Gäbe es noch Pommes im Bordbistro der Bahn ohne die “EU-F-Gase-Verordnung 2024/573”? Zumindest hat dieses Gesetz zur Verminderung der fluorierten Treibhausgase dazu beigetragen.

Diese klimaschädlichen Gase finden sich nicht in den Pommes - aber in den Gefrierschränken der Bordbistros. Dort wurden die Pommes gelagert, die als Tiefkühl-Pack geliefert werden. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Die Bahn verzichtet darauf. Der Gesetzgeber hat sie praktisch zum Handeln gezwungen.

Ah, Markt regelt!

Aber Moment mal, wurden ozonabbauende Substanzen nicht 1989 - vor 37 Jahren ! - durch das Montreal-Abkommen verboten - und wurden nicht längst andere Kühlgase eingeführt?

  • Aniki@feddit.org
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    14 days ago

    https://www.ipm.fraunhofer.de/content/dam/ipm/de/PDFs/Pressemitteilung/2025/PI-ElKaWe-Elektrokalorische-Waermepumpen-projektabschluss.pdf

    Wie funktioniert eine elektrokalorische Wärmepumpe? Legt man ein elektrisches Feld an elektrokalorische Materialien an, so richten sich die elektrischen Dipolmomente im Feld aus – diese zusätzliche Ordnung geht nach Geset- zen der Thermodynamik einher mit einer Erwärmung des Materials. Die entstehende Wärme wird über eine Wärmesenke abgeführt, sodass das Material wieder auf die Ausgangstemperatur abkühlt. Wird nun das elektrische Feld entfernt, so verringert sich die Ordnung und das Material kühlt ab – ebenfalls den Gesetzen der Thermodynamik folgend. Jetzt kann es thermische Energie aus einer Wärmequelle aufnehmen. Der Effekt ist reversibel. So kann ein Zyklus aufgebaut werden, der als effiziente Wärme- pumpe zum Kühlen oder Heizen funktioniert.

    Warte mal. Ich sehe da gerade dass das etwas ganz anderes ist als das was ich recherchiert habe. Ich habe das Thema Thermoelektrizität gelesen, das auf dem Seebeck/Peltier-Effekt beruht.

    Dabei fließt ein Gleichstrom durch zwei verschiedene Metalle (mit unterschiedlichen Seebeck-Koeffizienten) sodass beim übergang Wärme aufgenommen/abgegeben wird.

    Das was das ElKaWe projekt macht ist was komplett anderes. die verwenden wechselstrom, um scheinbar einen kristall schnell abzukühlen/erhitzen, und dann die wärme/kälte des kristalls abwechselnd in zwei verschiedene richtungen abzutransportieren. das ist was ganz was anderes.

    • rbn@sopuli.xyz
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      14 days ago

      Ah, das erklärt es. Peltierelemente kenne ich zumindest auch als extrem ineffiziente Technologie, die zu kaum etwas ernsthaft zu gebrauchen ist. Die sind oft in diesen billigen USB-Dosenkühlern verbaut, aber selbst dort funktionieren die eher schlecht als recht (trotz hohem Stromverbrauch).