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Kein Luxusbuffet auf Staatskosten: "Nius" erfindet Fastenbrechen-Skandal bei Agentur für Arbeit

Für Bürgergeldempfänger Luxusbüffet zum Fastenbrechen? – Nius serviert Ente

Der Begriff "Luxusbuffet" könnte Selvi Aksünger eigentlich gefallen. Was da auf den Platten in der Kantine der Dortmunder Agentur für Arbeit bereitlag, war opulent und sah köstlich aus. Die 33-jährige Unternehmerin ist die neue Pächterin der Kantine, nachdem diese sechs Monate leer gestanden hatte. Und zur Eröffnung hatte sie richtig aufgefahren – auf eigene Kosten, wie sie sagt. Das alles auf mit Blumenschmuck üppig dekorierten Tischen. Fotos davon machen gerade die Runde. Eigentlich gute Werbung.

Doch Aksünger ist fassungslos, was das Krawallportal "Nius" daraus gemacht hat. Am Freitagmorgen bekam sie den ersten Anruf und ihr dämmerte schnell, dass etwas schieflief. Die Agentur für Arbeit und sie stehen im Mittelpunkt einer Erzählung, über die sich jetzt viele empören. "Dabei stimmt daran eigentlich nichts", sagt sie t-online.

Einem "Nius"-Bericht zufolge soll die Bundesbehörde Aksünger für die fürstliche Bewirtung von Kunden der Agentur für Arbeit engagiert haben und der Steuerzahler für die Leckereien und die Kinderbetreuung aufgekommen sein. Von Bürgergeldempfängern ist in der Überschrift bei "Nius" die Rede. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Christian Wirth aus Nordrhein-Westfalen verkündete auf X schon, er habe nach dem Artikel gegen die Geschäftsleitung der Arbeitsagentur Dortmund Strafanzeige wegen Veruntreuung im Amt gestellt. Dabei hat Aksünger die Kosten für das Buffet selbst getragen.

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