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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)K
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1 yr. ago

  • ich_iel

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  • Ich versteh nicht wie man glauben kann man kommt weiter wenn man "links" als alles zwischen RAF und grünen Realos definiert. Damit kann man keine Politik verbinden, dahinter kann man keine Bewegung versammeln. Das ist nichts. Dann bist du nur in einem "ich fühl micht gut weil ich links bin" feeling.

    Wenn man Leuten linke Politik empfehlen will muss damit auch was konkretes gemeint sein. Label sind nicht das Ziel aber eben super nützlich. Unter der Vorraussetzung, dass sie etwas konkretes beschreiben.

  • ich_iel

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  • Ich verpass dir gleich gleich bildhaft eine

  • ich_iel

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  • Die MLPD ist aber linksradikal, wage ich zu definieren.

    Würde ich dir auch garnicht widersprechen. Linksradikal kann auch "Diktatur des Proletariats" bedeuten. Das ist nicht Herrschaftsverneinend und schon gar nicht gegen Staat als Konzept gerichtet.

    Und: die FDP, auch die klassische, ist nicht libertär sondern liberal. Die wollen Privateigentum und das muss geschützt werden. Dafür brauchst du Staat und Gewaltmonopol.

  • ich_iel

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  • Hab ich was verpasst und die MLPD lehnt Staat und Herrschaft ab? Die lehnen vielleicht diesen Staat und diese Herrschaft ab, aber so konzeptionell finden die nen starken arbeitergeführten Staat doch gut oder?

    Anarchismus ist zunächst mal libertär

    Ja keine Macht für niemanden und so halt oder?

  • ich_iel

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  • Sonst befinden.wir uns in einer ständigen, sinnlosen Diskussionen mit irgendwelchen “aBeR dIe LiNkSgRüNvErSiFfTeN” wer jetzt wie links, grün oder sonstwas ist. Dann spielen wir das Spiel der rechtspopulistischen Kulturkämpfer und das verlieren wir.

    So komme ich darauf. Das ist keine sinnlose Diskussion, sich präzise zu positionieren. Und sich zu weigern in einen Topf mit liberalen geworfen zu werden ist auch nicht sinnlos sondern notwendig um eine inhaltliche Debatte über die eigenen Inhalte führen zu können. Wenn man sich mit grünen und der SPD in einen Topf werfen lässt, dann lässt man sich in einen Topf werfen mit der Ideologie des Neoliberalismus.

    Wenn man das okay findet, dann erklärt man diesen Konflikt, den man mMn auch und besonders mit den liberalen führen muss, zum Nebenschauplatz den man erstmal ignorieren kann, weil es ja gegen den rechten Kulturkampf gehen soll. So werden wir aber für immer als Randerscheinung des liberalen Spektrums dastehen. Und das halte ich für problematisch, weil es eigentlich genau der Schauplatz ist auf dem wir was bewegen müssen, wenn wir den rechten Ideologisch, Politisch und Gesellschaftlich wirklich was entgegenstellen wollen was nicht ein "Ja wir machen so weiter wie bisher aber mit rotem oder grünem Anstrich"

  • ich_iel

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  • Noch so ne Sache, fängste dir ne Klatsche

  • ich_iel

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  • Naja wenn man das Primat des Privateigentums als Nebenschauplatz abtun will über den man auch einfach mal wegschauen kann, dann kann man das so machen. So spielen wir das Spiel der Liberalen, die am Ende trotzdem lieber mit den rechtspopulisten zusammen arbeiten werden.

  • ich_iel

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  • Ich glaube schon, dass es uns weiterbringt mit dem Mythos aufzuräumen, dass liberale links sind. Oder die linken nennen sich neu wie auch immer. Aber die Vermischung von liberalen und linken Positionen ist super kontraproduktiv. Klar kann man da dann nicht stehen bleiben, das muss man erklären, und auch inhaltlich die Unterschiede aufzeigen. Aber als Ziel zu haben hinterher eine präzisere Verwendung von links, linksliberal, liberal vorzufinden finde ich absolut legitim.

  • ich_iel

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  • Pass bloß, sonst hau ich dir den Kopf ein dass du aus den Rippen guckst wie ein Affe im Zoo

  • Aber aber aber 99% der Polizei war da gar nicht beteiligt und wirklich die stehen fest auf dem Boden des Grundgesetzes und... Und die Polizei ist ja auch nur ein Spiegel der Gesellschaft! Was sollen wir denn machen wenn die Gesellschaft halt stark nach rechts rückt? :(

  • ich_iel

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  • Sind Anarchisten nicht per Definition linksradikal? Den bürgerlichen Staat bzw Staat und Herrschaft an sich ablehnen ist schon ne radikale Position in der aktuellen politischen Landschaft

  • ich_iel

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  • Boah gehen mir diese Mundart texter auf den Sack

  • ich_iel

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  • Bin wer anders, aber diese Haltung, dass Labels total egal sind, ist glaube ich auch Quatsch, und zwar deswegen: die SPD macht seit ewig scheiss Politik und labelt sich selber als links. Diese Politik wird dann von großen teilen der Bevölkerung als Referenz heran gezogen wenn jemand sagt, dass echte linke Politik doch geil wär. Denn die linken sind ja jetzt nicht die einzigen die gerne mit Labels arbeiten, die breite Bevölkerung denkt Politik in Labels.

    Ganz abgesehen davon find ichs auch einfach politikbildungsmäßig wichtig, dass mehr Leuten klar wird, dass liberale bzw linksliberale zwar Identitätspolitisch progressive Meinungen vertreten, dass das aber was anderes ist als auch wirtschaftliche oder gesamtgesellschaftlich progressive Politik zu betreiben. Und dazu gehört dann auch, der SPD und den grünen abzusprechen, dass sie im ganzen links seien. Sondern eben liberal bis meinetwegen in teilen linksliberal.

  • Is Indian Jones the Bollywood Version that I didn't know I wanted until this moment?

  • "Wir müssen uns von einer unsolidarischen Vollkasko-Mentalität verabschieden. Gesundheit ist keine All-inclusive-Dienstleistung des Staates. Wer mit einer Erkältung die Notaufnahme blockiert, darf nicht erwarten, sofort die gesamte Palette an Hightech-Diagnostik zu beanspruchen."

    Haben wir noch Strohmann Argumente? Zwei noch? Das letzte ist in der Notaufnahme mit Schnupfen? Und: Doch. "Gesundheit ist eine All-inclusive-Dienstleistung des Staates", oder sollte es zumindest sein. Alle, wirklich alle, haben das Recht, dass die Gesellschaft für ihre Gesundheit einsteht. Um zu sagen, dass wir ein Problem damit haben, dass zu viele unnötige Arztbesuche passieren muss man weder diese Grundeinstellung in Frage stellen, noch so tun, als würde das Problem sich auf Notaufnahmen und die reale Falschbenutzung dieser beschränken.

    Für jemanden der bei Corona immer gemeint hat wir dürften das nicht überdramatisieren, wird hier sprachlich wirklich scheisse kommuniziert vom Streeck.

  • Ganz abgesehen davon, dass wir in Deutschland relativ wenig präventive Gesundheitsversorgung betreiben sondern eben erst behandeln wenn was kaputt ist. Und das wird auf keinen Fall besser werden wenn man es teurer macht, wenn die Menschen zum Arzt gehen. Aber das ist egal wenn man das System nur auf seine Kosten reduziert und dann auch noch kurzfristig denkt. Langfristig zahlen sich präventive Versorgungen (natürlich in einem sinnvollen Rahmen...) eigentlich immer aus.

  • It's hard to control which Information other people get in a system where many servers share information like posts and comments. Think of it as throwing your post on a public wall. Everyone that walks by will be able to see it.

    It's (relatively) easy to control what information you want to see. Or at least information from which sources you want to see, or not see.

  • Gibt ja zum Glück immer weniger von denen. Demographie sei dank oder so

  • But if I check the maps from the 18 hundreds that's pretty clearly German territory :(