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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)D
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2 yr. ago

  • Fascists deserve one thing and one thing only: death.

  • Congratulations! You have reached the next stage of your descent into fascism! Now opponents of the dictator will be shot!

    Service information: if you wish to stop fascism before you reach the death camp/ world annihilation stage now, you got to use: Violent and extreme measures against the dictator and his cronies.

  • Aus meiner praktischen Erfahrung heraus: das Erlassen von Verordnungen hat bei den meisten Wald- und Feldgemeinden Lieschen Müller zu verantworten, die darin seit Jahren nicht oder noch nie geschult wurde. Die kommunale Rechtsaufsicht drückt da ganz gerne mal ein Auge zu. Wenn es dich hart stört, lass da nen Fachanwalt drüber schauen. In der Nachbargemeinde wurde letztes bspw. Jahr ca. 3(?) Mal die Grünschnittverordnung wegen grober Fehler ausgesetzt.

    Schwieriger wird es, wenn sie den Zwang direkt aus dem Gesetz herleiten oder er in den BPlan geschrieben ist. Im ersten Fall hilft wahrscheinlich nur der Gang vor Gericht, im zweiten musst du prüfen ob du antragsberechtigt bist eine Änderung des BPlans und wahrscheinlich auch des FNPs zu fordern. Dann bräuchtest du auch noch die Mehrheit im Gemeinderat.

    Alternative: wenn der Zugang noch nicht gelegt wurde, setze eine Anhang IV Art nach FFH-RL im direkten Eingriffsbereich aus, stelle sicher, dass diese hochgradig immobil ist (Eremit, div. Moose, etc.), lass von einem Gutachter das Ganze dokumentieren, stoppe jeglichen Bau zum Schutz der Art, lege dar, warum CEF-Maßnahmen unzumutbar sind und schlage als Vermeidungsmaßnahme den Bau einer alternativen Wärmequelle vor. Kostet halt richtig Kohle, ist in Teilen illegal und ob du dann Spaß mit der Flöche hast sei auch dahingestellt.

  • Und welchem Schwager vom Bürgermeister gehört der Bums? Das ist doch sicher irgendwie anfechtbar. Planfestgestellt wird das ja hoffentlich nicht sein…

  • Du, die Gemeinde aus der ich komme hat mittlerweile fast Preise wie Schwabing. In der Rheinebene ist Baden auch nur situationsbedingt attraktiv

  • Und wir ziehen diese Linie eindeutig und klar. Am Ende kommen hier noch Schwaben rüber.

  • Ich trage die Klamotten primär beruflich (Förster). Habe da über den Arbeitgeber die Auswahl, unsere Vergabeabteilung macht da nicht rum mit Garantie wenn ich ihnen schon die dritte gerissene Naht bringe. Der Stoff ist bei Fjallraven nicht das Problem, die Nähte hingegen ganz gewaltig. Pfanner hat exzellenten Jagdbedarf, da hörst du nix.

  • Für outdoorklamotten in der Preisrange ist fjallraven himmelschreiend schlecht nach meiner Erfahrung. Dann lieber Pfanner oder ax-men

  • Kompromiss: wir nehmen die Vorderpfalz und Rheinhessen, der Rest geht ans Saarland und NRW.

  • I assure you, that when he crowns himself godking or whatever they are gonna call dictator for life, they will make Jan 6 a day of national mourning or something like that. Just as Hitler did with the Bierhallenputsch.

  • I wouldn’t say „the Venezuelan people“. Much rather „some Venezuelan oligarchs“. The rest however remains true.

  • Counterpoint: Kaiserslautern

  • Du wolltest wissen was mich dazu qualifiziert. Das wir eine abweichende Position zu der unserer Projektpartner vertreten können ist dir aber schon klar oder? Wir teilen auch nicht die Auffassung zur Behandlung des Heldbocks in Waldökosystemen oder Lebensraumnachhaltigkeit bei der Bechsteinfledermaus. Nur um mal weitere Beispiele zu nennen.

    Also nochmal: was qualifiziert dich dazu dich zu Naturschutz in der Forstwirtschaft zu äußern?

    BTW: die Kritik hängt sich hier auch wieder an landwirtschaftlichen Produkten auf, welche tatsächlich geringerer Regulation innerhalb der EU unterliegen. Den wie oben angesprochen, zielt die EUDR auf die Verhinderung von Rodung für landwirtschaftliche Produktionsfläche ab. Und die Agrarerzeugnisse sind dann tatsächlich schwer nachvollziehbar. Auf Holz trifft das innerhalb Deutschlands nun aber leider wirklich nicht zu. Aber noch mal:

    Was qualifiziert dich?

  • Ich habe in der Materie in drei Bundesländern gearbeitet, das ganze studiert und entwickle zur Zeit eine landesweite Naturschutzkonzeption mit. Im Moment betreue ich 3 Naturschutzprojekte im Wald und bin sachlich verantwortlich für die Umsetzung der rechtlichen Bedingungen in Hinblick auf forstrechtliche Fragen in unserem Verwaltungsbezirk. Dafür kooperiere ich unter anderem mit NABU, BfN und dem amtlichen Naturschutz vor Ort. Inhaltlich stehen wir im Austausch mit Partnern innerhalb von ganz Deutschland/der EU. Wir führen in regelmäßigen Abständen Hintergrundgespräche mit Vertretern politischer Parteien um ihnen Inhalte und fachliche Fragen des Naturschutzes im Wald näherzubringen.

    Was qualifiziert dich?

    Also ja, meine Arbeit im Naturschutz(!) hat mich gebiast gegenüber fachlich falschen, oberflächlichen Argumentation, welche eine Unkenntnis der Materie erkennen lassen.

    Naturschutz ist nicht Naturschutz nur weil man es drauf schreibt. Naturschutz muss auch einen Mehrwert für die Natur haben.

  • Du äußerst dich über ein Gesetz ohne überhaupt zu verstehen wozu du dich äußerst: es gibt die Regulation bereits in Deutschland und anderen EU-Ländern. Durch die existierenden Gesetze. Was du forderst ist nichts anderes, als doppelte Bürokratie. Da sehe ich schon eine Notwendigkeit das richtig zu Stellen, das ist nämlich mein täglich Brot. „Gutgemeinter“ Naturschutz ist ein verdammt Großes Problem. Schaut oberflächlich gut aus, bis man dann feststellt, dass die Schutzmaßnahme die man jetzt im Gesetz quasi festgeschrieben hat fachlich absoluter Schwachsinn ist wenn es um Waldarten geht. Um dir mal einen Eindruck zu geben: Fledermäuse werden im MaP-Kartierhandbuch BW flächig im Wald ausgewiesen. Führt dazu dass ich verpflichtet bin sie auf ganzer Fläche zu fördern. Auch auf Flächen in denen seltene Offenwaldarten oder Störungszeiger wie Widderchen, Zitronenzeisig oder Gelbbauchunke kartiert sind. Stehen die in einem Zielkonflikt? Ja tun sie. Ist aber egal, weil man ja eine ganz tolle Vorschrift für den „Umweltschutz“ erlassen hat, also darf ich jetzt beides versuchen auszusteuern. Und wir wissen was im Frühjahr wahrscheinlich kommt, weil wir wissen was gefordert wird. Nämlich die Null-Risiko-Variante für Länder, welche bereits ein Kontrollsystem haben. Welches nachweislich funktioniert.

    Es bringt im politischen Diskurs nichts, blind aufgrund von Differenzen den politischen Gegner zu bashen solange dieser ein legitimes Anliegen hat. Vorausgesetzt natürlich man unterstützt damit nicht Demokratiefeinde, das sehe ich bei der EVP aber (noch) nicht (vollständig). Damit polarisierst du nämlich völlig ohne Grund eine sachlich fahrbare politische Debatte. Und das erkennbar ohne dir mal unsere Waldgesetze zu Gemüte geführt zu haben.

    Zum letzten Mal: du kannst in Deutschland keinen Wald ohne Ausgleich roden. Je nach Bewaldungsprozent wird ein Flächenausgleich in Höhe von mehr als der doppelten Fläche notwendig. Ausnahmen sind Rodungen aus naturschutzfachlichen (!) Gründen, etwa zur Offenhaltung von Schwarzwaldtälern mit Waldanteilen von zT über 90%, da dort durch schleichende Verwaldung seltene Wiesenlebensräume verloren gehen. Es gibt keine Schlupflöcher. Selbst Waldumwandlungen im Industriegebiet (!), von etwas das optisch kam von einer Müllkippe zu unterscheiden ist, eben weil es mal eine war und nach und nach Bäume drauf gewachsen sind, dauern zT Jahre. Eben weil wir Wald schützen.

    Zuzugeben dass du keine Ahnung hast ist keine Schande. Dich aufgrund von Ideologie zu verrennen hingegen schon.

  • Das ist ja das Ding: die EVP und Konsorten sind ein Drecksladen. Aber hier haben sie einfach inhaltlich recht, weil die EUDR eben Abholzung nicht wirtschaftlich uninteressant macht, sondern nur legitime Forstwirtschaft mit integrierten Naturschutzkonzepten und bestehender Kontrolle verkompliziert.

    Um das mal ganz plastisch zu machen: Ich kann unseren Privatwaldbesitzern nicht mehr empfehlen Holz in nachhaltige, langfristig CO2-speichernde Verwertungswege wie etwa die Möbelindustrie zu verkaufen, weil der zusätzliche Verwaltungsaufwand es nicht mehr rentabel macht und sie Nachweispflichten erfüllen müssen, die sie unmöglich leisten können. Stattdessen wird das wohl alles verheizt oder verrotten gelassen, was einfach wieder CO2 freisetzt. Davon profitiert dann halt auch nur die Schlusswaldartengesellschaft, also die Arten die wir durch Plenterwirtschaft in der Waldbewirtschaftung eh fördern. Der „Umwelt“, ein verdammt nebulöser Begriff, ist damit dann aber auch nicht geholfen.

    Der, der Urwald abholzt, geht hingegen zu einem korrupten Offiziellen, beantragt ein Mischzertifikat und hat das Ganze legalisiert. Also so, wie es zur Zeit auch läuft. Schlichtweg, weil eine Selbsterklärung ohne funktionierenden Kontrollmechanismus keinen Mehrwert für die Umwelt bietet. Du hast immer noch nicht dargelegt, wie das bitte der Umwelt nutzen soll. Alles was ich lese sind leere Phrasen ohne Fachkompetenz.

  • Ich bin definitiv nicht gegen Umweltschutz. Aber du hast offenkundig keine Ahnung von der Tiefe der Materie die du da oberflächlich ankratzt hast du halt einfach nicht. Funktionierender Umweltschutz sind bspw. die Alt und Totholzkonzepte der verschiedenen Forstverwaltungen oder das Blaue Band.

    Und die EUDR ist nunmal kein Umweltschutz, sondern ist dem Wesen nach in ihrer aktuellen Form einfach nicht geeignet einen Mehrwert in der Forstwirtschaft zu generieren. Da hat erkennbar jemand ein Konzept geschrieben, der nicht versteht, wie die aktuelle Forstwirtschaft funktioniert. Oder jemand der nur schöne Pöstchen schaffen möchte.

    Denn wie oben erläutert: Abholzen ist bereits verboten. Da bringt eine weitere EU-Verordnung reichlich wenig. Aber erklär mir doch einfach mal wie die EUDR irgendwas besser macht wenn du dich ja offensichtlich auskennst?

  • Alles gut, aber die EUDR bringt halt da momentan wenig, da sie viel zu allgemein gehalten ist. Mal so aus der Praxis: das in Urwäldern geschlagene Holz wird auch jetzt schon „legalisiert“, da reicht ein korrupter Offizieller. Dazu kommt, dass sich die EUDR quasi nur mit der Umwandlung zu Ackerland befasst. Ein Abholzen für ein Wohngebiet wäre also drin. Eine EU-Verordnung bringt da recht wenig. Oder kurz: Papier ist geduldig.

    Was etwas bringt ist eine einheitliche Überwachungsbehörde innerhalb der EU, welche nicht auf nationalstaatlichen Meldewesen und Richtlinien aufbaut. Die werden nämlich überall anders ausgelegt, gutes Beispiel ist die FFH-RL, da unterscheidet sich die Umsetzung zT schon zwischen den Bundesländern, obwohl die in nationales Recht überführt ist. Ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Anwendungen innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten.

    Und mal ehrlich: welches System willst du reformieren? Das klingt gerade ziemlich nach einer leeren Platitüde.

  • Ich bin wirklich kein Freund der EVP. Aber bei Gott, die EUDR ist unterirdisch schlecht geschrieben für die Forstbranche. Du musst dir überlegen, in Deutschland gibt es eine seit Jahrhunderten gewachsene Forstverwaltung, die in Abstimmung mit Forschungsanstalten die Bewirtschaftung unserer Wälder reguliert und kontrolliert. Wir haben genau geregelt, wie Wald zu mehren ist und was passiert wenn man Wald in xyz umgewandelt werden soll. Wir regeln sogar, wieviel Holz gefällt werden darf, in Abhängigkeit von zig Faktoren, nicht zuletzt welche Käfer sich im Wald befinden oder welche Baumgesellschaften dort befindlich sind. Wir regeln sogar die Veranstaltungen im Wald bis hin zur Wettervorhersage. Deutschlandweit. Auf jedem Quadratmeter Wald.

    Und dann kommt die EU und will eine Verordnung raushauen, welche die Umwandlung von Wald zu Ackerland minimiert, schafft dafür eine komplette Parallelstruktur und ein Nachweissystem, welches mittelfristig wahrscheinlich eine eigene Kontrollbehörde innerhalb der Forstverwaltung nach sich ziehen muss. Die dann Sachverhalte nach EU-Schema prüft die wir in Deutschland seit ca. 1870 bereits eh abprüfen. Nur halt nicht im richtigen „Format. Und das alles, weil man sich auf keine Nichtrisikiovariante einigen kann. Das ist nicht nur dumm, sondern auch eine massive Verschwendung von Steuergeld, Arbeitsressourcen und bringt uns in der allgemeinen Rohstoffnachhaltigkeit leider genau null voran.