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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)B
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1 yr. ago

  • Du sagst das im scherz, aber die Schlussfolgerung finde ich für leute, die solche Ansichten vertreten hochplausibel. Viele volks- und nationalromantiker z.b. aus der npd sind aus heimatschutzgründen auch Umwelt- und artenschützer. bestimmt gibts umgekehrt viele umweltverschmutzer, die was dagegen haben, wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken. Its not much aber haben oder nicht haben. Und die protektionistische prepperbubble ist in der gruppe der ausländerfeinde eher groß als klein würde ich behaupten

  • Naja, das macht der Markt inzwischen (eventuell ja auch 10 oder 20 jahre zu spät, wir werden sehen) von selbst weil über Jahrzehnte erneuerbare hart subventioniert wurden (Deutschland war z.b. mit der EEG Umlage soweit ich weiß Vorreiter, was nicht nur in D den technologischen Fortschritt vor allem was Skalierung angeht vorangetrieben hat) und über lange Zeit der größte teil der akkuforschung über unis lief, die auch von der öffentlichen Hand getragen werden. Nicht alles was sinnvoll ist, ist auch wirtschaftlich und selbst wenn man sagt, ok, wir haben jetzt die co2 bepreisung und Klimaschutz lohnt sich, wird kaum ein unternehmen in die Erforschung von neuen technologien stecken, wenn man im Erfolgsfall erst nach 20 Jahren mit Rendite rechnen kann, das funktioniert ja nur mit kurzen Zeitabschnitten und entsprechend kleinen fortschritten, aber dazu muss die technologie halt grundsätzlich schonmal mal Start sein.

    Andererseits gibts auch große Firmen wie Tesla oder Alphabet die mit Unsummen an risikokapital um sich werfen. Trotzdem. SpaceX hat die Raumfahrt durch verbesserungen "nur" wirtschaftlich gemacht, während z.b. die von der öffentlichen Hand getragene NASA sie über lange Zeit ohne marktwirtschaftliche anreize mitentwickelt hat.

  • Klar kann man auch umdrehen, aber leute konsumieren ja prinzipiell was sie wollen, solange kein narrativ dagegen spricht. Jetzt gibt es wenigsten aus allen politischen Ecken narrative für Elektrifizierung. Wenn ich Tesla wegen musk scheiße finde kann ich ja trotzdem ne andere Marke kaufen.

  • Ja richtig, so wie Trump schön fossile drillen will. Aber wahrscheinlich wird er auch nicht gerade de e auto markt zerstören, reiche lenken halt mit, und inzwischen sind e Autos und erneuerbare energien so wirtschaftlich, dass supperreiche auch aus dieser ecke lobbyieren. Will das auch gar nicht bewerten, der Kapitalismus macht halt kapitismus Dinge

  • Sehe die teslageschichte hinter der rechten musk scheiße irgendwie auch als Chance, dass hausbesitzende dieselfahrende rechtskonservative eventuell doch darüber nachdenken, statt dieselkombi (freie fährt für freie Bürger) und ölheizung (die lasse ich mir doch nicht nehmen) hin zu Tesla model y (muskmuskmusk), Solaranlage (wenn die grünen den blackout vorantreiben habe ich meinen sxhwarzstartfähigen inselakku ihr Lappen) und wärmepumpe (ich erzeuge meine Heizenergie lieber möglichst autark und gebe keinen cent an Umlagen und steuern an den Staat, der sich die taschen voll macht wenn ich mit Öl heize)

  • Und die weidel afd wäre bescheuert jetzt noch die anti elektroauto Position weiter auszubauen statt erstmal mit Musk den Trump Zug zu fahren oder zumindest nichts tun, was Tesla schädigen würde. Zumindest wenn musk wirklich Kohle direkt oder indirekt in die politische rechte in D fließen lässt. Letztendlich ist die Position in der afd ja auch wie die meisten austauschbar, solange sie nicht "wirtschaftslinks" oder "ausländerfreundlich" oder "woke" ist, Hauptsache ansonsten gegen "mainstream". Und Tesla entwickelt sich hervorragend mit ihrem image in diese Richtung

  • Vielleicht tut ihre bubble es ja bald doch, wenn das image von e-autos weg von "grüne gendergaga spinner wollen die Landschaft verspargeln und mir das steak nehmen, und nach 50 km bleib ich auf der Autobahn stehen und der Akku explodiert" kommt und ne Marke das Gefühl "Main stream media zensiert unsere free speech, Gewerkschaften machen unsere Wirtschaft kaputt und mein high tech e auto ist ein rollender mittelfinger gegen die Elite, die verhindern will, dass ich Zigeuner sagen darf" repräsentiert

  • "Daher bringe Deutschlands Reglementierung über Steuern und Abgaben unter dem Strich auch nichts für den Klimaschutz. Die Flugzeuge würden schließlich einfach anderswo abheben. Wenn Deutschland aber umsteuere, würde auch Ryanair wieder mehr Verbindungen anbieten."

    Als ob dann woanders Leute mehr fliegen weil in D weniger geflogen wird lol. Erstens wäre das eine extrem vereinfachtes Bild von Marktwirtschaft und zweitens ist ein Flugzeug kein eigenständiges Konsumgut, das man einfach billiger an andere Fliegenden vertickt, sondern mit im Vergleich zum Flugzeugpreis enormen Betriebskosten (ca. 170 000 € alleine für ne Tankfüllung Kerosin für z.b. den a380 bei 170 000 000 Neukaufpreis). Bei kleinen Flugzeugen ist das Verhältnis Betriebskosten zu Einkaufspreis noch höher. Und so ein Flugzeug wird Jahrzehnte täglich eingesetzt, da macht der Kaufpreis nicht mehr viel aus

  • Bin mir nicht sicher ob ich die analogie checke oder du das ironisch meinst, aber falls nicht, kann ich relaten, da sich mein digitaler bestand auch aus für windowsverhältnisse ausgelutschter technik meiner freundin besteht, die ich mit oss bis zur absoluten schrottigkeit aussauge. Wenn ich so drüber nachdenke, fühle ich mich ein wenig wie ein minderwertiger parasit an ihrem konsumstrom. Falls ichs doch nicht checke und du es eher konfrontativ meinst: ich animiere meine Freundin ja nicht dazu mehr Fleisch zuzubereiten, nur um mich in die Reste einzuzecken und damit "mein hohes veganes Ross nach außen schützen, während ich scheinheilig meiner schwäche für chicken teriyaki nachgebe"

  • Abgesehen davon was zur Hölle Speiser0 :)

  • Bin veganer und esse manchmal statt soja die schlachtabfälle auf dem teller meiner Freundin, wenn sie ihre portion nicht schafft

  • Deleted Locked

    ich_iel

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  • Also wenn du nicht der Meinung bist, dass besonders wenige radikale VeganerInnen im vergleich zum durchschnittsmenschen neben ihrem veganismus auch gerne die top 100 der fossilindustrie angehen würden, macht das meme keinen Sinn und falls doch, wäre die aussage, fleischkonsum zu kritisierrn mache keinen sinn, weil es die ölindustrie gibt, sehr whataboutistisch... Du würdest es doch auch scheiße finden, wenn jemand neben dir abgeknallt wird, obwohl es gerade irgendwo Krieg gibt, wo das ständig passiert. Dann kauft natürlich die Landwirtin ihren diesel, den sie für die Ackerwirtschaft (bei Fleisch natürlich ein vielfaches mehr als bei veganer Ernährung) auch indirekt bei der Ölindustrie... Tierleid findet ja auch nochmal auf einer komplett anderen logikebene statt, als Klimawandel. Und noch ein anderer denkanstoß, den ich ganz interessant finde: über 1/3 der Landfläche der Erde ist landwirtschaftlich genutzt (davon 40% für Viehhaltung). Für jede Kalorie, die du vegan statt durch Fleisch zu dir nimmst, brauchst du ca. 1/7 der Landfläche (inklusive Dünger) und sogar noch weniger Wasser und Energie. Durch eine weltweite vegane Ernährung könnten wir mit einem schlag also ca fucking 13% der weltweiten Landfläche renaturieren, bewalden oder was auch immer, was selbst in klimawandeldimensionen einen fetten impact hätte (siehe z.b. Eiszeiten in der vergangenheit, die durch mehr gesamtphotosynthese ausgelöst wurden). Und in diese Zahl ist schon miteingerechnet, dass der Großteil der Menschen weltweit ohnehin den größten teil der Ernährung vegan abdeckt, da die große Menge an tierischen Produkten, wie wir sie als Industriestaat kennen, sich die meisten Menschen gar nicht leisten können. Um den Bogen zurückzuspannen: was den Klimawandel angeht, hat tierhaltung mit seiner landnutzung viele oft vernachlässigte Aspekte, die über deren Methan/lachgas-emissionen, dem immensen energiebedarf der düngemittelproduktion und dem direkten energieeinsatz beim bestellen der Felder hinausgehen

    Edit: mal abgesehen von der memelogik des Bildes kann ich natürlich gut verstehen, dass du (OP) genervt bist von Leuten, die dir irgendwas aufzwingen wollen. War lange Zeit fleischesser und genervt von Leuten, die mich auf unangenehme Art bekehren wollten (obwohl mir die Tierhaltung schon damals theoretisch zu grausam war). Jetzt bin ich seit ebenso langer Zeit veganer und genervt von Leuten (damit meine ich nicht OP), die anfangen, sich wegen ihres fleischkonsums zu rechtfertigen, nur weil ich gerade ein veganpatty auf den grill haue. Ich denke, für die meisten Leute liegen die Fakten bzgl. Tierquälerei und Umweltschutz (und natürlich der köstlichkeit eines saftigen rindsteaks) auf dem Tisch und jeder mensch ist am Ende mit seinem gewissen alleine, damit umzugehen, weil niemand Bock hat, belehrt zu werden.

    Und was die top 100 fossilen angeht: natürlich sollten wir alle schleunigst jeden Cent, den wir als WählerInnen, InvestorInnen, anlegerInnen oder KonsumentInnen direkt und indirekt in die fosssilindustrie stecken, vermeiden / da schnellstmöglich rausziehen! Achtet darauf, wo euer Geld angelegt ist, was ihr kauft (wenn ihr könnt), für wen ihr arbeitet (wenn ihr könnt) und wen ihr wählt leute (aber das macht ihr ja eh) und sorry wollte nicht zu dick und offtopic auftragen, hab vielleicht zu viel Glühwein intus

  • Gute Sache fürs Klima, beschissene Intention... Man nimmt was man kriegt

  • Absolut widerwärtig, gibt leider immer wieder solche Fälle. Von den meisten werden wir wahrscheinlich erst gar nichts mitbekommen... Natürlich geht es auch um sadistische oder mindestens absolut unempathische MitarbeiterInnen, mit solchen Leuten muss das System aber umgehen können und das ist eine wichtige politische Frage. Bei Polizei und Justizvollzug sind die Mechanismen, mit denen die Öffentlichkeit, unabhängige stellen oder die Betroffenen Kontrolle dort ausüben können, sind absolut unzureichend. Dort herrscht ein besonderes, fast schon absolutes Machtverhältnis, die Protokollierung und Entscheidung wann wie was aufgenommen oder gefilmt wird liegt fast ausschließlich in der Hand der nenne wir sie hier "mächtigen". Wurde selbst mal wegen einer lapalie in meiner jugend (halbes Gramm hasch einstecken gehabt) auf der Polizeiwache körperlich angegangen, gezielt gedemütigt, es wurden Punkte nachträglich über meine schon unterschrieben aussagen hinzugefügt, mein Handy wurde abgenommen und es wurde angeblich nie beschlagnahmt (hab es nie wieder gesehen). Ich habe mehrfach darum gebeten, einen Anwalt anrufen zu dürfen (wie man es so kennt) und durfte nicht. Habe danach mithilfe einer Anwältin versucht ein paar dieser Sachen anzuzeigen und mein Handy zurückzubekommen. Kein Chance. Keine aufnahmen, Protokolle willkürlich, aussagen der polizistInnen natürlich geschlossen, keinerlei beweise. Für mich (außer, dass ich jetzt schiss vor der Polizei hab) keine schlimmen folgen: altes Nokia gestohlen und ein eingestelltes verfahren wegen geringer Menge Hasch. Es zeigt aber, dass den staatsaparaten mit besonderer macht kaum etwas entgegenzusetzen hat (besonders in deren Einrichtungen) und wenig bis keine externe Kontrolle durch dritte stattfindet. Man hat ja auch als betreoffener in der regel keine zeugen. Ich will nicht wissen, wie es jemandem ergeht, der im falschen Knast einsitzt oder irgendeine sadistische oder vielleicht auch rassistische Person oder was auch immer auf der Polizeiwache vor dir sitzt und das verhalten auf der wache nur ansatzweise geduldet wird. Ich könnte weiter ausholen, aber es ist eine absolute Schande, wie viel staatlich legitimierte macht manche Leute bekommen und wie wenig systematische mechanismen es gegen Willkür und Machtmissbrauch gibt. Es wäre ganz einfach: alles im Knast und bei Polizeieinsätzen/auf den wachen wird Video- und Audioüberwacht. Die aufnahmen werden z.b. so und so lange gespeichert und können nicht eingesehen werden, es sei denn, eine Partei erhebt Anklage und es geht vor Gericht. Und ja, wenn Kameraaufnahmen in Kästen plötzlich "verschwinden " ist das system nicht redundant genug ausgelegt und zu wenig durch dritte kontrolliert. Auch bei den bodycams derzeit gilt: Polizistinnen entscheiden selbst, wann sie diese an und ausschalten. Es hilft also wieder nur einer Partei.

    Tldr: unser Staat (glaube z.b. in GB läuft es in manchen Dingen besser) braucht dringend effektive Kontrollmechanismen für Polizei und Justizvollzug (vielleicht auch für andere Institutionen, kp), alles andere ist Mittelalter.

    Anmerkung: hab inzwischen auch einige gute Erfahrungen mit der Polizei gemacht, will hier nicht pauschalisieren sondern das system dahinter kritisieren.

  • Mal spaß beiseite, hatte noch wirklich immer gewundert, warum die dadrin sind. Vor allem gibts ja auch meistens noch ein Fach mit den Salzstangen, die genauso schmecken. 1 ok, die sind wahrscheinlich billig und für die Auswahl aus gut, aber direkt 2?

  • Wenn die Sterne trocken sind, was sind dann die minibrezeln? Die saugen dir die letzten tropfen spucke aus den drüsen

  • Die bleiben immer übrig, und ich habe schon in den verschiedensten Gruppen diese snackboxen umgehen sehen

  • Genau, gibt ein paar Regionen in D, wo solche Konzepte recht erfolgreich laufen, erfreulicherweise oft Hand in Hand oder als Teil der Öffis. Dass das vor dem mobildigitalen Zeitalter keinen Sinn gemacht hat, ist klar. Heutzutage aber eigentlich ein Nobrainer! Wenn ich sehe, dass ein fetter Dieselbus mit 50 Sitzplätzen jeden Tag (leider nur) 8 mal quer durch die Provinz in irgendwelche Käffer fährt und dabei außer wenn die Schüler*innen fahren in der Regel mit maximal 2 Personen besetzt ist, fasse ich mir jedes mal an den Kopf. Klar, irgendwie muss man die Älteren, nicht so digitalfähigen auch einschließen. Zumindest nach meiner Erfahrung gibt es aber parallel zur App immer auch einen Telefondienst, der bei Bedarf Buchungen übernehmen kann.

  • Ob nun autonom oder übergangsweise chauffiert, wobei für letzteres wohl leider derzeit die Fahrer*innen fehlen... Vielleicht ein Problem, dass sich durch bessere Bezahlung lösen lässt, kp