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3 yr. ago

  • Nein!?

  • Kann man auch noch verallgemeinern:

    Menschen sind Egoisten.

  • Ich finde das aus ressilienz gründen schon enorm wichtig.

    In Spanien hatten wir ja gesehen was passiert, wenn der Strom mal für ein paar Tage ausfällt.

    Resilienz hat aber mehr Aspekte.

    In der Ukraine geht man aus Resilienzgründen ins Digitale, denn Daten in der Cloud kann man duplizieren, Backups machen und damit nicht so einfach mit dem Verwaltungsgebäude wegbomben. Außerdem sind sie besser erreichbar, wenn man plötzlich weg muss und nicht alle analogen Daten mitnehmen kann.

    Ein paar Tage Strom weg stören weit weniger als wenn die Dokumente mit dem Archiv verbrannt sind.

  • Nix neues, das passiert ja ständig und mit allem was man kaufen kann.

    Es gilt halt immer: Wenn es zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist es meistens auch nicht wahr. Bei Vorkasse und Anzahlungen besonders vorsichtig sein und nur machen, wenn es für die Art von Geschäft ein normaler Fall ist und wenn das Gegenüber eindeutig vertrauenswürdig ist.

  • Interessant finde ich da eher, dass das nicht schon vorher auffällt. Am Flughafen Frankfurt kommt man auf keinen Parkplatz, ohne dass das Kennzeichen gescannt wird, und mindestens bei den Kurzzeitparkplätzen im Abflug/Ankunftsbereich wird das Kennzeichen auch auf das Parkticket gedruckt und bei der Ausfahrt ebenfalls gescannt. Ich hätte erwartet, dass irgendwo eine Warnlampe angeht, wenn ein Kennzeichen nach einer gewissen Zeit nicht ausgefahren ist.

  • Da triffst Du den Nagel auf den Kopf.

    Mit der Aussage sollte man mal T-Shirts drucken.

  • Ja, Du hast Recht, hier sind es auch 6ct. Der eine Cent war aus der Erinnerung (...die guten alten Zeiten...)

    Mein Fehler, ich fahre seit 4 Jahren elektrisch und schaue seitdem nicht mehr auf die Tankstellenschilder.

  • Bei der Einführung haben sich alle so doof angestellt, dass damals niemand Interesse hatte umzusteigen, und das Gelaber von damals (Dichtungen gehen kaputt, Motorschaden, Mehrverbrauch...) hallt in vielen Ohren immer noch nach. Das war ein totales PR Desaster, noch dazu mit der Vorschriftskeule, bei der einige schon reflexhaft reagieren ("Ich lass mir doch vom Staat nix vorschreiben").

    Und der eine Cent unterschied zu E5 reißt es auch nicht raus.

    Auf der anderen Seite hat Bio-Kraftstoff jetzt auch keine so tolle Umweltbilanz, dass man sich da wirklich einen Kopf drum machen muss.

  • Es ist halt aber irgendwie witzlos, den Kleinanlagen die Direktvermarktung zu verwehren und sie in die feste Einspeisevergütung nach EEG zu nötigen, auf der anderen Seite jetzt aber häppchenweise die Einspeisevergütung zu kappen.

    Wir kommen mit Fortschreiten des PV-Ausbaus nicht drumherum, an den gesetzlichen Regelungen was anzupassen, das ist klar. Und wenn man nicht 2023 (oder wars schon 2022?) die Einspeisevergütung aus damals guten Gründen wieder erhöht hätte, wäre sie auch schon deutlich niedriger.

    Anstatt jetzt da rumzudoktern und zu bestimmten Zeiten oder bei bestimmten Preisen zu kappen, und dafür Messequipment zu benötigen, bei dem die Messtellenbetreibner kaum hinterherkommen, und auch andererseits dann wieder einen Ausgleich für die gekappten Zeiten zu schaffen, könnte man auch gleich auf Direktvermarktung für alle gehen. Das wäre der ehrliche Weg und jeder wüsste, woran er ist.

  • Naja, Heizöl brennt wirklich nicht so gut, selbst mit dem Streichholz reinleuchten, um den Inhalt zu prüfen, wäre keine große Gefahr (ich würds aber trotzdem nicht empfehlen).

    Die Gefahr bei Öl geht weniger von Bränden aus, als eher durch Umweltverschmutzung und natürlich die nicht wieder rückgängig zu machenden Emmissionen.

  • PV-Speicher haben heute alle LFP-Akkus, die sind brandtechnisch unkritisch. Dazu haben Geräte mit Akkus in der Größenordnung ein BMS, das die Akkus überwacht und in gesunden Bereichen hält.

    Ich persönlich mache mir mehr Sorgen um den ganzen China-Billigschrott, bei dem jedes popelige Gerät inzwischen einen Akku hat. Wenns dumm läuft noch nichtmal mit einem ordentlichen Laderegler, sondern nur irgendwie mit ein paar Bauteilen die Spannung angepasst. Motto: Einfach die 5V vom USB direkt auf den Akku, die miesen Kabel und Bauteile werden die Spannung schon genug einbrechen lassen, dass es den Akku nicht überlastet.

  • Tja, dann gibts halt einen größeren Speicher, die Preise sind eh niedrig, und dazu die Anlage auf Nulleinspeisung konfiguriert, Einspeisung ist eh nicht mehr der relevante Teil bei einer privaten PV-Anlage.

    Dann geht jede Menge günstiger Strom verloren, die C*U hat ja Erfahrung darin, EE abzuwürgen. Aber die bösen Grünen machen ja alles teurer...

  • Mir klingelt es noch in den Ohren, dass Fritzes "Strategie" zur Wahl war, alle Zusatzausgaben über Wirtschaftsaufschwung abzufedern. Nicht dass da nicht schon diverse Personen vor gewarnt haben, vor allem die pösen Grüüüüüühühühüüüüüünen.

    Tja.

  • Das heißt, ich kann meine Geburtstagsfeier auch von der Gemeinde bezahlen lassen?

  • Genau das ist aber ja der gewünschte Effekt von dynamischen Tarifen, der Nutzer soll möglichst über den Preis dazu gebracht werden, den Stromverbrauch in Zeiten hoher Verfügbarkeit zu legen. Dazu kommt aber auch die gegenteilige Situation, dass der Preis zu anderen Zeiten immens nach oben gehen kann, mehr also doppelt so viel wie normale Tarife sind leicht möglich. Das Risiko tragen die Nutzer dynamischer Tarife genauso wie die Chance auf negative Preise. Realistisch betrachtet, kommen hohe Preise auch öfter vor als negative, und so negativ, dass man sogar was zurückbekommt, ist sowieso extrem selten.

    Dabei muss man aber auch aufpassen, das wird nicht alles über den Steuerzahler finanziert, in erster Linie ist das Thema für die Energieerzeuger, die dann ggf. zum Teil subventioniert werden. Eine direkte Subventionierung der negativen Strompreise der Verbraucher findet nicht statt.

    Und der Artikel verschweigt, dass die aktuellen Änderungen am EEG für kleinere PV-Anlagen seit März genau diesen Fall abdecken und es keine Einspeisevergütung mehr bei negativen Strompreisen gibt. Den Fall zahlt jetzt also nicht mehr nur der Steuerzahler, sondern auch Neu-PV-Anlagenbesitzer, sofern er den Strom in der Zeit nicht selbst verbrauchen oder speichern kann.

    Und zuletzt ist der Zubau an Groß-Speichern geradezu am explodieren, die diese Spitzen ebenfalls abfedern sollen.

    Am Ende werden die Lösungen dieses "Problems" den Strompreis über die Zeit angleichen und solche Peaks reduzieren. Im Moment sind wir halt durch den immensen Zubau von PV (bzw. EE im Allgemeinen) und verzögertem Ausbau der Speicher etwas aus dem Gleichgewicht, aber das wird sich in den nächsten Jahren sicherlich wieder geben.

  • Mit Zurückweisungen kennt er sich ja aus.

  • 8 Mrd Menschen auf der Welt, von denen vermutlich mindestens 6 Mrd diesen Job besser machen könnten, und die Amis wählen den einen, der es als seinen Job betrachtet, per Ordre-de-Mufti die technischen Details eines Duschkopfs oder von Strohhälmen regeln zu müssen.

  • Und schon wieder haben sich ein paar Insider mit der Berg und Talfahrt der Börse eine goldene Nase verdient.

  • Die einzigen, die kein Problem mit den Zöllen haben, sind die Tech-Firmen, denn sie importieren kaum etwas und könnten bei Bedarf auch noch Rechenzentren irgendwohin auslagern, wo sie auf die Hardware weniger Zölle zahlen. Aber gerade die stehen geschlossen hinter Trump, wie man bei der Inthronisierung gesehen hat.

    Die produzierende Industrie steht jetzt aber vor dem Abgrund, und trotzdem hört man keine großen Beschwerden. Da hätte ich schon längst größeres Aufstöhnen erwartet.

    Aber vermutlich geht es Trump wirklich nur darum, dass genau diese Industriezweige jetzt auch vor ihm niederknien und um Gnade betteln, damit er sie auch noch ausnehmen kann.