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3 yr. ago

  • Aber da es auch recht selten vorkommt auch nicht genug, dass ich deswegen einen vertrag abschließen wollen würde.

    Aber was ist denn das Problem an einem Vertrag?

    Ich lade auch zu 90% zu Hause und für den Rest hab ich zwei Verträge ohne Grundgebühr, EnBW und Maingau. Vertrag abschließen dauert keine 10 Minuten, Nutzung der App geht meist sofort, eine physische Karte ist optional, aber sinnvoll. Kosten fallen nur fürs Laden an, ob ich dann einen oder fünf Verträge hab, ist mir egal.

    Gerade weil ich so wenig außer Haus lade, ist mir der Preis auch nicht wichtig, hauptsache es funktioniert ohne viel Hickhack.

  • Strohmann-Argument. Jeder mit E-Auto hat eine Ladekarte, Ad-Hoc lädt man nur, wenn die Säule nichts anderes zulässt oder damit wirklich günstiger ist, Aldi bspw.

    Das Gelaber von wegen Ad-Hoc Preise und Zahlen per Kreditkarte kommt immer nur von den E-Auto-Ablehnern.

    Viel kritischer ist, dass die Ladetarifanbieter das Roaming als Waffe benutzen, um sich selbst besser zu positionieren. Da sollte die Politik mal eingreifen, beim Mobilfunk ging es ja auch.

  • Wo denn? Deutschland ist inzwischen gut ausgebaut. Ladesäulen sind nur nicht so auffällig wie Tankstellen, wahrscheinlich gibt's schon mehrere, Du erkennst sie nur nicht als solche, oder man sieht sue nicht im Vorbeigehen.

  • Die Realität ist doch schon viel weiter. Wegen der 0,25% Regelung nimmt doch eh schon jeder der kann ein E-Auto.

    Aber Schlaf ruhig weiter Ferbrenner-Fritze.

  • In meiner Realität hab ich immer eine Ladesäule gefunden. Das Ladenetz ist in Deutschland inzwischen sehr gut ausgebaut.

  • Wo passiert das?

    Ist mir noch nie passiert. 300-400km reale Autobahnreichweite, dann 30 Minuten nachladen für weitere 300km. Ist keine Säule frei, fährt man an die nächste, das plant das Auto schon ein.

  • Wir brauchen beides, und Schnellladesäulen sind aktuell schon ganz gut ausgebaut.

    Was wir vor allem mal brauchen, ist eine Preisregulierung, zuallererst mal Roaming ohne Aufpreis.

    Vor ein paar Jahren waren die Preise ganz gut, aber inzwischen ist es leider zu einem Chaos sich gegenseitig überbietender Anbieter geworden.

  • Überprüfbar ist relativ. Die Beteiligten sind verpflichtet durch PCI-DSS (https://de.wikipedia.org/wiki/Payment_Card_Industry_Data_Security_Standard) und das wird auch auditiert und zertifiziert.

    Ich hab in dem Bereich schon zu tun gehabt, nicht als Terminalhersteller, aber als Integrator, und auch dort müssen die Geräte am Ende die Einhaltung der Standards nachweisen. Und solche Dinge wie die Pseudonymisierung der Kartennummer gehört da klar mit dazu und das wird bereits durch das Kartenterminal gemacht, die echte Nummer verlässt niemals das Terminal in verwertbaren Form.

    Natürlich sind die meisten Hersteller in dem Bereich nicht Open Source unterwegs, aber bzgl. der Überprüfbarkeit halte ich OSS eh für überbewertet, denn realistisch werden nur die wenigsten Codeteile jemals von mehr als einer handvoll Leuten angeschaut.

    Wie gesagt, es wird auch nicht anonymisiert, es bleibt also immer ein Restrisiko. Aber die oft befürchtete Annahme, dass jeder Händler, bei dem man seine Karte in den Schlitz steckt, sofort alle persönlichen Daten bekommt, ist einfach nicht richtig.

  • damit keine Profilbildung bei Geschäften möglich ist. Oder weniger. Jedenfalls sicher weniger als mit einer definitiven Kreditkartennummer, zu bestimmten Orten und Uhrzeiten eine genaue Liste von Dingen zu kaufen.

    Hier muss ich mal mit eine Urban Legend aufräumen:

    Die Geschäfte bekommen Deine Kreditkartennummer nicht, die bekommen nur eine gekürzte oder pseudonymisierte Nummer aus der Transaktion. Bei den Kreditkarten-Transaktionen wurde sehr stark darauf geachtet, dass die Händler eben keine direkten Kundendaten bekommen. Das geht von zufällig erzeugten Karten-IDs bis hin zu gehashten Kartennummern und verschlüsselten Transaktionsdaten.

    Es ist nicht anonymisiert, nur pseudonymisiert, damit lassen sich bis zu einem gewissen Grad natürlich trotzdem noch Profile erstellen, und beim Kreditkartenherausgeber sind die Daten am Ende auch wieder einer Person zuzuordnen. Aber die Händler können aus den Daten erstmal nicht auf eine spezielle Person zurückrechnen.

    Natürlich kann der Kunde mithelfen, sich zu identifizieren und eine Kreditkarte zuordnen zu lassen, wenn er bspw. beim Einkauf parallel zur Karte noch Kundenkarten/-apps nutzt, die ihn anderweitig identifizierbar machen. Aber das ist dann seine eigene Entscheidung, da können die Kreditkartenfirmen nichts dafür.

  • Er kann dann gleich dort bleiben, wenn das so ein schönes, sicheres Land ist.

  • Dafür steht man jetzt trotzdem schlecht da und erodiert weiter das Vertrauen in die Politik.

    Und es war so vorhersehbar, dass das passiert. Damit baut die CxU und Ihr roter Wurmfortsatz weiter am Fundament für eine AgD-Mehrheit bei der nächsten Bundestagswahl. Das wird ein absolutes Debakel für Deutschland.

    Das wilde an dem Stromsteuer-Konstrukt ist ja, dass sogar die Wirtschaft angepisst ist, weil ein Teil bekommt eine Entlastung, ein Teil nicht.

  • Dann hat ihm wohl früher schon mal was anderes aufs Hirn geschlagen.

  • Nach tagelanger Debatte

    Und jetzt bitte mal durchrechnen, wie viel diese tagelangen Debatten mit vermutlich 3-stelligen Anzahlen von hochbezahlten Personen und deren Anhang im Hintergrund gekostet haben, und was man mit dem Geld hätte sinnvolles anstellen können. Zumal das Ergebnis vermutlich eh schon vorher feststand.

    Manchmal denke ich, die politischen Entscheidungen von einer rational wertenden KI treffen zu lassen, wäre doch keine so schlechte Option.

  • Offensichtlich schlägt manchem die Hitze aufs Hirn

  • Akkus sind wegen Chemikalien und Chinaübermacht aus meiner Sicht nicht so ne schöne Lösung.

    Das ist leider eine Urban Legend. Akkus brauchen kaum besondere Materialien, insbesondere keine sog. Seltenen Erden. Und neuere Technologien in Form von Eisenphosphat und Natrium-basierten Akkus schon gar keine mehr. Die Grundmaterialien wie Lithium und Natrium liegen einfach so überall auf der Welt rum. Es ist eher noch eine Frage der Wirtschaftlichkeit der Förderung, und weniger der Verfügbarkeit.

    Technisch sind die Chinesen schon deutlich voran, aber das liegt auch eher daran, dass man sich in den westlichen Ländern bisher eher daraus ausgeruht hat, dass die Chinesen das schon alles erledigen. Das rächt sich jetzt erstmal, ist aber kein unaufholbarer Vorsprung

    Es wurde viel gemacht für das Downsizing der Reaktoren und viele kleinere Länder können sich jetzt Modulare Systeme leisten, ohne riesige Anlagen bauen zu müssen

    Das Thema SMR wird zwar alle paar Tage durch die Medien getrieben, aber außer PR-Getrommel gibts da doch noch nix. Oder hat inzwischen irgendeiner mal mehr als ein hübsches Hochglanzprospekt auf die Beine gestellt?

    Meines Wissens nach gibt es noch keinen einzigen voll funktionsfähigen SMR und vor allem noch keine sinnvolles Kostenrechnung dazu.

  • Die PV-Module leiden auch unter der Hitze, aber dann lässt einfach die Effizienz nach. Unsere Anlage liefert bei den aktuellen Temperaturen im Peak ca. 20% weniger wie wenn sie kühl ist.

    Kühlen würde dementsprechend schon was bringen, aber es stellt sich halt die Frage, ob der Aufwand für die Kühlung den zusätzlichen Ertrag rechtfertigen würde. Bei privaten Anlagen sicher nicht, und bei größeren Anlagen gehe ich auch nicht davon aus.

    Interessant ist es auch, dass ich an einem sehr sonnigen Wintertag durch die höhere Peak-Ausbeute trotz kürzerer Sonnenscheindauer im Vergleich zu einem Sommertag nur 5-10% weniger Ausbeute hab.

  • Und sie werden ihn trotzdem bejubeln.

    Man schaue sich nur mal die Kommentarspalten bei irgendwelchen Trump/USA-Reels auf Insta an, das ist wirklich zum weglaufen. Ich würde ja gerne hoffen, dass das alles nur russische Bots sind, aber ich befürchte, die meisten meinen das wirklich.

    Da denke ich immer an das Star Wars Zitat: ""So geht die Freiheit zugrunde – mit donnerndem Applaus.""

  • Warum? Die Unternehmen werden sich solch große Märkte nicht entgehen lassen, auch nicht wegen ein paar Steuern mehr.

  • Man sollte die US-Wirtschaft nicht über- und die EU- bzw. Deutsche Wirtschaft nicht unterbewerten.

    Die Unternehmen ziehen sich nicht einfach so zurück, auch wenn sie das die ganze Zeit androhen, dazu ist der Markt zu groß.

    Einfach mal machen und die anfallenden Steuern auch einfordern. Aber vor lauter "Aber die USA"-Geseier traut sich keiner mehr was zu hier. Ich hatte ja gedacht, dass man es in Europa mit den Trump-Eskapaden jetzt kapiert hätte, aber offensichtlich kuschen trotzdem immer noch alle.

  • Das ist scheiße, aber noch beschissener ist doch die Idee einer Mindeststeuer an sich.

    Besteuert die Konzerne einfach ganz regulär, Schlupflöcher schließen und fertig ist die Laube. Es braucht keine Sonderbehandlung, es müssen alle gleich behandelt werden. Und bei grenzüberschreitendem Handel gelten die Regeln des Empfängerlandes.