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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)C
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5 mo. ago

  • Eine feste Beziehung muss nicht monogam sein

    Ich behaupte, dass das aber noch für viele Menschen zum selbstverständnis gehört. Klar muss es nicht so sein, aber wenn man Personen befragen würde, würden die meisten erwarten, dass wenn sie mit jemanden eine feste Beziehung haben, dass diese dann auch exklusiv ist.

    Zudem finde ich es schwach, feste Beziehungen auf Abhängigkeiten und Materielles zu reduzieren.

    Ist aber ein Grundlage vieler Beziehungen vor 50 Jahren. Klar, heute ist es nicht mehr so, aber das Gesellschaftsbild von einem glücklichen Leben hat sich seit dem auch nicht großartig verändert. Und das ist mein Punkt, dass jetzt die längst überfällige gesellschaftliche Veränderung eintritt. Früher war ein wichtiger Punkt für Frauen eine Beziehung einzugehen, die Abhängigkeit zum Mann, das fällt schon seit ein paar Jahrzenten weg, aber gesellschaftlich ist dieses "eine Frau muss einen Mann haben" erhalten geblieben, frag mal junge, single Frauen, wie oft sie von ihren Großeltern gefragt werden, ob sie den einen Freund haben und wann sie den vorhaben zu heiraten. Dieses Denken wird jetzt aber langsam hinterfragt und man ist jetzt nicht mehr so leicht bereit eine Beziehung einzugehen, weil Grundlage der Beziehung halt "emotionale Bindungen, Halt und Unterstützung, Vertrautheit und Geborgenheit" sein soll. Der Anspruch ist nichtmehr es soll einigermaßen passen, sondern es muss perfekt passen. Ansonsten lohnt sich das "Komplizierte" halt nicht, weil die Prioritäten woanders liegen (Unabhängigkeit, Karriere etc.).

    Vergleichbare emotionale Bindungen, Halt und Unterstützung, Vertrautheit und Geborgenheit erfährt man nur schwer mit Freunden

    Trifft wohl eher auf Männer zu, da hier auch gute Freundschaften oberflächlicher sind, als es bei Frauen der Fall ist. Zudem man natürlich auch nicht mit allen Freunden eine so tiefe Beziehung hat, sondern auch das eher die Ausnahme ist. Am Ende kommt es nämlich häufiger vor, dass Freunde einen nach einer gescheiterten Beziehung auffangen, als der/die Partnerin nach einer gescheiterten Freundschaft.

  • Aber diese Bedürfnisse sollten/können ja auch "normale" Freunde erfüllen

  • Würde mich interessieren, also wenn du mal die Energie findest, hau her

  • Wieso sollte man sich auch auf eine feste Beziehung einlassen? Die Abhängigkeiten die es früher gab, sind heutzutage einfach nicht mehr gegeben. Die Frau braucht keine Arbeitserlaubnis mehr von ihrem Vater oder Mann und der Mann braucht keine Frau mehr die Abends für ihn kocht, weil er sich an jeder Ecke was zu Essen kaufen kann. Kinderwunsch ist nicht mehr so verbreitet und auch eine Immobilie abbezahlen ist auch zu zweit kaum möglich.Das Konstrukt der lebenslangen, monogamen, glücklichen Partnerschaft hat noch nie (gesamtgesellschaftlich) funktioniert und wurde nur von repressiven Kräften ggü. Frauen aufrecht erhalten. In einer zunehmend emanzipierten Gesellschaft sind feste Beziehungen einfach kein notwendiger Bestandteil

  • Ja, aber eine Meinung dürfen sie denoch haben

  • Würde den Polizisten vor ungerechtfertigten Anschuldigungen schützen, wenn er die Bodycam eingeschaltet hat.

  • Gibt denke ich viele Jobs, von denen man gar nichts weiß, die einem aber bestimmt auch Spaß machen würden, wenn man sich den darauf einlässt.

  • 83,6% klingt erstmal nicht so schlecht, wenn man nicht weiß wie so ein Parteitag abläuft, aber auf einem Parteitag sind Abstimmungen mehr-oder-weniger nur pro-forma. In der Regel wird für die Vorlage des Präsidiums abgestimmt, dass da überhaupt nennenswert widerspruch entsteht ist ungewöhnlich. Deswegen sind auch die nur 16% gegenstimmen durchaus ein starkes Zeichen für unzufriedenheit.

  • Die einen so "Bürgergeldempfänger arbeiten nicht, weil faul", die anderen "Bürgergeldempfänger arbeiten nicht, weil krank" und web.de dann so "Umstrittene Studie befeuert Diskussion ums Bürgergeld". Ich bin mir nicht sicher ob das Clickbait ist, weil es der Dramatik nochmal eine zusätzliche Dimension gibt, oder Metakritik an der unterschiedlichen Berichterstattung.

  • Ich hab jetzt zB noch nie die Preise von UberEats und Lieferando verglichen.

    Ich bin selber keiner der bei Lieferdiensten bestellt, daher kann ich das nicht genau beurteilen. Aber vor allem in Deutschland ist die Gesellschaft super preis sensitiv, da werden in der breite die Preise verglichen und da bestellt, wo gerade die besseren Gutscheine verfügbar sind. Den Preiskampf kann sich aber nur der mit den geringsten Ausgaben leisten und der spart dann an allen Enden. Vielleicht gehörst du selbst nicht zu der Fraktion "Reich und geizig", aber diese ist denoch in signifikanter Menge vorhanden.

    Denke eine bessere Lösung wäre die bestehenden Platformen zu zwingen die Fahrer gescheit zu bezahlen und ihre Preise zu erhöhen.

    Stimme ich zu, dass das eine Lösung wäre

    Warum zu nem neuen Service wechseln der das gleiche kann für teurer?

    Genau, wer macht sowas? Faire Bezahlung ist für die meisten halt kein Argument, da hilft dann nur zwang. Aber wer nicht geizig ist, dem wäre es das auch aus freien stücken Wert.

    Würde aber auch etwas Anzweifeln das es im Moment einfach nicht reicht um alle fair zu bezahlen. Für nen 0,5 Bier Zahl ich €5, das ist fast das dreifache wie die selbe Sorte im Laden … und die Salatpreise sind teilweise auch absurd.

    Das sind normale Restaurantpreise, die reicht der Anbieter einfach durch, davon hat weder die Plattform noch der Lieferfahrer was. Ob die Kosten angemessen sind, wurde aber auch schon häufig diskutiert und das sie unangemessen sind, ist dabei nie eindeutig hervorgekommen. Immerhin würde in unserer preissensitiven Gesellschaft ein niedriger Preis zu deutlich mehr Kundschaft führen.

  • Ist halt die Frage, würdest du eine andere Plattform nutzen, bei der du 10€ mehr bezahlen musst, für die gleiche Leistung, aber mit dem wissen, dass alle fair bezahlt werden? Wenn nein, bist du halt reich, weil du es dir aus faulheit leisten kannst 50€ fürs Abendessen auszugeben, aber geizig, weil dir 10€ zu viel sind, dafür das alle fair bezahlt werden.

  • Vorstellbar wäre ja eine faire Plattform, wo man die Leistungen von Lieferando hat, aber alle fair bezahlt werden. Aber das wäre ja dann zu teuer

  • Ich sehe nicht, dass die Situation so toll ist das man sagen kann: Weiter so!

    Welche Regierung auch immer als nächstes kommt, sie hat auf jedenfall genug finanziellen Handlungsspielraum um Fortschritte zu schaffen. Etwas was ohne die Grünen nicht möglich gewesen wäre. Es liegt jetzt an der Wählerschaft eine Regierung ins Amt zu heben, die genau das tut. Aber wenn du zuhause bleibst hilfst du damit nur der CDU/CSU und AFD.

    Ich bin oft genug reingefallen

    Die Latte muss ziemlich niedrig sein, denn so oft haben weder Linke, noch die Grünen eine Wahl gewonnen um überhaupt in die Lage zu kommen, dich enttäuschen zu können. Und in der letzten Regierung haben sie unter den gegebenen Umständen einen ganz guten Job gemacht.

    Ist eh alles der gleiche Mist in neuen Schläuchen

    Ja, liegt daran, dass es selten zu absoluten Mehrheiten kommt. Und wenn man Farben mischt, wirds braun (überspitzt gesagt)

    Ich und viele andere wissen mittlerweile nicht mehr was wir wählen sollen

    Demokratie funktioniert nur, wenn die Leute mitmachen. Die einzelnen Parteien stellen immer nur ein Angebot an den/die Wählerin dar, diese/-r kann nicht erwarten, dass die Parteien das tun, was er/sie will. Wenn er unzufrieden mit dem Angebot ist, muss er sich entweder selber in einer Partei engagieren oder eine eigene Partei gründen. Wem das zu anstrengend ist, der soll froh sein, dass andere den Job machen. Und für den-/diejenigen fängt der Kompriss für die Veränderung an der Wahlurne an, den keine Partei wird ihn/sie zu 100% repräsentieren. Man muss sich also prioritäten setzen, was einem wichtig ist. Und zu glauben, weil man alle paar Jahre mal ein kreuz setzt, verändert sich die Welt sofort, so wie sie einem gefällt, ist naiv.

  • Das ist doch gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass diese Aussage "Ein aktives Handeln (töten) ist etwas grundlegend anderes als priorisieren und verweigern." keine allgemeingültigkeit besitzt. Und auch eine Entscheidung vom Bundesverfassungsgericht ist keine Absolution, sondern spiegelt die Auffassung der Richter und den Zeitgeist wider

  • Ich fänd es schön, wenn die Deutschland ein bisschen mehr Bullerbü wäre. Auf seinen Positionen zu verharren, überzeugt keinen und bringt keinen Fortschritt, sondern spaltet die Gesellschaft nur mehr. Friedliche Veränderung ist ein langer, kräftezehrender Prozess, der mit kompromissen beginnt. Aber die meisten Wähler erwarten anscheinend, dass jede Partei, ohne absolute Mehrheit, in einer Wahlperiode ihr Wahlprogramm durchsetzt.

  • Dann können ja jetzt alle Ethiker nach Hause gehen, weil das Bundesverfassungsgericht das Trolleyproblem gelöst hat

  • Du hast gerade das Trolley Problem beschrieben.

  • The consumer is screwing himself in the first place by buying at temu and shein.

  • Ne, Politik sollte ein miteinander sein und kein gegeneinander. Es geht darum zusammen zu arbeiten und Kompromisse zu finden. Die Grünen sind da schon richtig vorgegangen, dass man der nächsten Regierung die Möglichkeit gibt, vernünftig regieren zu können und sich nicht in sinnlose Grabenkämpfe begibt. Es ist schlicht die CDU/CSU, die hier eine toxische Politikkultur fördert. Außerdem, wenn die Grünen nicht dafür gestimmt hätten, dann würde die CDU/CSU jetzt auch nur über das Geld klagen und die Grünen beschuldigen und bei der nächsten Wahl würde sich wieder nichts ändern. Hier zeigt die CDU/CSU jetzt wenigstens, dass man ihr keine Regierungsverantwortung zutrauen kann. Ob es jemanden umstimmt? Vielleicht nicht, aber verloren ist die Demokratie dann sowieso. Und Garantien hätten da auch nichts gebracht, die CDU/CSU hätte diese sowieso umgangen/ignoriert und in Verbindlichkeiten a la Spahn und Scheuer investiert. Kanalisier deine Wut nicht auf die falschen Parteien. Die einzigen die hier die Demokratie untergraben sind die CSU/CDU, FPD und AFD

  • Würde es eher so sehen, dass die Grünen in BW nicht erfolgreich sind, weil sie Grüne Politik machen

  • ich_iel @feddit.org

    ich👶🚫iel