Der Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff löst in vielen Ländern Sorgen aus. Experten weisen allerdings darauf hin, dass das Virus weit weniger ansteckend ist als etwa Grippe. "Das ist kein Covid", hieß es von der WHO.
Dieser Artikel beschreibt eine Studie zu einem Anden-Virus Ausbruch in Argentinien, wo auch Übertragungen statt fanden bei nicht engem Kontakt - die Leute waren schlicht auf derselben Geburtstsgsparty und haben sich vielleicht die Hände geschüttelt. Ebenso bei einer Trauerfeier.
Die Sorgen sind mMn nicht ganz unberechtigt - dieses Hantavirus, das Anden-Virus, kann zwischen Menschen übertragen werden (was auf dem Schiff ja offenbar passiert ist), und Infektionen verlaufen in rund 30% der Fälle tödlich.
Es wirkt in den Symptomen zuerst ähnlich wie eine Grippe, also schwer erkennbar, und es werden aus früheren Ausbrüchen (siehe CNN Artikel) Inkubationszeiten von vier oder sogar bis zu acht Wochen berichtet.
Der wesentliche Punkt ist der R-Faktor. Der ist, nach dem was man weiß, deutlich geringer als bei Grippe oder Masern. Und, er hängt vom Verhalten ab.
Es gibt auch bei diesen Viren verschiedene Strains und man kennt, da Übertragungen selten sind, ihre Eigenschaften in Bezug auf Menschen nicht sehr gut. Die könnten sich auch etwas verändern.
Es sind sicherlich Isolationsmassnahmen nötig, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Anordnung von Quarantäne für enge Kontaktpersonen (also vielleicht alle Schiffspassagiere?) wäre angesichts der Tödlichkeit bei einer weiteren Ausbreitung nicht so ganz irrational. Die Personen auf dem Schiff, die sich angesteckt haben, haben sicher nicht alle von denselben Tellern gegessen oder im gleichen Bett geschlafen … Und dass jemand keine Symptome hat, bedeutet eben nicht, dass er nicht vielleicht infiziert ist, da eben die Inkubationszeit ganz schön lang sein kann.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Hantaviren sehr artspezifisch sind, und der Wirt dieses Virus nur in den Anden lebt. Aber man weiss vielleicht nicht so genau, ob sie andere Arten in der Umgebung des Menschen befallen können, z.B. Schweine.
Also eigentlich möchte man sowas eher nicht in einem Flughafen, in der Massentierhaltung, oder im Publikum einer Fussballweltmeisterschaft haben…
Hier ein informativer Artikel von CNN zum Thema:
https://edition.cnn.com/2026/05/06/health/andes-strain-hantavirus-explained
Dieser Artikel beschreibt eine Studie zu einem Anden-Virus Ausbruch in Argentinien, wo auch Übertragungen statt fanden bei nicht engem Kontakt - die Leute waren schlicht auf derselben Geburtstsgsparty und haben sich vielleicht die Hände geschüttelt. Ebenso bei einer Trauerfeier.
Die Sorgen sind mMn nicht ganz unberechtigt - dieses Hantavirus, das Anden-Virus, kann zwischen Menschen übertragen werden (was auf dem Schiff ja offenbar passiert ist), und Infektionen verlaufen in rund 30% der Fälle tödlich.
Es wirkt in den Symptomen zuerst ähnlich wie eine Grippe, also schwer erkennbar, und es werden aus früheren Ausbrüchen (siehe CNN Artikel) Inkubationszeiten von vier oder sogar bis zu acht Wochen berichtet.
Der wesentliche Punkt ist der R-Faktor. Der ist, nach dem was man weiß, deutlich geringer als bei Grippe oder Masern. Und, er hängt vom Verhalten ab.
Es gibt auch bei diesen Viren verschiedene Strains und man kennt, da Übertragungen selten sind, ihre Eigenschaften in Bezug auf Menschen nicht sehr gut. Die könnten sich auch etwas verändern.
Es sind sicherlich Isolationsmassnahmen nötig, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Anordnung von Quarantäne für enge Kontaktpersonen (also vielleicht alle Schiffspassagiere?) wäre angesichts der Tödlichkeit bei einer weiteren Ausbreitung nicht so ganz irrational. Die Personen auf dem Schiff, die sich angesteckt haben, haben sicher nicht alle von denselben Tellern gegessen oder im gleichen Bett geschlafen … Und dass jemand keine Symptome hat, bedeutet eben nicht, dass er nicht vielleicht infiziert ist, da eben die Inkubationszeit ganz schön lang sein kann.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Hantaviren sehr artspezifisch sind, und der Wirt dieses Virus nur in den Anden lebt. Aber man weiss vielleicht nicht so genau, ob sie andere Arten in der Umgebung des Menschen befallen können, z.B. Schweine.
Also eigentlich möchte man sowas eher nicht in einem Flughafen, in der Massentierhaltung, oder im Publikum einer Fussballweltmeisterschaft haben…