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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)L
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1 yr. ago

  • Grundsätzlich bin ich bei dir. Nur die Umsetzung des Zieles, unehrliche Gesetzgebung zu verhindern, sehe ich schwieriger: Strafe ist keine Prävention. Was bringt es mir, wenn ein Politiker auf die Finger kriegt, während der nächste schon den Grat zu "absichtlich und wiederholt" sucht?

    Außerdem sollten Politiker nicht grundsätzlich Angst haben, Vorschläge einzubringen, bloß weil sie sich hinterher als illegal rausstellen. Das "absichtlich und wiederholt" irgendwie juristisch festzunageln, ohne die richtigen und wichtigen Gesetzgebungsprozesse in Mitleidenschaft zu ziehen, halte ich für schwierig.

    Die Parteien, die den Scheiß bauen, nicht wieder zu wählen, wäre zumindest ein Ansatz der Schadensbegrenzung. Mehr direkte Beteiligung an den Entscheidungen auch, wenn kombiniert mit besserer politischer Aufklärung.

    Grundsätzlich muss die Legislative sich gegenüber der Wählerschaft verantworten. Umgekehrt muss die Wählerschaft auch diese Repräsentanten zur Rechenschaft ziehen. Da sollte eigentlich auch die Strafe liegen: im öffentlichen Ermessen, dass du zur Politik untauglich bist.

    Aber wie gesagt, dafür bräuchte es Aufklärung.

  • Das heißt 40% finden das was er macht GUT

    Sind das tatsächlich alles "finden es gut" oder sind da auch "gleichgültig" mit drin?

    Damit ,,es knallt" müsste eine große Bevölkerungsmehrheit nicht nur ,,unzufrieden" sein sondern in ihrer Comfortzone so sehr gestört werden, dass sie bereit sind diese zu verlassen.

    Nicht zwangsläufig. Selbst von den zufriedenen werden viele ihre Komfortzone nicht verlassen wollen. Für Widerstand kann es schon reichen wenn ein vergleichsweise kleiner, lauter Teil tatsächlich aktiv kämpft oder protestiert, dabei aber genug passive Unterstützung hat, dass es schwer ist, sie auszurotten.

    Das ist halt keine Garantie, aber die gibt es in keiner Form des Konflikts je.

  • Leider werden die Leute, die illegale Gesetze beschließen, nicht dafür bestraft.

    Theoretisch sollten die Wähler das tun, indem sie Politikern und Parteien mit einem Muster an Bullshit nicht mehr wählen.

    Praktisch... Naja, wissen wir alle

  • What about Gnostics? I feel there is some severe underrepresentation for my favourite flavour of heretics.

  • Mein Take war, dass wir effektive Mittel brauchen, Sicherheit zu schaffen, damit das nicht mehr zur Rechtfertigung von Einschränkungen der Freiheit genutzt werden kann.

    Wir sind uns einig, dass Überwachung kein Sicherheitsmittel ist. Wir erkennen, dass das als Vorwand genutzt wird.

    Ergo: Wir sollten den Nährboden für diesen Vorwand eliminieren, damit ihre eigentliche Absicht (Kontrolle) offensichtlich wird.

    Mein einziger Disput ist die Behauptung, dass es doch schon sicher oder sicher genug wäre oder dass wir die Angst nur eingeredet bekämen. Das unterschreib ich so einfach nicht. Vielmehr ist das Problem ja, dass es trotz Kameras weiterhin unsicher ist. All die Dinge, die sie probiert haben, funktionieren nicht, weil sie keine wirkliche Sicherheit für das Volk schaffen (nur Kontrolle für die Autoritäten, die nicht effektiv zur Sicherung eingesetzt wird).

  • Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Wir sind uns eigentlich großteils einig. Mein ursprüngliches Argument war, dass Überwachung zwar nichts bringt, aber wir den verheißenen Effekt anders erzielen müssen um ihr den Vorwand zu nehmen damit wir sie loswerden.

    Unsere Differenz ist die Frage, ob es denn schon sicher sei. Der Grund warum ich das "imaginär" ausklammer, ist die gelebte Erfahrung, dass es eben nicht komplett sicher ist. Das Gefühl ist nicht eingeredet. Mich hat mal einer unvermittelt bedroht, und ich bin ein Mann und hab da sonst weniger mit zu kämpfen. Meine Frau hatte schon das Vergnügen, dass sich einer in den Sitzvierer dazusetzt und dann seinen Lümmel rausholt, und ein andermal hat sich einer am Bahnsteig vor das Fenster gestellt und blank gezogen. Übliche Belästigungen sind zahlreich genug, dass sie nicht erwähnenswert sind, aber sie fährt echt ungern Bahn, vor allem alleine.

    Versuch ihr ruhig zu erzählen, dass ihr jemand den Schwanz eingeredet hat, oder dass sie sich davon nicht bedroht fühlen soll.

    Da hilft keine Überwachung, so wie Strafverfolgung nach der Tat auch die Tat nicht ungeschehen machen kann. Da bräuchte es eine Lösung von Zivilcourage und Gesellschaftshaltung. Darin sind wir uns einig.

  • TOML

    Jump
  • They were chucked out because, according to the guy who defined it, people started using them for parsing directives, which hurt interoperability because now you needed to be sure that the parser would both read the comments and interpret them correctly. Suddenly, those comments might make otherwise identical files parse differently. If the whole point is that it's reliable and machine-readable, keeping it to the minimal set of features and not extending it any way whatsoever is a good way to ensure compatibility.

    What you can do is define some property for comments. It's not standardised, but you could do stuff like

     json
        
    {
      "//": "This is a common marker for comments",
      "#": "I've never seen that as a property name, so it might be safe?",
      "_comment": "Property names with underscore for technical fields seem common enough as well, and it's semantically explicit about its purpose"
    }
    
      
  • Dann ist Lemmy-Pfostieren dein redlicher Beitrag zu einer besseren Welt? Ehrenmensch.

  • Morge continvoucly is to set up automatic slop generation tooling or to flood a codebase with slop PRs

  • BGE? Ich hoffe du hast BGE. Das würde mich für dich freuen.

  • Edit: Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen: Ich meine hier nicht, dass Kameras und Überwachung sinnvoll oder auch nur vertretbar sind. Mein Wunsch ist, sie abzuschaffen. Was ich versuche zu diskutieren ist, wie man diese Forderung öffentlich promoten kann.

    Dieser Kommentar richtete sich speziell gegen die Behauptung, die Unsicherheit sei eingeredet. Dass Kameras der falsche Weg sind, das anzugehen, da sind wir uns alle einig.


    Nur dass viele der Sorgen auch nur Teil des Sicherheitstheaters sind.

    Ja, aber das ist doch ein Grund mehr, dem Theater die Bühne zu stehlen.

    In der Realität ist es sicher. Sicherer als jemals zuvor.

    Sicherer ist nicht gleich sicher. Wie oft muss sich eine Frau anpöbeln lassen, wie oft muss sie die Gespräche halbstarker Jungs ertragen, die sich in der leeren Bahn zufällig genau um sie rum gesetzt haben, wie viele Schwänze dürfen rausgezogen werden bevor es gerechtfertigt ist, dass sie nicht mehr Bahn fahren will?

    Gut, dass meine Frau gleich zwei Lümmel gesehen hat die sie nicht sehen wollte ist vielleicht ein statistischer Ausreißer, und immerhin wurde sie ja noch nie tatsächlich vergewaltigt...

    Dass es Sicherheitsprobleme bei der Bahn gibt ist keine Lüge, sondern unangenehme Realität. Dass die Bahn-Security dabei schrecklich nutzlos ist, wenn sie sich dann brüderlich mit den lautstark rumjohlenden Machos unterhält, macht das nicht besser.

    "Ist doch gar nicht so gefährlich" ist keine effektive Maßnahme gegen das Gefühl der Unsicherheit, selbst wenn es wirklich sicher wäre.

    Also nein, es ist nicht sinnvoll imaginäre Probleme, die den Leuten eingeredet werden, zu lösen. Denn du wirst nie hinterherkommen, so schnell wie einfach neue Lügen erfunden werden.

    Das "imaginäre" mal ausgeklammert, glaube ich nicht, dass "wir sollten gar nicht versuchen, die Probleme zu lösen" eine effektive Strategie ist, öffentlichen Willen auf die eigene Seite zu gewinnen. Was ist denn die Alternative? Am öffentlichen Wettstreit um Aufmerksamkeit teilnehmen und versuchen zu betonen, dass doch ein anderes Problem viel wichtiger sei? Komplett aufgeben und nur fluchen, dass alles beschissen ist?

  • Ein Mindestlohn mit Ausnahmen ist so viel wert wie ein Werbeschild mit Kleingedrucktem

  • Edit: Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen: Ich meine hier nicht, dass Kameras und Überwachung sinnvoll oder auch nur vertretbar sind. Mein Wunsch ist, sie abzuschaffen. Was ich versuche zu diskutieren ist, wie man diese Forderung öffentlich promoten kann.

    Die Logik ist: Wenn Kameras vorgeblich der Sicherheit dienen, lasst uns Sicherheit auf andere, bessere Weise schaffen, damit Kameras "für die Sicherheit" obsolet sind und klar wird, wofür sie wirklich da sind.


    Ich glaube, um in der breiten Öffentlichkeit außerhalb unserer Blase hier ernst genommen zu werden, bringt die "alles Überwachung" Rhetorik wenig, egal wie wahr: Sicherheit reicht als Vorwand um sich selbst zu rechtfertigen warum man nichts dagegen machen kann oder muss. Man hat ja genug Sorgen und so.

    Strategisch betrachtet wäre es auch als Hebel für den öffentlichen Willen sinnvoller, zuerst für Sicherheit zu sorgen. Erstens ist das dann ein Problem weniger, die an den Nerven und der Kraft zum Handeln zerrt. Zweitens taugt es dann nicht mehr als Rechtfertigung für weitere autoritäre Maßnahmen.

    Deshalb ist es nützlicher, aufzuzeigen, dass diese Kameras nicht mal den vorgeschobenen Zweck erfüllen, und stattdessen andere Mittel zu suchen, Sicherheit zu schaffen. Und wenn die Autoritäten das nicht tun, dann sollte unser Fokus darauf liegen, das selbst zu erreichen.

  • Ich bin kein Software-Entwickler (mehr), sondern bau Datenmodelle (hauptsächlich für BI). Einiges davon sind Routine-Tasks, die bestimmt auch eine KI für mich machen könnte. Manche Tasks könnte eine KI vielleicht auch schneller als ich.

    Der schwierige und zeitaufwendige Teil ist aber, die Systeme inhaltlich und technisch nachzuvollziehen. Das sind bei mir keine Standard-ERP-Lösungen von der Stange (haben wir auch, kümmert sich aber wer anderes drum) sondern Spezialisten-Systeme mit entsprechend speziellen Datenstrukturen und Anforderungen.

    Damit ich überhaupt die richtigen Abfragen an die KI formulieren könnte, muss ich erst mal das System genug verstehen, um aus den Kunden (Kollegen) die Infos rauszuholen, was genau sie denn brauchen. Bis dahin ist dann zumindest ein Skelett des Modells eh vorhanden, also brauch ich die KI auch nicht mehr für viel.

  • Auch ein blindes Huhn stiehlt mal ein Korn

  • Und warum nicht gleich FeuerFuchs?

    Per Kommentar von ranslite

    Die die [die Auswertung der Browser] geschrieben haben scheinen Firefox regelrecht zu hassen. Es wurde nur aus Gründen mit aufgenommen, aber bei den meisten untersuchten Kriterien stand bei FF einfach 'keine Angaben' und somit 0 Punkte.

  • In Programmierer-Begriffen: null != 0. "Keine Angaben" sollte nicht in das Ergebnis reinzählen. Wer das so auswertet ist schon statistisch schlampig unterwegs.

  • Plant eyes in our brain, to cleanse this ghastly idiocy!