Auch andere Experten erklären übereinstimmend, dass die Holzmengen nicht das Problem seien. DeSH-Geschäftsführerin Julia Möbus erklärte, nicht zu wenig Holz sei das Problem, “sondern weil es im Wald geblieben ist”. Herbert Borchert von der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft bestätigt auch für Bayern: “Wir haben reichlich Holz!” Das Problem seien derzeit die hohen Transport- und Energiekosten. Weniger Waldschäden - weniger Schadholz

Die eigentlich gute Nachricht ist: Es gab im vergangenen Jahr weniger Waldschäden, erklärt Borchert. Daher gibt es aber auch deutlich weniger Schadholz, das für die Holzproduktion verkauft wird.

Der Engpass beim Schadholz liege am vergangenen, nass-kühlen Sommer, erklärt Forstexperte Herbert Borchert. Niederschlag und kühle Temperaturen hätten dafür gesorgt, dass es der Borkenkäfer schwer hatte. Die Populationen seien überraschend klein und hätten wenig Schaden angerichtet. Dazu fehlten größere Stürme. Die Folge: Weniger Bäume hätten wegen Borkenkäfer-Befall oder Sturmschäden gefällt werden müssen.

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    8 天前

    Die Kommentare sind mal wieder hirnfressend. Aber ich geb zu, ab und an geb ich mir die BR Kommentarspalten, wenn ich mich etwas aufregend will.