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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)D
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2 yr. ago

  • Ich habe mir die Originalstudie vom OECD angeschaut, weil’s mich interessiert.

    DE:

    • People living rough or in unvonventional dwellings 38.500 (whereas 1.100 are children) (0,1%)
    • People in emergency or homelessness accomondations 178.100 (0,21%)
    • People staying with family/friends 54.800
    • Total 262.600 / 0,31% of total population 2022

    USA

    • People living rough or in unvonventional dwellings 256.610 (0,07%)
    • People in emergency or homelessness accomondations 396.494 (0,11%)
    • People staying with family/friends - not included
    • 653.104 / 0,19% of total population 2023

    https://www.oecd.org/en/topics/sub-issues/affordable-housing/homelessness.html

    Also die OECD gibt diese Zahlen - 1 Millionen - nicht her. Mal schauen in dem Bericht von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) auf https://www.bagw.de/de/neues/s?tx_netnews_newsview%5Bnews%5D=389&cHash=0af8991fea9ade1f2535fef10b2327c2

    Im Verlauf des Jahres 2024 waren 1.029.000 Menschen in Deutschland wohnungslos (2023: 928.000). Rund 56.000 von ihnen lebten ganz ohne Unterkunft auf der Straße (2023: 54.000). Zum Stichtag 30. Juni 2024 waren 760.000 Menschen betroffen (2023: 681.000; s. Abb.1)

    • Auf der Strasse liegt nahe bei der OECD mit 56.000
    • In temporären Unterkünften sind der Rest untergebracht, also 973.000

    Demnach ist die Mehrheit der wohnungslosen Menschen im öffentlichen Sektor (s. Abb. 2). Circa 840.000 Personen sind ordnungsrechtlich durch Städte und Kommunen untergebracht. Ihre Zahl stieg von 2022 auf 2023 um 68 Prozent und von 2023 auf 2024 um weitere 12 Prozent. Gründe dafür sind unter anderem die anhaltende Zuwanderung nach Deutschland sowie der angespannte Wohnungsmarkt, der den steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum nicht auffangen kann.

    Das heisst der krasse Anstieg der Wohnungslosen liegt in der Flüchtlingswelle ab 2015. Flüchtlingsunterkünfte als auch durch Städte angemietete Wohnungen gelten nach Definition als „Wohnungslos“ vermutlich weil es keine eigene Wohnung ist.

    820.000 (80 Prozent) der wohnungslosen Menschen besaßen 2024 keine deutsche Staatsbürgerschaft, darunter waren 55.000 Personen mit einer EU-Staatsbürgerschaft und 765.000 Personen mit einer anderen Staatsbürgerschaft (oder staatenlos)

    Unterm Strich finde ich die Berichterstattung ziemlich unter aller Sau und sehr tendenziös. Wer stellt sich bitte unter „Wohnungslos“ Menschen in Flüchtlingsunterkünften vor? Keiner! Nicht mal hier auf Lemmy, wie man an den anderen Kommentaren sieht.

    Hauptsache die Zahlen hochjazzen damit es eine Nachricht ist und die Politik was macht. Wtf.

    Die interessante Nachricht für mich liegt zwischen den Zeilen: Für 840.000 Menschen wurde Wohnraum durch die Kommunen angemietet. Da will mir noch mal einer erzählen, dass die Flüchtlingskrise den Wohnungsmangel nicht zusätzlich befeuert hat. Jaja, wir schaffen das. Und dann schaut Berlin zu, wie die Kommunen das dann schaffen müssen und kriegt den Wohnungsbau nicht auf die Kette. Was für ein Reinfall.

  • Hier ein Vergleich mit anderen europäischen Ländern: https://www.euronews.com/my-europe/2024/07/15/homelessness-on-the-rise-in-uk-and-france-how-do-european-countries-compare

    "The housing market, combined with policy choices, and an unfavourable economic context, probably go a long way towards explaining England's acute homelessness crisis,"

    Irgendwie verstehe ich das noch nicht so ganz, denn ab ca. 2012 steigen die Zahlen in Europa. Aber würde da nicht wie doof gebaut, weil die Zinsen so niedrig waren? Oder waren das nur Luxuswohnungen und die ganzen Sozialwohnungen sind immer weniger geworden?

  • Viva Espania! Allez France!

  • Tut es dummerweise auch im Ackerbau. Neulich eine Doku gesehen über Pilze auf dem Acker und wie viel Ernte dadurch verloren geht. Guess what, die sind inzwischen auch resistent gegen Fungizide.

    Denn Fungizide haben die gleichen Wirkstoffe gegen Pilze wie Antibiotika. Die Antibiotikaschwemme in der Massentierhaltung reduziert die Ernteerträge im Ackerbau.

    Glücklicherweise wird dem bald ein Ende gesetzt. Es gibt schlicht keine Reserveantibiotika mehr. Gegen alles gibt es inzwischen Resistenzen.

    Die Pharmaindustrie forscht nicht an neuen Antibiotika, weil das kein Geschäft ist (wird nämlich sofort als Reserveantibiotika ausgerufen und ist nicht frei verkäuflich und verwendbar).

    Das mögliche Wurst-Käse-Zukunftsszenario kann sich jeder selbst ausmalen. Ist mir zu düster zum Aufschreiben.

  • "Ist das notwendige Mindestalter dann erreicht, sind die jungen Menschen wieder denselben Mechanismen unterworfen, allerdings ohne zuvor Medienerfahrungen mit den Risiken der Nutzung gesammelt zu haben und dann umso anfälliger für ihre Wirkung", sagte Hanke.

    Sage ich auch immer. Deshalb fordere ich die Altersbeschränkungen von Alkohol, Tabak, Glückssspiel und Vertragsmündigkeit aufzuheben. Wenn man das nicht mit 6 Jahren anfängt zu üben, dann lernt man das nimmer mehr.

  • Na die haben schon von Vermögen geredet. Kann natürlich noch absichtlich missverstanden werden

  • Na ich habe ja die unbelegte Vermutung, dass Putin das Pädo-Dickicht in den USA durch seinen Geheimdienst kannte. Und er darum Trump unterstützte. Weil Trump dadurch erpressbar ist. Wir werden es später sehen.

    Wo wir bei unbelegten Theorien sind: Der Epstein in der Zelle Selbstmord? Ui, hab ich da gedacht, das ist ja praktisch für einige Mächtige. Wenn der Auspacken würde. Oweia.

  • Ich strecke die Waffen in die Höhe. Ich kann deiner Argumentationslinie nicht mehr folgen. Das irrlichtert mir zu sehr, als dass ich noch antworten könnte.

  • Ah ich verstehe. Der Staat kann viel besser - effizient und effektiver - den Bedarf der Bevölkerung decken. Deshalb hat die DDR und die Sowjetunion so hervorragend funktioniert mit ihrer 5 Jahres-Wirtschaftsplanung aus Expertensicht.

    Und deshalb öffnete Kuba einige kleine Sektoren, wie kleine Pensionen und Märkte, für die Privatwirtschaft.

    Die haben es einfach nicht verstanden. Sollen die sich doch mal das Debakel bei der englischen Bahn anschauen.

    Natürlich arbeiten privatwirtschaftliche Unternehmen effizienter am Markt entlang. Die wollen ja Gewinn machen und orientieren sich nach Bedarfen.

    Der Staat muss halt nicht nach wirtschaftlichen Prinzipien arbeiten. Dadurch gibt es keine oder wenig Incentivierung sich nach den Bedarfen den Bevölkerung zu richten. Gut eine Wahl - aber die gibt es nur alle paar Jahre. Wenn der Staat sich effektiv an den Bedarfen der Bevölkerung ausrichten würde, dann wären ja überall günstige Wohnungen durch den Staat gebaut worden, oder?

  • Da mögen andere Menschen allerdings eine andere Meinung haben:

    • Telekom ist Marktführer als Breitband-Anbieter
    • Post ist Marktführer als Paketdienstleister

    Die sind sicher alle dumm, die Leute. Sollen sie doch Hermes und DPD nutzen. Oder Vodafone und 1&1.

  • Kennst du die Post/Telekom noch als Staatsunternehmen? Eine Ahnung wie das in den 80igern war mit Telefonanschluss bekommen oder Paket/ Brief aufgeben?

    Geh mal aufs Amt - ja, das sind die mit dem Fax und so - dann bekommst du eine Idee, wie Telekom und Post heute noch wären, wären sie staatlich geblieben.

  • So ein paar anekdotische Details finde ich nicht wirklich überzeugend. Ich könnte die hier seitenlang von meinen bescheidenen Erfahrungen mit Vodafone dieses Jahr schreiben.

    Die Internetabdeckung ist in Deutschland bis auf ein paar kleine Landstriche vorhanden. Die Preise sind nicht vollkommen überzogen. Und es gibt keine Wartezeiten von 6 Monaten mehr, bis dein Telefonanschluss genehmigt wird.

    Und, ganz am Rande, bekommt der Bund regelmäßig Gewinnausschüttungen beider Unternehmen. Ist bei der Bahn ja umgekehrt.

  • Ja, er reguliert ein wenig. Aber er quatscht nicht gnadenlos in die Firmenstrategie rein und setzt ständig andere Schwerpunkte.

  • Irgendwie habe ich das Gefühl, der Streeck hat Null Ahnung von Social Media und Apps.

    Welche Funktionen will er denn konkret „altersgerecht“ freischalten? Lesen? Kommentieren? Fotos anschauen? Oder Hochladen? Videos? Liken/Unliken?

    Das ist doch nicht wie bei Filmen, wo der Inhalt das Problem fürs Alter ist. Es ist die verdammte STRUKTUR bei Social Media, die das Problem ist. Da kann man nix nach Alter staffeln uns freigeben.

  • Ich komme langsam zu der Arbeitshypothese, dass die Bahn vermutlich schnell völlig privatisiert werden soll. Das größte Problem bei der Bahn ist die Politik, die ständig widersprüchlich und auf Wählerstimmen schielend reinregiert.

    Telekom und Post zeigen ja, dass Privatisierung erfolgreich sein kann. Da hat die Politik sich weitestgehend aus dem Geschäft rausgehalten und sich als größter Anteilseigner zurückgehalten.

  • Bitte auch in Deutschland.

  • Wohnungsnot. Und so bitter und AfD-alike das jetzt klingen mag - bei den paar Wohnungen, die Hamburg vermutlich anmieten kann, bei den paar Wohnungen werden die Bedürftigen untereinander ausgespielt. Konkret bekommt ein Ex-Knacki die Wohnung oder ein Flüchtender? So problematisch mag das wohl in der Praxis aussehen. Der steile Anstieg seit 2018 ist ein Indikator dafür.

  • Das ist jetzt etwas reißerischen geschrieben. OTA Updates sind jetzt kein Kill-Switch. Man könnte es dafür missbrauchen, ja. Aber es ist kein Kill-Switch.

    Da ich durch die Arbeit öfters mit chinesischen Techanbietern zu tun habe, vermute ich die typische chinesische Hektik: Man setzt was um, weiß aber gar nicht so genau warum und wofür. Die anderen machen das ja auch.

    So ein OTA-Update hat mir mit chinesisch-indischer Hektik auch mal einen Roboter geschrottet. OTA gezogen, der live(!) ins RAM geschrieben wurde. Dann gab‘s kurz einen Internetaussetzer und Zack der Roboter war hinüber. BIOS nicht ganz drauf geschrieben. Sollte ich noch hinzufügen, dass diese Firma die OTA-Updates unangekündigt fährt? Kannste nicht mit arbeiten, mit sowas.

    Ich denke, das ist der Hintergrund der Arbeit von dem Busbetreiber. Und nicht „die Chinesen killen uns die Busse von Shanghai aus“

    Am Ende des Artikels wird ja auch ersichtlich, dass es ursprünglich eine Info Sec Untersuchung ist. Das macht jedes größere Unternehmen. Ja, und dann merkt man den Preis den man zahlt, für einen günstigen Einkaufspreis.

  • Und am Anfang des Eisbachtunnels wurde ein trollhaft lachender Söder gesichtet.