Beim industriellen kühlwasser ist soweit ich weiß weniger der Verbrauch das Problem, weil in der Regel einfach Flusswasser entnommen und wieder eingeleitet wird, sondern die leichte Erwärmung der Flüsse, gerade wenn die Pegelstände im Sommer niedrig und die Temperatur ohnehin sehr hoch ist. Das senkt den Sauerstoffgehalt im Wasser und ist scheiße für das Ökosystem.
Und was Kühltürme angeht, die ja nur einen kleinen teil ausmachen, wirkt das durch die Verdampfung auch dramatischer, als es ist, denn auch hier wird ein Großteil wieder eingeleitet.
In der Landwirtschaft wird in der Regel mit "kostbarerem" Grundwasser bewässert, was vor Ort dann durch Verdunstung fast vollständig entzogen wird.
Es ist doch eigentlich immer so, dass sobald etwas passiert, es einen nachahmeeffekt gibt. Das war mit den schulamokläufen genau so und ist auch mit allem so, auch bei allg. Suiziden oder weniger tragischen dingen. Es wird darüber berichtet und Leute, die dafür anfällig sind, lassen sich inspirieren, der Effekt ist ja bekannt.
Ich meine spekulieren kann man ja, aber hab das Gefühl, du stellst es so hin, als würde es keine alternativen naheliegenden Erklärungen geben
Mindestens mal ein schwarzer Balken wäre angemessen gewesen, um zu kennzeichnen, dass und wo zensiert wurde.
Zensur, die nicht als solche erkenntlich ist, finde ich allgemein schon sehr daneben und grenzt an Verbreitung von Falschinformationen.
Da er 30 Türen hat, würde ich vermuten, jeden Tag nach Sonnenuntergang eine und zum zuckerfest die letzte... Die 30. ist ja auch dicker, so wie die 24. beim adventskalender
Ah ok also z.b. wenn ich als tourist Hamburg besuche, nicht mehr ein Heft mit 200 mehr oder weniger gleichwertig präsentierten Sehenswürdigkeiten vorgelegt bekomme, sondern mir auf Google die top 10 der bestbewertetsten Orte vorgeschlagen werden... Ergibt Sinn. Finde aber hat vor und Nachteile, man bekommt zwar nicen shit zu sehen, dafür verliert man vielleicht auch das feingefühl bei auf den ersten blick unscheinbaren Dingen, die man auf der suche nach den superlativen so nicht mehr wahrnimmt.
Merke gerade dass ich mal wieder aufmerksamer flanieren muss statt immer nur von a nach b zu eilen und nur das Ziel im Kopf zu haben lol
Typischer recycling-anwendungsfall für Altglas aus Autos ist glaswolle. Nimmt aber natürlich nen anderen Pfad als das Glas mit anderen eigenschaften, in dem Lebensmittel verkauft wurden
Hat was mit mehrweg- und einwegpfand zu tun... Alle außer sehr kleine Geschäfte, die einwegfand ausgeben, müssen auch einwegpfand annehmen. Das sind hauptsächlich Dosen und zerdrückbare pet Flaschen (bei Aldi sind sogar die bierglasflaschen einweg, also aus diesem relativ leichtem Glas und werden einfach wieder eingeschmolzen statt wiederverwendet).
Das ist relativ unkompliziert für die Geschäfte.
Sobald man mehrweg anbietet, muss man alle behältertypen annehmen, die man auch anbietet. Verkauft man z.b. nur licher Bier, öffnet man sich neben der aufwändigeren Lager- und Rücknahmeinfrastruktur auch die Büchse der Pandora, da (es gibt viel weniger behaltertypen als marken, die diese nutzen, weil mehrweg effizienter ist, wenn viele den gleichen behältertyp nutzen, dann muss weniger sortiert werden und der Transportweg bis zur wiederbefüllung ist viel kürzer) dann auch z.b. Warsteiner, Becks und viele andere Marken angenommen werden müssen.
Deshalb setzen die Geschäfte entweder auf ein großes mehrwegsortiment oder lassen es ganz
Gibts auch (seltener) in der 0,25L Version... tegut hat einige dieser Gläser im Sortiment (z.b. creme fraiche) Rewe neuerdings auch, z.b. für Gewürze. Viele, die ich kenne, bringen die einfach zum Altglas, weil die diese Variante des mehrweg nicht kennen
Das System gibts doch, wird nur selten genutzt. Das sind diese 0,5L joghurt Gläser mit 15 CT Pfand. Gibts natürlich auch mit trockenen Füllungen, freue mich immer, wenn ich mal was anderes als Joghurt darin sehe
Gesetzesinitiativen können schon jetzt von ParlamentarierInnen eingebracht werden, das ist nicht dass worauf ich hinaus wollte.
Die 5% Hürde sollte ja allgemeiner Begriff sein.
Der Nächte Punkt ist der, der sich auch ein wenig auf diesen thread bezog: mehr Mut für Minderheitsregierungen. Dadurch sind wechselnde Mehrheiten nötig und möglich. Mehrheitsregierungen sind mehr oder weniger stabiler, verzerren aber vollkommen die demokratischen mehrheitsverhältnisse der parteien n den einzelnen themenbereichen. Z.b. war es zu Anfangszeiten der groko so, dass es eine mehrheit aus linken, SPD und grünen gab. Die Mehrheit der parlamentssitze hätte laut den entsprechenden Parteiprogrammen (indirekter wählerInnenwille) mit wechselnden mehrheiten also z.b. eher linke Politik machen können. Stattdessen wurde aber eine mischpolitik aus SPD und CDU Programm gemacht, was nicht repräsentativ für den damaligen indirekten wählerInnenwillen war.
3. Punkt liquid democracy. Kann man nachlesen, will jetzt keinen Roman schreiben. Vereinfacht gesagt eine Mischung aus direkter und indirekter Demokratie, die versucht, die Vorteile aus beiden zu nutzen und die Nachteile zu vermeiden. Grundsätzlich kann dadurch jede Person zu jedem Thema mit abstimmen. Man kann avrr auch sagen, ich habe echt keine Zeit, mich in jeden mist einzulesen. Ich wähle weiterhin z.b. SPD. Oder ey, wähler instantnudel kennt sich viel besser mit Umweltpolitik aus als ich und ich vertraue ihm ab jetzt hat Instanz Nudel in Umweltpolitischen fragen bis auf wiederruf 2 stimmen: seine und meine.
So gibt es weiterhin Parteien, Parlamentarier, aber auch Stimmenaggretoren in bestimmten Bereichen (z.b. instantnudel) und direkte Demokratie
Geil, hatte mir genau sowas eig immer gewünscht. Jetzt wo ichs bekomme, bin ich etwas enttäuscht, dass man wegen der Kompromisse in Regierungen gar nicht gescheit nutzen kann... Wir brauchen mehr freien Parlamentarismus! Mehr Minderheitsregierung, weniger 5% hürde! Bin Anhänger des liquid democrcy Konzepts, was die Piratenpartei propagiert hat...
Aber die am weitesten verbreitete Kompromissgrundlage wenn es um Einschränkungen oder vermeintliche Benachteiligungen geht.
Ja das ist sicherlich ein Argument. Andererseits waren bisher ja fahrradstraßen usw. Auch nie ein Problem. Bzw. dass FußgängerInnen und Autofahrer auf komplett getrennten wegen mit anderen regeln (bei Fußgängern auf dem Bordstein gilt ja auch kein rechts vor links, nur weil sich auto oder Fahrradfahrer auf der straße dran halten müssen, da fühlen sich die straßenbefahrenden auch nicht benachteiligt oder?
Wie schon jemand anderes hier geschrieben hat, die ganzen regeln im Straßenverkehr gibt es zu 80% wegen der Autofahrer, auf nem Radweg oder in der Fußgängerzone braucht es i.d.r keine Ampeln, keine Zebrastreifen usw... Vielleicht mal bei sehr viel Radverkehr an Knotenpunkten (wie in den Niederlanden manchmal), aber dann nicht, weil die fahrradfahrenden sich gegenseitig umnieten, sondern, weil es ab einer bestimmten Verkehrsdichte einfach besser fließt, wenn erst die eine und dann die andere Seite fährt
Wie es um die Selbsteinschätzung und Regeltreue vieler Autofahrer steht kann man an jedem Stop-Schild sehen - und die von Fahrradfahrern an jeder roten Fußgängerampel
.
Das stimmt, eine Regeländerung (ich sage zu häufig idaho stop :))ändert aber weder an dem einen noch an dem anderen etwas, oder?
Sind die Türen mit Vogel zugegangen?