Das Bedürfnis nach Strafe ist universell. Aber was bewirkt sie? Im ersten Teil dieses Doppelfeatures besucht die Autorin jugendliche Häftlinge, Richterinnen und Richter und einen verurteilten Mörder, der seit elf Jahren hinter Gittern sitzt.

Teil 2: Wann ist welche Strafe sinnvoll? Im zweiten Teil dieses Doppelfeatures begleitet die Autorin einen Vergewaltigungsprozess, geht der Geschichte des Strafens nach und wird Zeugin eines Täter-Opfer-Ausgleichs.

https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ef6b1c0ade9b0ed9/

  • WalterLego@lemmy.zip
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    15 days ago

    Habe mir beide Folgen schon vor einigen Wochen angehört. Wirklich gute Arbeit. Ich habe da einiges gelernt.

    An manchen Stellen hätte ich gerne mehr Hintergrund gehabt. Es hieß, dass die Rückfallquote bei leichteren Strafen wie Bewährung geringer ist als bei harten Gefängnisstrafen.

    Kommt das daher, weil die sanft bestraften Menschen schon vor dem Urteil ein geringeres Risiko hatten, wieder straffällig zu werden? Oder war die harte Strafe ursächlich am Rückfall mitverantwortlich?

    Richtig gut als nächster Podcast danach ist auch “Alle laufen weg, einer fällt hin”. Da werden jugendliche Intensivtäter begleitet, die in einer sozialen Einrichtung ihre letzte Chance zur Resozialisierung bekommen. Der erste Besuch auf dem Therapie-Bauernhof war 2009, jetzt haben die Redakteure einige Jungs wieder besucht.

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:16d7b508e32dfc58/