IMO | Wohngebiete sollten immer als Sackgassen konzipiert sein
Wer kennt das nicht? Man ist in einen netten Wohngebiet, wenn da nicht der nervige Durchgangsverkehr von Leuten ‘die doch nur abkürzen wollen’ wäre. Diese unnötigen Fahrten durch die Wohngebiete die dort rein gar nichts zu suchen haben, bringen ohne jede Notwendigkeit Lärm, Abgase und Sicherheitsprobleme in die Wohngebiete. Aus diesem Grund sollten in meinen Augen Wohngebiete wo immer es irgend geht als Sackgassen konzipiert sein, den das stoppt den Durchfahrtsverkehr schnell, effizient und günstig.
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Ich finde auch, kostengünstige Anwohnerparkplätze sollten immer so 10 Fussminuten von der Wohnung entfernt sein. Außer für wirklich gehbehinderte Leute.
Allein das würde den Autoverkehr in Städten drastisch reduzieren, denn die Mehrzahl der Fahrten ist bekanntlich kürzer als 5 Kilometer. Und für eine lange, notwendige Fahrt sollte der Unterschied egal sein.
Ich finde es viel, viel gerechter, wenn Leute das Autofahren mit 10 Minuten ihrer Zeit bezahlen, als mit teuren Parkgebühren. Denn Zeit ist allen Menschen gleich viel geschenkt, egal ob arm oder reich.
Überhaupt ist es eine Unart den wertvollen Platz in Innenstädten mit hässlichem Blech zu verschandeln. Autos sollten gar nicht in Wohngebieten auf der Straße parken dürfen, Schluss aus. Tokyo macht das z.B. so, wenn du ein Auto anmelden willst, musst du einen privaten Stellplatz irgendwo nachweisen. Und abseits von den großen Verkehrsadern ist es damit dort deutlich schöner in den Wohngebieten, mit den kleinen Gassen und Hinterhöfen, viel begrünt, überall Fußgänger und Leute die vor den Häusern an der Straße sitzen, weil weniger Luft- und Lärmbelastung.