
Die wirklichen Geldbringer die wirklich die Wirtschaft antreiben - billige Energie aus Sonne und Wind - sind gleichzeitig die, die am effektivsten darin sind die Ziele zu erreichen.
Die Bevölkerung schadet sie selbst indem sie an nicht effektiven und nicht zielführenden Maßnahmen festhaltet die nur den Zweck erfüllen die Menschen bitter und gegen den Klimaschutz aufzubringen.
Krass. Hab's grad getestet (gibt ne Demo-Version online) und das hat sogar ne Suchfunktion. Habe "waterfall" eingegeben und es hat alle Bilder mit Wasserfall angezeigt.
ja die suche ist derzeit tatsächlich unpraktisch. müsste irgendwie besser werden. fragt sich nur wie. es bräuchte wohl öffentliche indexierung des contents damit da jemand eine effektivere suchmaschine bauen könnte.
Ich habe jetzt gerade leider nicht diese Grafik bei mir weil ich am Mobiltelefon bin und recherchen da immer so aufwändig sind ... aber ich erinnere mich gut an dieses Diagramm das sagt:
Vom weltweiten gesamten Energieverbrauch sind ca. 50% fossile Rohstoffe direkt + 50% Strom (meist ebenfalls fossile Rohstoffe). Genau genommen:
25% Kohle und Gas in der Schwerindustrie (Stahl, Zement, Düngemittel)
25% als Flüssigtreibstoff für Autos, Schiffe, Flugzeuge usw.
25% für Haushaltsstrom
25% für Gewerbestrom
Was ich damit sagen möchte ist, Leute konzentrieren sich nur auf einen vergleichsweise extrem kleinen Sektor und nageln sich dann darauf fest. Es braucht nicht eine gleichmäßige Energiewende in allen Sektoren gleichzeitig. Es ist z.B. völlig in Ordnung, erst mal nur den halben Stromsektor umzustellen, dann die Schwerindustrie umzustellen und sich danach um den Rest Gedanken zu machen.
Das wäre wahrsl. auch besser so denn ich denke, in der Schwerindustrie sind Erfolge viel rascher zu erzielen. Überlege: Um 25% des gesamten Energieverbrauchs zu begrünen, kannst du wahlweise 100 Unternehmenschefs von großen Unternehmen überzeugen oder stattdessen ca. 40 Millionen Auto-Besitzer in Deutschland. Was, denkst du, ist einfacher?
Allgemein eine bessere Feed-Unterstützung für das Fediverse wäre sehr angenehm.
Im Grunde genommen ist das wahrscheinlich sogar sehr harmonisch in das Fediverse integrierbar. Das ActivityPub protocol (das Lemmy und Mastodon verwenden) hat als wesentliche Kategorie Akteure, d.h. User, und diese haben jeweils eine Liste an Beiträgen, die sie verfasst haben, assoziiert.
Eine Lemmy-Community ist demnach einfach nur ein weiterer Akteur. Wenn du einen Post verfasst, scheint der demnach zweimal auf: Einmal in der Liste deiner eigenen Beiträge, und einmal in der Liste der Beiträge der Community. Die Community ist also sowas wie ein "repost-bot"; Wenn du dorthin pfostierst, dann taucht der Post nicht nur bei dir auf, sondern auch in der Community.
Ein Feed ist womöglich einfach nur so etwas wie ein weiterer "repost-bot", bei dem Beiträge ein weiteres mal auftauchen. Das würde es ermöglichen, Feeds in das bestehende Fediverse-System zu integrieren, diese tauchen dann auf Mastodon einfach als ein weiterer normaler Benutzer auf (genauso wie es Lemmy-Communities auch heute schon tun.) Müsste man wohl ausprobieren ...
Naja also wenn im Winter zu wenig Strom aus erneuerbaren erzeugt wird, dann hast du zwei Möglichkeiten:
Entweder Wasserstoff vom Sommer in den Winter speichern und dann rückverstromen wobei du wahrsl. wieder 40% Verluste hast, um es dann in die Wärmepumpe zu stecken: Dann hast du 0,6*4 = 2,4 ca., d.h. du bekommst 2,4 kWh Wärme pro kWh Wasserstoff.
Oder du verbrennst den Wasserstoff direkt, dann hast du 1 kWh Wärme pro kWh Wasserstoff.
Wobei es halt fraglich ist wieviel Strom im Winter tatsächlich erzeugt wird ... wenn es 80% des Bedarfs sind dann sieht die Rechnung natürlich freundlicher aus.
Habe das gerade heute vormittag durchgerechnet und errechnet, dass die langfristigen Preise für Wasserstoff-gas bei 10 ct/kWh liegen könnten. Rechenweg: Man nimmt an dass die Preise für Solar und Windstrom (wie derzeit) konstant bei 6 ct/kWh liegen und dann hat man ca. 30% Verluste bei der Elektrolyse und nochmal ca. 12% Verluste bei der Speicherung in unterirdischen Kavernen (Quelle Wikipedia für zweiteres).
Nur falls das jemanden interessiert.
Ach ja und die derzeitigen bestehenden Gasleitungen können für Wasserstoffgas ebenfalls (zumindest größtenteils) genutzt werden; Quelle Fraunhofer
Naja, hast du schon einmal in Erwägung gezogen, dass Lenovo mit den Thinkpads glänzt, die speziell gut Linux unterstützen? Und jetzt kommt das nächste offene Betriebssystem auf ein Modell von ihnen, nur dass es eben diesmal Mobilgeräte sind. Scheint mir schon eine langfristige Marktspezialisierung, die hier versucht wird.
Das stimmt auf jeden Fall. Die Verkaufszahlen müssen stimmen. Ich denke aber, dass Motorola hier damit werben kann, dass sie ein Betriebssystem unabhängig von großen US-IT-Unternehmen anbieten können, was wahrscheinlich zumindest am europäischen Markt durchaus viele ansprechen dürfte.
Jedenfalls muss der "Flagship"-Beigeschmack vermieden werden.
Da muss ich dir widersprechen. Ich habe vor zwei Monaten speziell ein Motorola-Gerät gekauft nachdem ich zuvor etwa zwei Wochen lang recherchiert hatte, auf welchem Gerät man derzeit am unkompliziertesten LineageOS installieren kann. Das hat dann auch gut funktioniert.