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Cake day: June 24th, 2023

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  • Naja aber genau das muss man herausstellen: Ich schließe mich anderen Usern an: Wenn heute in der politischen Debatte über “Die Abgabenlast!” gesprochen wird, fühlen sich Unternehmer und Reiche immer sofort mitgemeint und lobbyieren für weiteres Schleifen der Erbschaftssteuer und Senkung der Unternehmenssteuer. Wenn man aber diejenigen, die am stärksten belastet sind, entlasten möchte, muss man an die Mehrwertsteuer und die Sozialbeiträge ran, die beide geringe Einkommen überproportional hoch belasten.

    Wenn man aber dazu übergehen würde, immer wieder herauszustellen, dass Erwerbs-Einkommen stark besteuert werden während Vermögen, hohe Erbschaften und Kapitalerträge wenig bis gar nicht, könnte man sichtbarer machen, wer sich hier gemessen an seiner Leistungsfähigkeit besonders stark oder eben weniger am Gemeinwohl beteiligt





  • I can’t agree with you:

    Saying she’s a lesbian because she enjoys sex with a man although not being attracted to the man or men altogether is similar to telling a trans woman she’s a man because she has a penis or an X and Y chromosome or whatever.

    I think it’s wrong to use your criteria to determine if someone identified themselves “correctly” or not and we should be more supportive to the labels people feel fitting for themselves.

    Your chicken sandwich example obviously is a hyperbole that doesn’t help this discussion. Practically nobody would honestly identify as a chicken sandwich but there’s a valid point in saying “I feel attracted to women and although I can get off by having sex with a man I identify as lesbian” as well as saying “I am a man feeling attracted to women, identifying as heterosexual and still I think a blowjob by a man would get me off”…





  • Ohne jetzt den zugrundeliegenden Politico-Artikel, geschweige denn das angesprochene Papier gelesen zu haben…:

    Die Änderungen, die im BR Artikel besprochen werden, nämlich die Begleitung in Kita und Schule im Rahmen der Hilfe zur Erziehung bzw. im Rahmen der Eingliederungshilfe sind nur ein winzig kleiner Teil der Kinder- und Jugendhilfe und ehrlich gesagt halte ich es gar nicht für so verkehrt, diese Leistung etwas zu pauschalisieren, denn…:

    Meiner Erfahrung aus der Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen nach gibt es in einer durchschnittlichen Klasse oft viel mehr Schülys, die einen Hilfebedarf haben, als die zwei, drei Inklusionskinder. Viele bekommen aber keine Schulbegleitung, weil sie nicht die notwendigen formalen Antragsvoraussetzungen erfüllen (sprich: Diagnosen) und der Weg dorthin ist oft lang und steinig. Diese Kinder könnten von Bildungsassistenz:innen, die sich nicht nur nach Leistungsbescheid zuständig fühlen, profitieren.

    Und auch die Zuständigkeitsüberschneidungrn zwischen Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe sind ein praktisches Problem: Du hast zum Beispiel einen Jugendlichen mit einer seelischen Behinderung: Wer ist nun für ihn zuständig? Die Eingliederungshilfe, weil die Behinderung im Vordergrund steht oder die Kinder- und Jugendhilfe, weil der Status als Jugendlicher im Vordergrund steht. Hier kann man sicherlich noch einiges eindeutiger regeln und so auch für die Antragsteller:innen mehr Klarheit schaffen.

    Nicht, dass ich bei einer CDU- Ministerin irgendwelche Hoffnungen habe, aber das sind meine zwei Cent zu dem Thema.