Wegen des Iran-Kriegs kann es nach den Worten des Chefs der Bundesnetzagentur zu moderaten Preissteigerungen beim Gas kommen. “Die Auswirkungen des Iran-Kriegs spüren alle, die an den Börsen Gas beschaffen müssen”, sagte Klaus Müller dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
“Für die meisten privaten Haushalte gelten hingegen Preisgarantien für zwölf Monate oder länger”, erklärte Müller. Es könne bei Anschlussverträgen zu Preissteigerungen kommen - “aber nicht in der Dimension wie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine.” Müller mahnte zugleich, mit Gas sorgsam umzugehen. “Gas ist ein wertvolles Gut.”
Beim Strom sieht es anders aus. “Im Strombereich haben wir sinkende Preise durch einen - auch jahreszeitlich bedingt - deutlichen Anteil kostengünstiger erneuerbarer Energie”, sagte Müller.



Das dicke Ende kommt noch:
Gasspeicherfüllstand
Aktuell sind unsere Gasspeicher so leer wie lange nicht mehr. Aktuell hoffen glaub alle darauf, dass sich die Lage wieder rechtzeitig stabilisiert, aber bald müssen die Speicher wieder gefüllt werden. Und dann werden sich auch die höheren Preise bemerkbar machen.
Ich gebe der Sache noch bis Juni, bis erste Klagen der Gasunternehmen kommen, dass sie so teuer einkaufen müssen.
Die Unternehmen sehen ihre Verantwortung darin, Gewinne zu machen, nicht irgendwelche Leute mit Gas zu versorgen. Die lassen die Speicher im Zweifel leer. Wär ja noch schöner, wenn die einen Euro drauf legen müssen, damit die Omas im Berlin nicht erfrieren. Wo sind wir hier, im Sozialismus? /s