In Kirchwerder im Bezirk Bergedorf lagen die Metallsplitter am Morgen auf der Straße. Viele Teilnehmer des Jedermann-Rennens mussten mit platten Reifen das Rennen daraufhin unterbrechen oder sogar abbrechen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um millimetergroße Kleinstteile.
Es gab auch Verletzte. Mindestens ein Teilnehmer musste nach NDR 90,3 Informationen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ist vor Ort und ermittelt.
Hintergrund der Aktion könnte sein, dass es im Bezirk Bergedorf viele Diskussionen um den Verlauf der Radstrecke gibt. Anwohner fühlen sich durch die Sperrungen eingeschränkt. Es stehen auch Protestschilder an der Strecke “Ihr raubt uns unsere Freiheit”.
Die Polizei wollte sich zu möglichen Hintergründen jedoch nicht äußern. Mutmaßungen, es handele sich um einen Anschlag, nannte ein Polizei-Mitarbeiter “Spekulation”.


Ich kopiere mal einen Kommentar von Reddit:
https://old.reddit.com/r/de/comments/1tz8wbz/vorfall_beim_ironman_hamburg_metallsplitter_auf/oqaoznu/
Kurzum: Richtig beschissene Planung der Veranstalter. Ich wäre halt auch hart angefressen, wenn ich an einem Sonntag von der Veranstaltung einer kommerziellen Firma in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wäre und das halt regelmäßig jedes Jahr passiert.
Also nur um das mal einzuordnen, die Querungsstellen von denen hier die Rede ist sind für Autos. Zu fuß kommt man an vielen Stellen rüber, zumindest ist das bei allen anderen IM Events so, wäre komisch, wenn es hier anders ist.
Die Restaurants sollten also wegen dem erhöhten Zuschaueraufkommen Gewinn machen und keinen Verlust. Ich habe vor zwei Wochen erst ein Rennen gemacht, da sind die außenbereiche der Restaurants immer voll.
Ja, für die Anwohner ist es kacke, aber die Strecke steht Monate im Voraus fest, da kann man durchaus drumherum planen. Wenn man an dem Tag aus dem Kurzurlaub zurückkommt, dann plant man das halt so, dass man abends oder früh morgens zurückkommt. Um eine 9h Sperrung lässt sich durchaus drumherum planen.
Für die Bauern, die ihre Acker Sonntags trotz Verbots bestellen tut es mir natürlich besonders leid.
Ja gut, aber ist nicht fast jede Sportveranstaltung kommerziell getragen? Und wenn man etwas dagegen hat, dann kann man sich auch an den Senat wenden und muss nicht gefährlich die Strecke mit Metalsplittern eindecken.