Skip Navigation

InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)L
Posts
0
Comments
63
Joined
2 yr. ago

  • Ich weiß nicht genau welche Daten du jetzt meinst. Ich will nur ein Beispiel bringen, ein Kampfpanzer benötigt hunderte Liter Kraftstoff und entsprechend Munition pro Tag, die Besatzung muss versorgt werden (Essen, Hygiene, etc.). Selbst wenn ich weiß, über wieviele Panzer ein Land verfügt, kann ich immer noch keine gute Einschätzung geben, wieviele und wie lange sie einsetzbar sind. Die ganze Logistik unterliegt einer Alterung, es kann Korruption geben z.B. werden neue „Dinge“ abgezweigt, während die veralteten im Lager verbleiben etc. Das sind alles Zahlen, die nicht verfügbar sind und sich schlecht einsehen lassen. Selbst für die eigene Armee, geschweige denn von außen. Ich denke nach wie vor, dass Einschätzungen immer fehlerbehaftet sind und das Beste was möglich ist schon jetzt in freien Medien verfügbar ist.

    Ich weiß nicht, was geplant war, aber ich glaube schon, dass ein schneller Krieg geplant war. Die Truppen kamen direkt aus einem Manöver und sollten offiziell zurück in die Kasernen. Stattdessen stand sie dann in einer endlosen Schlange auf der Straße in der Ukraine. Der Flugplatz in Kyjiw konnte nicht erobert werden und der Nachschub kam ins Stocken. Vermutlich war man nicht darauf vorbereitet, die Einheiten solange im Feld zu lassen. Ich halte es für vorstellbar, dass etwas ähnliches wie in Venezuela, nur ohne Besatzungstruppen, geplant war. Die Regierung sollte mit einer Kommandoaktion festgesetzt oder dann hingerichtet werden, der Staat und die Armee kollabieren und Besatzungstruppen rücken ohne großen Widerstand nach. Zumindest deutet das Vorgehen in den ersten Kriegszügen imho darauf hin. Erst mit Scheitern der Aktion wurde neu geplant. Ob die Einschätzung so stimmt, keine Ahnung.

  • Die Bundeswehr wäre wohl fähig, die eigene Bevölkerung zu bedrohen. Aber du hast natürlich auch recht, Autokraten haben oft oder vielleicht auch immer einen Hang zum Martialischen und bevorzugen eine möglichst sichtbar starke Armee.

  • Man kann es nachlesen, es gibt Aussagen welches Material angeschafft werden soll und wieviel Personal benötigt wird. Damit glaubt oder hofft man kriegstüchtig zu werden. Ob es dann stimmt, wer weiß und hoffentlich werden wir es auch nicht herausfinden.

  • Niemand kann alle oder möglichst viele Punkte wissen und berücksichtigen. Und dann muss noch eine möglichst neutrale Auswertung erfolgen. Ich denke, dass das nicht möglich ist, bzw. es nicht geben kann. Daher auch mein Punkt, dass möglicherweise der russische Generalstab Fehler in seinen Szenaren gemacht und die Lage falsch eingeschätzt hat. Wissen, ob das tatsächlich und falls ja, in welchen Umfang das der Fall war, weiß ich natürlich nicht.

    Vermutlich können nur Historiker, vorausgesetzt es gibt noch genug Unterlagen, auch von verschiedenen Parteien, im Nachhinein allgemein die beste Einschätzung liefern.

  • Zeitungen könnten Offiziere unbeteiligter Staaten bezahlen, um aufgrund der öffentlichen Daten eine grundlegende Bewertung vorzunehmen.

    Das passiert doch auch. BeispielsweiseOberst Resner vom österreichischem Bundesheer, General a.D. Bühlerbeim MDR Podcast „Was tun, Herr General?“, der NDR sendet seit Jahrzehnten „Streitkräfte und Strategien“, der Historiker Neitzel, Niko Langeund noch weitere. Die Militärs unterliegen aber einer Geheimhaltungspflicht, wenn nicht mehr aktiv, verfügen sie (meist) nicht mehr über aktuelle Geheiminformationen.

    Und selbst der russische Generalstab mit allen Ressourcen und verfügbaren Informationen hat vermutlich die Lage falsch einschätzt. Eine Redaktion wird das auch nicht alles leisten können.

    Aktuell berichten die Medien von inkompetenten, schlecht ausgerüsteten Russen in der Ukraine aber auch von einer existentiellen russischen Gefahr für Europa.

    Die russische Armee ist nicht inkompetent. Darüberhinaus sind nicht alle Einheiten in der Ukraine aktiv, es können sehr wohl Einheiten in der Ukraine schlecht aufgestellt sein und trotzdem noch gut ausgestattete Einheiten in der Reserve sein.

  • Das wird sich vermutlich auch nie sicher sagen lassen. Vieles unterliegt schließlich der Geheimhaltung, niemand wird zugeben wollen, ein Aggressor könnte die eigene Armee schlagen, schon gar nicht mit welchen Mitteln das möglich wäre. Hinzu kommt, dass man zwar mit Manövern und Szenaren üben und überlegen kann, wie ein Konflikt ausgehen würde, aber sicher ist es trotzdem keinesfalls. Russland hätte vielleicht auf einen Angriff verzichtet, wenn sie gewusst hätten, dass die Ukraine nicht kollabieren und sich Selenskyj nicht nach Westeuropa oder in die USA absetzen würde. Sicherlich war man sich im Generalstab sicher, die Ukraine schnell und mit den vorhandenen Kräften überwältigen zu können. Und tatsächlich hat sich die Annahme dann als falsch erwiesen, man hatte wohl den Kampfwert der eigenen Kräfte überschätzt, die Moral und Entschlossenheit der Ukraine unterschätzt. Das alleine die Kampfkraft nicht Ausschlag gebend sein kann, lässt sich auch an Kriegen wie der UdSSR in Afghanistan, zuvor der Franzosen und Amerikaner in Vietnam und genug anderen Beispielen ablesen. Auch können Faktoren wie Korruption eine Rolle spielen, wieviele Panzer wurden gekauft, sind die tatsächlich einsatzbereit, gibt’s genug Munition, Treibstoff, gibt es genug Einheiten, um die tatsächlichen Kampfeinheiten zu versorgen etc. Das kann auch auf dem Papier besser aussehen, als in der Realität. Bei der Bundeswehr würden immer noch nicht alle Einheiten voll ausgestattet werden können, da schlicht nicht genug Material beschafft wurde. Das ändert sich jetzt langsam.

  • Eine AfD Regierung würde aber die Bundeswehr nicht unbedingt benötigen. Bei den Russlandkontakten kann man davon ausgehen, dass die weitgehend auf einer Linie liegen würden. Auch die momentane amerikanische Administration wäre mit dieser Regierung wohl sehr zufrieden, die können dann schließlich „Europa wieder groß machen“, wie man in der nationalen Sicherheitsstrategie nachlesen kann. Die regelmäßigen Reisen nach China würden auch hier für eine gute Zusammenarbeit sprechen. Mit dem FN RN versteht man sich auch gut, ebenso mit Herrn Farage oder beispielsweise Stephen Yaxley-Lennon aka Tommy Robinson. Wobei da auch Meinungsverschiedenheiten sein könnten. Denen geht die AfD vielleicht etwas zu weit, vielleicht geben die aber auch nur besser vor die „bürgerliche Mitte“ vertreten zu wollen.

  • Mal abgesehen davon, dass man dann unter anderem die USA zu Hilfe gegen einen möglichen Angriff der USA rufen würde, lässt sich der Bündnisfall nur einstimmig ausrufen. Ohne Zustimmung der USA, wäre kein Bündnisfall der NATO möglich. Zum anderen müsste dem ein bewaffneter Angriff vorangehen. Andernfalls könnte man auch einem möglichen Angriff durch den Bündnisfall zuvorkommen. Das ist genau der Vorwurf u.a. Russlands, dass die NATO nicht der Verteidigung, sondern dem Angriff dient. Eine entschiedene Positionierung Europas sollte stattfinden, der Bündnisfall der NATO käme dafür aber nicht infrage.

    Bundeszentrale für politische Bildung

  • Ich nutze weder noch, noch würde ich sie empfehlen, aber inwiefern sind die nicht Ende zu Ende verschlüsselt?

  • Wenn die Obdachlosen vom Staat und/ oder der Gesellschaft schlecht behandelt werden, erzeugt es Druck auf Menschen, die zwar noch nicht obdachlos, aber vielleicht an der Schwelle sind. Mit der implizierten Drohung, dass einem das auch widerfahren kann, wenn man die Arbeit nicht annimmt, seinen Job riskiert etc. Wie bei der Mafia: ein schönes (nicht so schlimmes) Leben haben sie da, wäre ja schade, wenn es ihnen jemand (noch mehr) zur Hölle machen würde…

  • Etwas ähnliches hatten wir ja neulich schon einmal. Die Gründe können durchaus vielfältig und die Tat nicht geplant sein. Unter dem Einfluss von Alkohol, Cannabis, anderen Rauschmitteln, Gruppendynamik etc. Manchmal gibt es leider keine befriedigende Antwort darauf, auch nach einem Prozess nicht. Und inzwischen kann es auch von einem verfeindeten Staat initiiert sein, vielleicht unwahrscheinlich, aber leider wohl heutzutage nicht mehr ausgeschlossen. Sich vorzustellen, dass sich jemand gedacht haben könnte, „den Obdachlosen zeige ich es mal, die können im Winter (er)frieren“ (oder Ähnliches), ist wirklich schrecklich und leider auch nicht ausgeschlossen.

  • Die Überschrift ist eher clickbait, aber der Artikel ist ganz interessant. Das Match war ein Zufall, aber sie vermute, dass der Mann nicht wusste, dass es die selbe Person war, schreibt sie. Es sind auch keine Beziehungen entstanden, sie hatte es gemacht, um mit den Männern ins Gespräch zu kommen. Beim dating hatte sie auch einen falschen Namen im Profil angegeben iirc.

  • Deutschnational Könnte vielleicht passen. Club Der Unternehmer passt ja auch.

  • Ja, mit den Lizenzkosten für Software könnte man sicher einige Entwickler in Deutschland/Europa bezahlen und hätte dann eigene Software. Aber hey, dann landet das Geld nachher noch bei einzelnen Leuten und nicht einer Firma, wo man später „Berater“ werden kann. Muss man verstehen …

  • Hey! Bei Microsoft kauft man schließlich digitale Souveränität! Das hat schon so seinen Preis, digitale Souveränität gibt’s ja nicht umsonst, umsonst wie in Linux! Und dazu gibt’s noch vom Weltmarktführer der Herzen Windows oder Office 365 oder so gratis oben drauf! Da kann man schon ne Milliarde Euro springen lassen, schließlich kann man die innerhalb von ein paar Tagen bei Olympia wieder reinholen!1!

  • (Fast) Gerade gezogen!

  • Mit Ublock Origin kann ich die Texte lesen, sobald ich mich auf den Pihole verlasse, sehe ich die leere Seite.

    Ich habe bei mir dutzende, teils kleine Listen im Pihole, vielleicht müsste ich die mal ausmisten …

  • Ich glaube man benötigt einen Adblocker mit einem „richtigen“ Browser. Bei meiner Lösung mit einem Pihole bekomme ich das gleiche Bild und werde dort aufgefordert, den Adblocker zu deaktivieren. Auch mit Firefox Klar, mit eignem Adblocker, sehe ich den Artikel nicht. Interessanterweise funktioniert trotzdem die obligatorische „Du musst bezahlen oder allem zustimmen Klick Vorschaltseite“. Ich finde die Seite nicht mehr vertrauenerweckend. Gerade wenn man über die piracy scene, privacy etc. berichten will und bedenkt, dass sie von gulli kommen/abstammen.

  • Wenn Ersteres leichter umsetzbar ist, als als das Zweite, sagt das auch was aus.