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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)A
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2 yr. ago

  • Thats true tbh

  • Mastodon is often mentioned as an alternative, but it has its own problems. In my opinion, the biggest one is that there is no way to sort your feed like you can on Lemmy. A chronological timeline will always lead to quantity being prioritized over quality. That’s why newer users in particular only see boring stuff. If you bring this up, you’re guaranteed to get some Madison fan saying that Mastodon doesn’t want to be like Twitter, and especially doesn’t want to have an algorithmic feed. But then it’s not and cannot be an alternative.

  • Is it plausible to assume that the US will no longer be able to sell its bonds? In the worst case scenario, it will raise interest rates by 0.1 percent. Or the Fed will step in, as it did in 2008 and 2021.

  • I'm not sure what the example with the house is supposed to mean, but the difference between me and a country is that the country issues its own currency. Even if supply ever exceeded demand for US bonds, the Federal Reserve could simply step in as a buyer. It is unrealistic that selling government bonds could put the US in a position where it can no longer take on new debt.

  • Sure, but it still reinforces the neoliberal view of humanity and ideology by affirming them. And what about all the millions of women who have not made any great scientific or other achievements and never will that did not have children by the age of 24? Have they then indeed failed in life?

  • That is a capitalist, neoliberal attitude at best. It is particularly popular in the USA, where children are taught to evaluate reality in quantitative terms. It is extremely important for US capitalism to promote this view of humanity, because it legitimizes the major social hierarchies in this society. It also legitimizes why children are allowed to go hungry, the poor are denied medical care, and other countries are exploited. After all, they are not worth it, otherwise they would not be in this situation. In the worst case, it is therefore the basis for right-wing ideology in the USA.

    But ultimately, it is a normative decision that everyone makes for themselves. I cannot convince you with arguments. If you believe that people are fundamentally worth different amounts, then probably no argument can convince you otherwise. I can only say that I am glad not to have anyone like you in my circle.

  • Sure. But what effect does selling the bonds have on this US debt? The money has probably long since been spent. The government won't give the money back. If I understand correctly, the sale only changes who gets the interest, no?

  • Can you elaborate on that? How does Europe finance the US by holding government bonds?

  • I don't like this logic. It implies that a person's value depends on their achievements. The only difference between the two is what the most important achievements are. Ultimately, this reinforces the right-wing logic that there are people of different values.

  • I am a socialist. But I would never want to live in a country like the USSR. Too authoritarian, too undemocratic, too repressive, too little freedom, too nationalistic.

    With Lenin and the USSR, a right-wing interpretation of Marxism prevailed, which then spread globally and became even more problematic with Stalin.

    Left-wing socialists such as Luxemburg, Pannekoek, Steinberg, and the early Lukacs therefore condemned and criticized the Soviet Union very early on. I identified with them much more.

    In fact, there have probably only been three attempts to introduce a humane form of socialism: the Paris Commune, the Prague Spring, and Chile under Allende. All three were brutally destroyed. The Prague Spring by the USSR.

  • Joa, also ich erwarte ja nicht viel von Leuten, die Aussagen der Polizei für eine gute Quelle von Einschätzungen über linke Gruppen halten. Aber du musst deine Einfältigkeit auch noch dreist als Weisheit darstellen.

    Provokant finde ich in der Tat, dass du nicht auf meine Argumente eingehst, sondern jetzt auf einen primitiven Zynismus zurückfällst, nachdem du mir vorgeworfen hast, nicht inhaltlich zu argumentieren. Ich weiß daher nicht, ob du einfach trollen willst, oder ob du sehr wohl weißt, dass da was dran ist, ein Eingeständnis, oder auch nur zu schweigen, jetzt aber dein Ego überlasten würde.

    Aber das ist nicht das schlimme. Das schlimme ist, dass es Dummköpfe wie dich braucht, um den Ausbau der Überwachung zu ermöglichen. Denn wenn Autorität nicht mehr hinterfragt wird, wird sie immer mehr Autorität beanspruchen.

  • Das einzige, was du bisher inhaltlich beigetragen hast sind zwei Autoritätsargumente. Eins davon von der Polizei, die sich jetzt über mehr Befugnisse freuen darf.

    Als ob es eine Verschwörungstheorie wäre, dass Russland Chaos in Deutschland stiften möchte und zunehmend aggressiv vorgeht. Es wäre auch nicht das erste mal, dass Russland dabei exakt diese Strategie wählt.

    Dobrindt selbst hat dazu in einem Interview mit der Welt gesagt "Ein Ziel unserer neuen Strategie gegen hybride Bedrohungen ist, herauszufinden, ob ausländische Mächte linksextreme oder anarchistische Gruppen nutzen, um Spionage oder Sabotage zu betreiben." Und im konkreten Fall wird dieser Verdacht selbst aus der CDU geäußert.

    Ebensowenig ist es eine Verschwörungstheorie, dass die CDU um jeden Preis mehr überwachen möchte. Erst Recht, wenn es Linke geht.

    Es ist auch keine Verschwörungstheorie, dass außer dem Bekennerschreiben überhaupt kein Hinweis auf eine Täterschaft vorliegt, aber jeder ein Bekennerschreiben im Internet veröffentlichen kann. Eine false flag Aktion steht somit bei solchen Dingen ganz grundsätzlich im Raum.

    Und schließlich ist auch die Behauptung keine Verschwörungstheorie, dass die ARD schlechten Journalismus betreibt, wenn sie Presseerklärung der Bundesregierung veröffentlicht und sich kritiklos deren Begründung zu eigen macht.

    Tatsache ist, dass die Deutung des Innenministeriums und der Polizei nicht unumstritten ist, jetzt aber als Begründung für eine Einschränkung von Bürgerrechten herangezogen wird. Vielleicht waren es Anarcho-Primitivisten, vielleicht war es ein russischer Sabotageakt. Beide Akteure haben Motive und eine Vergangenheit entsprechenden Vorgehens. Mindestens erwarte ich von der Tagesschau daher, dass sie das thematisiert.

  • Das schreibt nicht die taz. Das ist ein Interview.

  • Was kann die Polizei, was wir nicht können? Die haben genau die selben Informationen wie wir. Selbst in der CDU scheint ja wohl klar zu sein, dass das ursprüngliche Bekennerschreiben sehr wahrscheinlich in russisch formuliert und dann per KI ins Deutsche übersetzt wurde. Der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz meinte dazu "Mich würde interessieren, ob die gewalttätige, linksextremistische "Vulkangruppe" Kontakte zum russischen Geheimdienst hat. Er könnte sich bei solchen Sabotageakten von solchen Gruppen helfen lassen."

    Na klar, Anarcho-Primitivisten, die Tankies und Staaten mindestens so sehr hassen wie Nazis arbeitet mit dem russischen Geheimdienst zusammen, lassen das Bekennerschreiben in Moskau formulieren und lesen es nicht mal nochmal gegen, sodass J.D. Vance plötzlich J.D. Vans heißt.

    Viel naheliegender ist doch, dass Russland das macht, was es immer tut: Chaos stiften und den Rechten helfen. Die Bullen und die CDU nehmen es gerne. Schlimm finde ich viel mehr, dass die Tagesschau so einen erbärmlichen Journalismus betreibt. Mindestens müssten sie deutlich machen, dass es berechtigte Zweifel daran gibt, ob es nicht doch anders ist, als Dobrindt es darstellt, denn der fängt bei jeder Vorstellung von mehr Überwachung und Polizeibefugnissen an zu sabbern und nimmt sowas natürlich gerne an.

    Das ist die Aufgabe von Journalisten. Nicht nachplappern, was die Exekutive meint.

  • Ist übrigens mal wieder ein Beispiel des unterirdischen Journalismus des ÖRR, das gar nicht darauf eingegangen wird, dass gar niemand weiß, wer für den Brand verantwortlich ist. Es gibt inzwischen vier Schreiben von Personen, die sich als Vulkangruppe bezeichnen und gegenseitig widersprechen. Kommt da niemand auf die naheliegendste Idee, dass ein Bekennerschreiben praktisch keine Glaubwürdigkeit hat oder haben kann? Warum wird die Prämisse von Dobrindt einfach hingenommen und seine Interpretation medial als Wahrheit verwendet? Jeder Idiot kann jetzt einen Brand legen, ein Bekennerschreiben unter falscher Urheberschaft im Internet veröffentlichen und von Polizei über Politik bis Medien schlucken es alle wie Gummibärchen. So erbärmlich von der ARD.

  • Es hört sich bei dir so an, als würde es eine Vulkangruppe geben. Soweit ich weiß, weiß niemand, wer verantwortlich für den Brand ist.

  • Von den USA jetzt auch nicht direkt

    Doch klar, zum Beispiel Grönland

    immerhin ist es da noch möglich zu demonstrieren ohne von Panzern überrolt zu werden.

    Naja, man wird halt von ICE erschossen wenn man nicht passt. Was glaubst du ist außerdem die Aufgabe der Soldaten, die Trump in die Städte schickt?

    Von China besteht auch eine Massive Abhängigkeit

    nicht annähernd so groß. Ja, wir sind in Lieferketten eingebunden, aber aktuell gibt es nicht mal den Grund anzunehmen, dass China hier Probleme macht. Trump droht dagegen ganz offen, wer nicht spurt, wird überrollt. Überhaupt betrachtet China Europa einfach nicht so sehr wie die USA als eigenen Vasallen. Wenn Trump will, sperren Amazon, Microsoft und Google morgen den Zugang zu deren Diensten und Servern und in Europa geht das Licht aus.

    Wir sind vor allem auch militärisch von den USA abhängig.

    Nö, warum denn? Die Feindseligkeit Russlands gegenüber dem Westen liegt präzise an den den USA und ihrem aggressiven Vorgehen. Die Abhängigkeit ist eine technologische, finanzkapitalistische und energetische.

    Diplomatie und Sanktionen halten keine Panzer auf

    Nur Diplomatie hält Panzer auf. Es ist das Ende der Diplomatie das zu Krieg führt. Denken wie deins war letztlich ursächlich für den ersten Weltkrieg und damit ebenso für den zweiten Weltkrieg. Zu denken, dass Aufrüstung Krieg unwahrscheinlicher macht, ist empirisch einfach nicht zutreffend. Die Friedenszeit der letzten Jahrzehnte lag vor allem an Diplomatie. Von Sanktionen halte ich allerdings auch nicht so viel. Vor allem nicht von der Art der Sanktionen, die aktuell verfolgt werden.

  • Also ich glaube, aktuell sind sie zumindest diplomatisch sehr viel zuverlässiger. Außerdem geht von China keine militärische Gefahr für Europa aus. Im Gegenteil könnte man in Kooperation mit China doch dafür sorgen, dass Russland aufhört seine Nachbarn anzugreifen.

    Kooperation mit China wäre außerdem sinnvoll, um den wirtschaftlichen Auswirkungen der US Politik etwas entgegen zu setzen. Warum nicht ein Freihandelsabkommen? Oder ein eurasisches Sicherheitsabkommen?

    Mit China zusammen könnte man auch die Macht der amerikanischen Finanzmärkte umgehen, technologische Machtinstrumente abschwächen und insgesamt die Abhängigkeit von den USA reduzieren.

    Es braucht mindestens eine Äquidistanz bezüglich USA und China.

    Ich verstehe auch die Aufrüstungslogik nicht. Inwiefern würden mehr Waffen die Situation der Europäer verbessern? Was bedeutet "entgegensetzen" im konkreten Fall mit den USA denn? Und nukleare Abschreckung: Wenn jedes Land der Welt jetzt Atomwaffen anschafft, wird die Welt nicht sicherer, sondern die Gefahr einer Selbstvernichtung der Menschheit steigt massiv an.