Essay von Anne Brorhilker
Wirtschaftskriminalität wirksam zu bekämpfen, könnte den Fiskus massiv erleichtern. Um das zu ermöglichen, ist auch ein Umdenken notwendig.
Essay von Anne Brorhilker
Wirtschaftskriminalität wirksam zu bekämpfen, könnte den Fiskus massiv erleichtern. Um das zu ermöglichen, ist auch ein Umdenken notwendig.
Schwarzarbeit ist ein beträchtlicher Anteil davon.
Und auch da - der Großteil der Bevölkerung hat gar keinen Weg zur Schwarzarbeit. Wenn du der klassische Angestellte in der Mietswohnung bist, dann bestellst du selten Handwerker für Wohnungsrenovierungen. Du beschäftigst auch keine Putzfrau schwarz. Du nutzt auch nicht deine beruflichen Skills als Fleischfachverkäuferin privat schwarz als Nebenverdienst.
Im Kern gibt es da die altbekannten Branchen, die sogar gesetzlich festgelegt sind:
Baugewerbe, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Personenbeförderungsgewerbe, Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe, Schaustellergewerbe, Unternehmen der Forstwirtschaft, Gebäudereinigungsgewerbe, Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen, Fleischwirtschaft.
Und dann hast du halt noch den klassischen Handwerker, der Zeugs nicht korrekt abrechnet. So Sachen wie “gibt dem Nachbarjungen 10€, damit er deinen Rasen mäht” sind es ja nicht
Das sind was? Ein paar Millionen Euro? Das ist nichts von den 100 Milliarden um die es geht. Und das wird aufgeklärt wenn es auffällt. Meistens ist der schaden durch Schwarzarbeit aber so gering das es sich nichtmal lohnt das aufzuklären weil das was dabei Rum kommt weniger ist als das was es kostet es aufzuklären.
Schwarzarbeit verteilt sich breitflächig. Dank der hohen Abgaben lohnt es sich sofort.
Bar auf die Hand. Keine Bürokratie, keine Abgaben, kein Stress.
Für Menschen im Bürgergeld oder Niedriglohnjobs sind 300 € extra im Monat ein großer Unterschied.
Und warum willst du lieber den normalos die eh nichts haben noch mehr auf die Fresse hauen als denen die im großen Stil hinterziehen und eh schon viel zu viel Reichtum hörten?
Das les ich persönlich hier nirgends, dass jemand fordert dagegen vorzugehen
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/schwarzarbeit-wo-hilfe-endet-und-illegale-arbeit-beginnt,schwarzarbeit-124.html
¯_ (ツ)_/¯
Da steht nicht klar aufgeschlüsselt welcher Teil davon Sozialabgaben und welcher Teil steuern sind. Wenn ich aber bedenke das bei mir wesentlich mehr Sozialabgaben anfallen als steuern ist die absolute Mehrheit wohl fehlende Sozialabgaben. Unabhängig davon wird oft deswegen schwarz gearbeitet weil sich das Menschen anders nicht leisten können überhaupt einen Handwerker kommen zu lassen. Legal wäre der Auftrag nie zustande gekommen und dementsprechend wären auch die Steuern und Sozialabgaben nie zustande gekommen. Was für eine milchmädchenrechnug…
Aber dein argument war paar Millionen gegen die Schätzung hier von 50milliarden. Das sind viele Größenordnungen unterschied . Selbst wenn steuer nur 10% ausmacht warst du immer noch um Faktor 100-1000 dagegen
Nochmal. Legal wären genug dueser arbeiten NIE gemacht worden. Da Summer zu errechnen die fehlen kann man zwar machen, geht aber an der Realität einfach komplett vorbei. Schwarzarbeit ist meistens ein Symptom für andere Probleme anstatt selber das Problem zu sein.