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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)D
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2 yr. ago

  • Viele Sachen die du aufschreibst, würde ich in die Kategorie „Clash Freies Leben vs. fremdbestimmtes Leben“ einordnen, welches jedem Berufsanfänger jeder Generation widerfährt. Bin Gen X und bei mir war es wie bei dir.

    Ich denke es sind drei Faktoren, die es zu früheren Generationen unterscheidet:

    1. Man redet drüber. Man redet über psychische Probleme bei Jugendlichen und Kindern. Das war früher nicht so.

    Daneben kommuniziert man auch viel mehr über Politik, Umwelt, Reichtum durch Internet und Soziale Medien.

    1. Alles ist noch ein wenig extremer geworden als vorher. Politische Unsicherheiten, Umweltprobleme, Wirtschaftswandel, Bildschirmgeglotze. Das ständige, süchtige Bildschirmgeglotze saugt einfach viel Gehirnenergie ab, da ist man dann schnell überfordert mit anderem.
    2. Coronagefängnis - gut zwei Jahre durften die Kinder nichts machen, wurden weggesperrt und als Krankheitsherde gesehen. Und später dann mit den Folgeproblemen größtenteils ignoriert.
  • Oh, du denkst mit. Nebelbomben funktionieren bei dir nicht. Dein Blutdruck bleibt normal. Gratulation. Ernst gemeint.

    Ich vermute es gab bisher immer ein Durchsetzungsproblem. Oder den Sachbearbeiter wurde viel Entscheidungsspielraum gegeben. Ist ja eine immer qualitative Detailentscheidung. Oder es gab zu wenig Personal, so das durchgewunken wurde. Oder von allem ein bißchen.

    Diese Frage ist es, die die Politiker fürchten.

  • Keine Ahnung. Viel mir nur so ein und ich fand es witzig. ;P

  • Cool. In der Kita meiner Kinder machen die das auch so.

  • Ohmeinegüte. Jetzt arbeiten die Beamten noch langsamer, weil die Bedienung/UX so krude ist [schnellwegducken]

  • Ja traurig. Neulich auch ne Boomer-Oma beim Cleanup Day zu meiner Tochter. Echt ne Frechheit.

  • Hab‘s jetzt mehrfach Hin und Her gedreht, ich gebs‘ auf, bin kein Poet.

  • Was dem Ami seine Knarre, ist dem Deutschen sein Karren

  • Wo hast du den Jahreswagen denn gefunden? Ich hatte vorletztes Jahr nach Plugin-Hybrid geschaut und die waren gebraucht unverschämt teuer

  • Das Kontroll- und Durchsetzungsproblem bzw. das Nicht-Stattfinden zieht sich inzwischen durch vieles in Deutschland.

    Aber nein, die Politik kapiert es nicht. Und es wird wieder ein bescheuerter Papiertiger beschlossen, der nie geahndet wird. Was soll das? Warum lässt man es nicht lieber bleiben?

  • Das ist eine wahrlich gewagte These.

  • Das sind ist praktisch- einfach insolvent werden und zack ist man den Müll los.

    Ich habe da ne geile Business Idee: Sonderabfallmüllgrube. Und wenn sie dann voll ist - zack Insolvenz. Vorher natürlich fett auf Betriebsvermögen gelebt…. Logo

  • Alles dumme Bauern hier

  • Good news :)

  • Ist absurd, aber so nehme ich das wahr. Wo? In vielen Bereichen.

    Um mal konkret bei diesem Thema hier zu bleiben: Festhalten an einem Asylsystem, dass unfair, menschenverachtend ist und aus dem 20 Jahrhundert stammt.

    Also Asyl/ Zuflucht bekommt nur derjenige, der/die es lebend über die Landesgrenzen geschafft hat. Nicht die, die es nötig hätten.

    Es hat schon seine Gründe warum wir keine Rohyinga aus Asien oder Venzuelaner aus Südamerika unter unseren Flüchtlingen haben. Das ganze Gesetz stammt aus einer Zeit als es kaum Flugzeuge gab.

    Aber da gibt es keine Diskussion beim Thema Flucht/ Asyl/ Migration, es soll aus Sicht vieler Linken so bleiben wie es ist. Soweit ich die Flüchtlingsgesetze durchdrungen habe, besteht nur die Pflicht des Nachbarlandes zur Aufnahme von Flüchtenden.

    Eine Geeencardlösung fände ich viel Humaner, fairer und hätte eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung.

  • Thx Dad

  • So, wie ich es hier kennengelernt habe: Alles bleibt so wie es ist.

  • Schöner Artikel, der auch schön die Ambivalenz bei dem Thema aufgreift. Aber leider auch in eine Stereotype verfällt: Entweder ist man für Aufnahme von Flüchtenden oder dagegen.

    Die Zwischentöne fehlen wieder völlig. Typisch für die deutsch-moralische Diskussionskultur. Freund-Feind, es gibt nicht anderes.

    Die Mehrheit der Bevölkerung hat kein Problem mit Einwanderung - ja sogar im Osten. Aber die Menge macht‘s, die Steuerung und Auswahl. Das sind leider wunde Punkte in der klassischen linke Sichtweise auf die es immer noch keine Antwort gibt.

    Als kleines Beispiel: Der offensichtliche Widerspruch zwischen jungen, männlichen Flüchtenden aus Machokulturen, die auf eine ausgeprägte Gleichberechtigung von Frauen trifft. Das ist ein großer Kritikpunkt in Ostdeutschland, wo Frauen deutlich selbstbestimmter und selbstbewusster unterwegs sind als im Westen. Zwangsheirat, Beschneidung, Ehrenmorde, Kopftuch unter 16 Jahren sind weitere widersprüchliche Themen in der linken Perspektive. Ich lehne diese ganz offensichtlich ab, da ich Frauenrechte sehr hoch halte. Heisst jetzt aber nicht, dass ich Flüchtlinge ablehne.

    Und wenn der ein oder andere sich wieder getriggert fühlt, weil es nicht ins Weltbild passt - bitte mal dringend ein Update dieses Weltbildes machen. Am besten bei der Wissenschaft. Mal ein paar Wissenschaftler hören, lesen, anschauen, die sich hauptberuflich mit Einwanderung, Flucht, Migration beschäftigen.

    Und zu guter letzt: Ja, ich denke es ist weiterhin möglich. Nicht wie 2015, nein. Sondern gesteuert und geordnet. Dann ist die Akzeptanz bei der Mehrheit da. Greencard-Verfahren fände ich gut. Und nicht das derzeitige „der Stärkste gewinnt und der Rest stirbt unterwegs oder daheim“