Viele Menschen in Deutschland würden gern mehr Kinder kriegen, als sie tatsächlich bekommen. Das zeigen neue Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Die Gründe sind vielfältig. Von Joachim Budde.
Jup, sage ja, dass das erstmal richtig kacke wird. Die derzeit jungen und mittelalten Generationen werden meiner Meinung nach die sein, bei der das System kollabiert, wenn sie alt sind. Ich befürchte, dass Rentensystem, Gesundheitsversorgung, Sozialhilfe crashen werden. Dazu immer mehr Naturkatastrophen etc. Demokratie bröckelt. Und beim Kapitalismus sieht es für mich auch so aus, als könnten wir uns da so langsam dem Zenit nähern. Zumindest denke ich nicht, dass wachsender Einsatz von KI die Wirtschaft gerechter machen wird. Und so wenig ich dem Kapitalismus auch hinterhertrauern würde - akut sorgt glaub ich jede disruptive Veränderung erst mal für viel Chaos, Machtkämpfe, vermutlich auch noch mehr Krieg. Aber volkswirtschaftlich sehe ich in all der Scheiße zumindest ne gewisse Chance, dass es danach erstmal wieder besser wird. Und vielleicht sind die Leute dann ja mal ein bisschen schlauer und lernen was aus den Fehlern ihrer Vorgänger.
PS: Wollte hier eigentlich gar nicht so ne Endzeit-Stimmung verbreiten. Auch wenn das ziemlich deprimierend klingt, sollte man sich auch nicht nicht wegen der potentiellen Zukunft verrückt machen. Und vor allem bitte nicht den Kopf in den Sand stecken. Es wird wie es wird, wir sollten im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, die Dinge im kleinen besser zu machen und dabei unser Leben zu genießen. :)
Ich würde sagen je länger wir den Laden in der bisherigen Form am laufen halten, desto böser wird das Erwachen, wenn wir das irgendwann nicht mehr schaffen. Wenn die Menschheit weiter wächst statt zu schrumpfen, funktioniert die umlagebasierte Rente und die Wirtschaft kann noch ein paar Jahre wachsen. Aber irgendwann holen uns (als Spezies, nicht unbedingt wir selbst) die Folgen des höheren Ressourcenverbrauchs ein und für die danach wird es dann umso beschissener. So wie jetzt viele auf die sorglosen Babyboomer schimpfen, nur dass dann Gen Y und Z die bösen wären.
Die beste Perspektive für mich wäre, das Schrumpfen der Gesellschaft und den absehbaren Rückgang des Wohlstands zu akzeptieren und jetzt den Fokus voll auf die Deckung von Grundbedürfnissen zu setzen. Sodass wir auch mit wenigen jungen Menschen noch alle ernährt bekommen und annehmbaren Wohnraum und medizinische Versorgung. Nicht unbedingt auf dem aktuellen Niveau aber eben ein zu definierendes “genug”.
Jup, sage ja, dass das erstmal richtig kacke wird. Die derzeit jungen und mittelalten Generationen werden meiner Meinung nach die sein, bei der das System kollabiert, wenn sie alt sind. Ich befürchte, dass Rentensystem, Gesundheitsversorgung, Sozialhilfe crashen werden. Dazu immer mehr Naturkatastrophen etc. Demokratie bröckelt. Und beim Kapitalismus sieht es für mich auch so aus, als könnten wir uns da so langsam dem Zenit nähern. Zumindest denke ich nicht, dass wachsender Einsatz von KI die Wirtschaft gerechter machen wird. Und so wenig ich dem Kapitalismus auch hinterhertrauern würde - akut sorgt glaub ich jede disruptive Veränderung erst mal für viel Chaos, Machtkämpfe, vermutlich auch noch mehr Krieg. Aber volkswirtschaftlich sehe ich in all der Scheiße zumindest ne gewisse Chance, dass es danach erstmal wieder besser wird. Und vielleicht sind die Leute dann ja mal ein bisschen schlauer und lernen was aus den Fehlern ihrer Vorgänger.
PS: Wollte hier eigentlich gar nicht so ne Endzeit-Stimmung verbreiten. Auch wenn das ziemlich deprimierend klingt, sollte man sich auch nicht nicht wegen der potentiellen Zukunft verrückt machen. Und vor allem bitte nicht den Kopf in den Sand stecken. Es wird wie es wird, wir sollten im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, die Dinge im kleinen besser zu machen und dabei unser Leben zu genießen. :)
Schön, dass es einer hypothetischen, zukünftigen Generation vielleicht ganz okay gehen wird🫠
Ich würde sagen je länger wir den Laden in der bisherigen Form am laufen halten, desto böser wird das Erwachen, wenn wir das irgendwann nicht mehr schaffen. Wenn die Menschheit weiter wächst statt zu schrumpfen, funktioniert die umlagebasierte Rente und die Wirtschaft kann noch ein paar Jahre wachsen. Aber irgendwann holen uns (als Spezies, nicht unbedingt wir selbst) die Folgen des höheren Ressourcenverbrauchs ein und für die danach wird es dann umso beschissener. So wie jetzt viele auf die sorglosen Babyboomer schimpfen, nur dass dann Gen Y und Z die bösen wären.
Die beste Perspektive für mich wäre, das Schrumpfen der Gesellschaft und den absehbaren Rückgang des Wohlstands zu akzeptieren und jetzt den Fokus voll auf die Deckung von Grundbedürfnissen zu setzen. Sodass wir auch mit wenigen jungen Menschen noch alle ernährt bekommen und annehmbaren Wohnraum und medizinische Versorgung. Nicht unbedingt auf dem aktuellen Niveau aber eben ein zu definierendes “genug”.