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2 yr. ago

Hallo ich mache Philosophie, Technik und Gesellschaft.

  • Statt Kinder und Jugendliche von potenziell gefährlichen Orten auszuschließen, sollten die Gefahren selbst entschärft werden. Das muss insbesondere durch konsequente Plattformregulierung und eine politische Weiterentwicklung des DSA geschehen. Das Ziel sollte sein, Plattformen für alle Menschen sicherer zu machen.

    Der letzte Satz fasst die Diskussion gut zusammen. Man bräuchte Jugendliche nicht vor Internet schützen wenn das Internet selbst schon sicher genug wäre. Die Frage ist, ob es das ist.

    D.h., ob es möglich ist, zu erzwingen, dass es keine potentiell gefährdenden Inhalte im Internet gibt. Das würde nämlich bedeuten, das gesamte Internet zu moderieren, und damit auch eine Einschränkung der Freiheit bedeuten, auf der eigenen Webseite beliebige Inhalte zu verbreiten. Die Frage ist, wie realistisch das ist.

    Insbesondere bedenkenswert ist es, dass dann so ein Nazi wie Musk daherkommt und was davon schwafelt dass es wieder das Recht auf uneingeschränkte freie Meinungsäuserung im Internet braucht, einschließlich Rassismus und was da sonst noch alles kursiert. Wie geht man mit solchen Inhalten um? Die Server stehen in den USA; moderieren könnte man nur indem man die IP-Adressen sperrt. Das würde bedeuten das Internet abzukoppeln genauso wie es China heute schon tut. Wollen wir das? Brauchen wir das?

  • einsicht ist der erste schritt zur besserung :)

  • Hofmaimaier bringt's mal wieder auf den Punkt.

    Edit: wobei ich heute sagen muss, ich habe mittlerweile nicht mehr so das Gefühl dass wir krassen Digitalisierungsrückstand haben. Lebe in Österreich zwar, nicht Deutschland, aber hier kann man viele/die meisten Amtswege digital erledigen. Habe letztes Jahr nach Umzug z.B. meine neue Wohnsitzmeldung digital erledigt.

  • Also ich würde sie gerne lesen!

  • Damn das verstehe ich nur zu gut. Meine Mutter ist auch irgendwie in diesem Kult-artigen versunken, und bei dir wie bei mir war die Ideologie dann wichtiger als das was das Kind will.

  • weiß jemand warum die Linken da dagegen gestimmt haben?

  • "we should improve society somewhat" - "yet you participate in society. curious. i am very intelligent."

  • "drum bleibt auf unserem sender, sonst sind wir arbeitslose [unverständlich]"

  • Gebt Dachflächen von einem Prozentsatz an Denkmalschutzhäusern frei. Glasfassaden von öffentlichen Gebäuden bei jeder Reparatur durch PV Glas ersetzen. Schwarze Null aufgeben und mal ordentlich Moneten in die Breite Masse pumpen für Förderungen. Finanziert Speichergenossenschaften vor.

    Also bei dem Satz "Don’t let perfect get in the way of good" stimme ich dir noch voll zu. Man könnte einfach mal mit der Energiewende anfangen und wenn man dann nach 10 Jahren draufkommt "so wir haben jetzt 50% erneuerbare aber mehr geht nicht" dann hat man zumindest 50% erneuerbare anstatt 0%.

    Aber die von dir genannten Punkte sind leider keine guten. Zum einen sind Freiflächenanlagen deutlich billiger als Aufdachanlagen (Quelle 1, Quelle 2)

    "utility scale" und "PV frei" stehen für Freiflächenanlagen.

    Und die Kosten spielen durchaus eine Rolle. Gerade weil die Erneuerbaren heutzutage billiger sind als fossile Energiequellen (das sieht man auch in der Grafik ganz gut) sollte man das nutzen und öffentlichkeitswirksam damit Werbung machen dass man eben schwarze Zahlen schreiben kann indem man erneuerbare Energiequellen nutzt, den so gewinnt man den Markt und die Wirtschaft für sich. Wenn das ewig ein Projekt roter Zahlen bleibt, hast du die beste Strategie dich sehr unbeliebt zu machen schon beschritten.

  • DLF lasse 314.000 User schlicht im Stich

    Man könnte es auch so ausdrücken: DLF ist Vorbild für 314.000 User die diesen Schritt noch nicht gemacht haben.

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Kraft-W%C3%A4rme-Kopplung

    Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) (in Deutschland und Österreich) bzw. Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) (in der Schweiz) ist die gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie und nutzbarer Wärme, die in einem gemeinsamen thermodynamischen Prozess entstehen. Die mechanische Energie wird in der Regel unmittelbar in elektrischen Strom umgewandelt. Wird die Wärme für Heizzwecke als Nah- oder Fernwärme oder für Produktionsprozesse als Prozesswärme genutzt, z. B. in der chemischen Industrie, spricht man von einem Industriekraftwerk. Wird die Wärme, wie in den meisten Fällen, für die Heizung öffentlicher und privater Gebäude bereitgestellt, spricht man von einem Heizkraftwerk.

  • Kraft-Wärmekopplung hat zwar irgendwie was systemisch Attraktives

    das dachte ich früher auch. Mittlerweile sehe ich das anders.

    Zum einen ist die Wärmeauskopplung halt nur sinnvoll wenn du sie in unmittelbarer Nähe wieder nutzt, z.B. in einer Industrieanlage die direkt neben dem Kraftwerk steht. Je weiter die Übertragungslänge und je kleiner die Durchflussmenge, desto geringer ist der Wirkungsgrad und desto teurer wird das System pro gelieferter kWh Wärme. D.h. bei Privathaushalten, wo die Menge klein und die Distanz groß ist, ist Fernwärme weniger attraktiv wie Wärme für die Industrieanlage die direkt neben dem Kraftwerk steht.

    Zum anderen stellt sich halt auch echt die Frage, wie sich das entwickeln wird, wenn die erneuerbaren weiter ausgebaut werden und Sonne dann 8 h täglich den Strom liefert. Dann läuft das Gaskraftwerk nur abends/nachts, dann hast du auch nur dann Fernwärme. Was tust du den restlichen Tag? Alles zu kompliziert, mmn.

  • Im gegensatz zur oft vorgebrachten Meinung, eine Verherrlichung der Evolution würde zu Rassismus führen und damit zu Streitereien und Krieg, sehe ich es genau anders herum: Genau weil Menschen 99,9999% ihres genetischen Codes gleich sind, kann man das als Ursache einer weltweiten Friedensbewegung anführen.

  • „Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“ - Sunzi buch Die Kunst des Krieges

  • Spionage ist hierzulande [in Österreich] nur strafbar, wenn sie sich direkt gegen Österreich richtet.

    Da gibt's historische Gründe für. Wenn mein Gedächtnis nicht täuscht, hieß das "Wiener Kongress" - die Einstellung dass Wien ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der europäischen Großmächte war/ist weil es relativ neutral war/ist und daher als neutraler Treffpunkt und Vermittler dienen kann. "Spionage" bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur die unerlaubte Weiterleitung von Geheiminformationen sondern auch eben dass das zur internationalen Verständigung führen kann. Z.b. es kann kein Land unbemerkt aufrüsten und dann seinen Nachbarn überraschen wenn es für sowas eben aufgrund von Spionage ein effektives Frühwarnsystem gibt - das macht die Aufrüstung weniger attraktiv und daher weniger wahrscheinlich.

    Siehe auch: UN Nebenhauptquartier steht in Wien, "tu felix austria nubi", ...

  • ne also wenn du einen Blutdruck von 120/80 mmHg hast dann heißt das du hast 80 mmHg (ca. 0,1 bar) Überdruck gegenüber Außenluft in den Blutgefäßen die zum Herz zurückführen, und 120 mmHg Überdruck gegenüber Außenluft in den Blutgefäßen die vom Herzen wegführen. Du hast dann eben 120 - 80 = 40 mmHg (ca. 0,05 bar) Druckdifferenz zwischen den Blutgefäßen, sodass das Blut vorwärts fließt, aber auch in den Blutgefäßen mit niedrigstem Druck ist dieser höher als die Außenluft aufgrund Muskelspannung -> alle Blutgefäße sind von Muskeln umgeben -> Muskeln drücken zusammen auf Blutgefäße -> du hast einen Blutdruck überall.

  • Das würde wohl auch den Blutdruck bzw. den Druck im Körper stark absenken

    ja also ich denke schon dass der Blutdruck im Körper stark absinken würde (zumindest wenn du ihn als absoluten Druck siehst). Hingegen wird in der modernen Medizin der Druck meistens als Überdruck zur Außenluft gemessen, d.h. z.B. 120 mmHg über Außendruck. Der Außendruck ist dann halt niedriger, der Überdruck wahrsl. eher der gleiche (nehme ich mal an) und daher hast du dann einen niedrigeren Innendruck in absoluten Zahlen gesehen.

  • one organism's trash is another organism's treasure

  • Das ist ja mal sehr interessant, ich interessiere mich schon länger für die Marsbesiedelung und moderiere auch die community !mars@discuss.tchncs.de (ich habe auch einen beitrag zum thema nuclear energy hier geschrieben).

    Also grundsätzlich ist es natürlich interessant, diese Techniken so weit wie möglich zu vereinfachen. Am Mars hat man nur Solar und Nuclear als einzige wirklich nutzbare Energiequellen, weil wind, wasser, fossil fuels, ... ausscheiden aus offensichtlichen gründen (die Marsatmosphäre ist mit 6 mbar zu dünn um Windräder zu betreiben).

    Am Mond hat man dann noch einmal die Einschränkung dass Solar auch nicht funktioniert, zumindest wenn die Station tatsächlich am Nord-/Südpol gebaut wird wie derzeit oft diskutiert wird, denn da ist der Einstrahlungswinkel einfach zu flach und außerdem hat man die langen Nächte (vgl. Polarnacht).

    Also ist Nuclear die einzige Option.


    Auf dem Mond mit seiner praktisch nicht vorhandenen Atmosphäre ohne Wind und Wetter könnten sich radioaktive Partikel bei einem Störfall nicht wie auf der Erde verteilen – ein Reaktorunfall mit Strahlungsaustritt bliebe laut Christian Reiter ein lokal begrenztes Ereignis.

    Dazu muss man halt bedenken, dass es am Mond quasi nur ein paar wenige attraktive Stellen gibt, die wenige km voneinander entfernt liegen. D.h. wenn eine Gegend verseucht wird, und diese Verseuchung nur lokal ist, dann hast du trotzdem schon alle Gegenden verseucht, die potentiell interessant wären.