Das ist das Schicksal aller Organisationen. Sie werden gegründet um X zu erreichen. Ab dem Moment der Gründung ist X allerdings nur noch Sekundärziel denn Selbsterhalt ist nun das Primärziel.
Du hast Recht.
Aber gerade bei den Sozialdemokraten würde ich sogar sagen: deren Ziel wurde erreicht. Der Fabrikarbeiter im Tarif beschäftigt ist einer der besten und geschütztesten Jobs die es in D gibt.
Nur leider sind mittlerweile andere prekäre Arbeitsbereiche entstanden, um die sich die SPD aber einen Scheißdreck kehrt. Sie sieht sich nicht als die Partei des kleinen Mannes, sondern die Partei des Fabrikarbeiters.
Der Fabrikarbeiter im Tarif beschäftigt ist einer der besten und geschütztesten Jobs die es in D gibt.
Insgesamt gebe ich dir recht. Wenn man betrachtet woher die Arbeiter kommen sind die Bedingungen wirklich um EINIGES besser geworden.
Aber ich muss auch sagen das die Herren (und Damen!) der Fabriken wieder in den Ring steigen. Musk versucht an der Lohnfortzahlung zu sägen und CDU (+ Sidekick) ziehen Stäbchen um das Streikrecht.
Also es gibt schon noch bedarf an Sozialdemokratie, würde ich sagen. Ist halt nur schwierig wenn jemand die “Marke” hält aber nicht liefert.
Absolut! Wir haben einen Riesenbedarf an Sozialdemokratie! Nur leider funktioniert da die marktwirtschaftliche Theorie von Angebot und Nachfrage irgendwie nicht. ¯\(ツ)/¯
🤝
Dennoch wählen Fabrikarbeiter heute oftmals schwarz-blau. Was da los?!
Aber natürlich hast du recht, die klassischen Gewerkschaftsjobs sind aus sicht def SPD abgearbeitet. Dumm nur das diese Arbeiter es der SPD krumm nehmen, wenn die SPD auch anderen helfen will - Siehe Bürgergelddebatte.
Naja, nachdem die SPD ihr Ziel erreicht hat, brauchen sie ja keine SPD mehr…
(Ist wie IT: Wenn alles läuft, wofür zahlen wir dann Support?)
Ja, wahrscheinlich ist es dieser Mechanismus




