Viele Sachen die du aufschreibst, würde ich in die Kategorie „Clash Freies Leben vs. fremdbestimmtes Leben“ einordnen, welches jedem Berufsanfänger jeder Generation widerfährt. Bin Gen X und bei mir war es wie bei dir.
Ich denke es sind drei Faktoren, die es zu früheren Generationen unterscheidet:
- Man redet drüber. Man redet über psychische Probleme bei Jugendlichen und Kindern. Das war früher nicht so.
Daneben kommuniziert man auch viel mehr über Politik, Umwelt, Reichtum durch Internet und Soziale Medien.
- Alles ist noch ein wenig extremer geworden als vorher. Politische Unsicherheiten, Umweltprobleme, Wirtschaftswandel, Bildschirmgeglotze. Das ständige, süchtige Bildschirmgeglotze saugt einfach viel Gehirnenergie ab, da ist man dann schnell überfordert mit anderem.
- Coronagefängnis - gut zwei Jahre durften die Kinder nichts machen, wurden weggesperrt und als Krankheitsherde gesehen. Und später dann mit den Folgeproblemen größtenteils ignoriert.
Good news. Dann werden hoffentlich weniger Kids internetsüchtig. Social Media mit „Daily Active User“ als Zielmetrik ist die Pest. Doomscrolling, 10-Sek-Videos und Like-Buttons des Teufels Werkzeuge.