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3 yr. ago

  • Bei mir sind es über 35 Jahre und ca 25 davon professionell. Beim Code eintippen wenn ich schon weiß was ich machen muss bin ich recht schnell. Da spare ich keine Zeit mit KI.

    Was “spezialisierte Software” angeht, ist das wichtigste was ich in den letzten 20 Jahren bei meinem momentanen AG geschrieben habe nur so 10k Zeilen Python. Selbst wenn das KI schneller tippen könnte ist da nicht viel zu holen. Der Code war jetzt fast 20 Jahre lang absolut kritisch für uns und wir haben mehrmals versucht ihn mit was fertigem zu ersetzen und es ging im Prinzip nicht weil die für uns nicht genug skaliert haben. Warum? Weil ich exakt die Probleme gelöst habe die wir mit dem Vorgänger hatten und wegen denen der nicht skaliert hat. Verteilte parallele Systeme sind schwierig, die tippt man nicht mal eben so runter und sie funktionieren dann einfach. Wahrscheinlich auch noch eine ganze Weile nicht mit KI.

    Aber mein AG hat mich eben nicht als Experte für exakt ein Feld eingesetzt. Nicht mal nur als Experte für Entwicklung. Und wenn man ständig auf anderen Gebieten unterwegs ist, für andere Plattformen entwickelt (und zwar wirklich die volle Bandbreite mit mehreren kommerziellen UNIXen, IBM i, ganz früher auch Exoten wie Novell Netware, usw. neben den Consumer-Systemen), andere Sprachen nutzt (deutlich zweistellig und manchmal nur für eine Sache, z.B. Objective C und Swift nur ein paar Produkte für macOS oder iOS, oder Terraform und Puppet weil das IT-Team überlastet ist), usw., da fällt dann schon viel Recherche an. Und das ist eine Sache wo ich privat gemerkt habe dass sie deutlich schneller für mich wird wenn ich Tools wie Claude Code nutzen kann (darf ich bei meinem AG nicht). Der Anfang mit was neuem von fast 0. Oder das wieder Reindenken wenn man was nach Monaten mal wieder anfasst.

    In den letzten zwei Jahren ist mein AG dann komplett durchgedreht und hat angefangen mit Demo Driven Entwicklung (nenne ich mal so). So nach dem Motto wir brauchen für das neue Produkt noch eine Anwendung die XYZ macht, kannst du was machen, nächste Woche ist Demo für unseren Vice President, können wir da schon was zeigen? Und dann halt immer weiter so: Wir brauchen noch X Feature, nächste Woche ist wieder Demo, können wir das da zeigen? Also im Prinzip rapid prototyping aber der Prototyp ist das Produkt. Im Prinzip behandelt mein AG mich so als wäre ich selbst eine KI :)

    Naja die KI die ich bei meinem AG nutzen darf kann das alles nicht, aber ich denk halt wenn ich z.B. Claude Code benutzen dürfte dann hätte der da auch viel von hingekriegt (jedenfalls seit Opus 4.5). Wenn man was komplett neues macht sind diese Tools eine kurze Zeit lang brilliant bis es zu komplex wird. Und hinterher aufräumen muss man sowieso. Ok, wahrscheinlich nicht ich, ich hab nämlich langsam keine Lust mehr.

    Auf der anderen Seite arbeite ich auch an klassischen Projekten mit sehr vielen (hunderte) Entwicklern mit. Und da fressen z.B. auch die Reviews viel Zeit weil da auch viele unerfahrene Leute dabei sind. Vor ein paar Tagen hatte ich einen ziemlich extremen Fall wo ich was reviewen sollte wo der Entwickler es geschafft hat in vielleicht 50 Zeilen zweimal Zugriffe auf schon freigegebenen Speicher einzubauen. Unsere KI war begeistert und hat geschwärmt wie toll der Code ist. Da wäre es leicht zu sagen dass die KI nichts bringt. Vor allem wenn man den Fehler schon gesehen hat.

    Aber das ist ein Anwenderfehler! Als ich dann speziell nach den relevanten Zeilen gefragt habe hat das Tool den Tonfall komplett geändert und korrekt die kritischen Fehler identifiziert, erklärt, und einen Fix vorgeschlagen. Das ist etwas, das ich bei unseren Tools generell gemerkt habe: Wenn man speziell nach bestimmten Stellen fragt werden die Reviews besser. Also man kann sich einfach zwei Minuten Zeit nehmen und Fragen zu einzelnen Funktionen, Blöcken, etc. fragen und die fängt an solche Fehler zu finden. Aus meiner Erfahrung außerhalb meines AG weiß ich auch dass andere Tools und bessere Modelle das deutlich weniger brauchen. Und man könnte das sicher auch automatisieren, es gibt ja auch auf Reviews spezialisierte KI-Tools, haben wir nur bei meinem AG nicht.

    Aber wenn er das gewusst hätte und KI verwendet hätte, oder vielleicht sogar was automatisches da wäre, dann hätte mir das ein paar Stunden gespart weil wenn ich das im Review ablehne, dann ist das ja nicht damit getan einfach Nein zu sagen, oder nur kurz das Problem in einen Kommentar zu tippen. Wenn er es mit KI gefunden hätte, dann hätte der das in einer Minute gesehen und wahrscheinlich auch repariert, und dann wäre nicht nur mein Review einfacher, und das des zweiten Reviewers, sondern sein Bugfix wäre auch ne Woche früher im Produkt gewesen, und das ist dann für das Management auch ne Woche Zeitersparnis, auch wenn ein Teil davon z.B. nur Warten auf CI war, und ein Teil nur dass er nicht sofort Zeit hatte den Fix zu reparieren, und nicht alles aktive Arbeit.

    Was man auch manchmal gut der KI überlassen kann ist Code der nicht im Produkt landet. Ich hab z.B. letztens für Spaß eine iOS-App gebaut die u.a. einen Python-Interpreter einbettet. Das ist alles nicht so kompliziert. Aber bei sowas ist es mit dem Interpreter nicht getan weil man auf iOS keine binären Erweiterungen nachladen kann. Man muss sich also vorher eine Liste mit Paketen machen die man haben will und die dann alle auch bauen damit man sie mit der App zusammen ausliefern kann. Also hab ich ein kleines Framework dafür geschrieben, Python-Pakete für iOS zu bauen wo jedes Paket im Prinzip ein Skript hat das genau dieses Paket baut. Jetzt ist aber die Sache dass die meisten Python-Pakete zwar auf iOS laufen würden, es aber nicht unterstützen, und auch keinen richtigen Mechanismus für cross builds haben.

    Das ist wo da die KI ins Spiel kommt. Für die meisten Pakete konnte ich das einfach mal Claude Code überlassen. Der hat selbständig genauso rumprobiert wie ich es wahrscheinlich selbst auch gemacht hätte und irgendwann ist er bei den meisten Paketen an einen Punkt gekommen wo wir binaries für macOS, den iOS-Simulator und iOS-Geräte hatten. Das hätte von Hand viel Zeit gefressen, weil man bei sowas einen Großteil der Zeit einfach nur auf die builds wartet, aber auch nicht lang genug, dass es sich lohnen würde was anderes zu machen, weil der Kontextwechsel zu teuer ist. Und zwar auch bei den Paketen wo man eigentlich nichts besonderes tun muss.

    Also ich hab schon genug Anwendungsfälle wo es nicht strikt um das Eintippen von Code geht. Das da oben sind alles Beispiele wo die KI vielleicht auch Code schreibt, aber der Großteil der Arbeit ist was anderes bzw. der Code ist nicht der der im fertigen Produkt landet. Und ich denke dass man da auch definitiv noch mehr finden könnte, wie gesagt mein AG pusht zwar KI, schränkt uns bei der Auswahl der Tools aber stark ein. Von irgendwelchen Integrationen mit Kram wie Jira oder unserem CI-System kann ich z.B. nur träumen.

  • Dictators are more efficient and agile than democratic governments. That’s why the Romans originally had them. In the early Roman republic dictators were appointed to fix a specific problem and given significant power to do specifically and only that. So for example you could have a “fix gerrymandering dictator” that would be able to sidestep normal processes to fix gerrymandering, and then disappear.

  • I don’t have ai psychosis myself but man did Claude Code make it easy to see how people could develop it. I guess it makes sense too considering humans thought ELIZA was intelligent. My employer does some AI stuff and I think it just took me a while to understand how these LLMs appear to people outside that sphere.

  • In some countries, if you hire artists for an event, you are responsible for withholding taxes that are due on the artist’s income. Regular employment often works like this too. Taxes that are withheld at the source are called withholding taxes.

    For example if I were to host an artist from the UK for an event here in Germany, I would have to deduct ~15% of their pay and pay it directly to the German tax authority. Basically in the same way that if I hired an employee in Germany I would have to estimate the income tax on their salary and withhold it too.

    You can’t generally get these taxes back because they are normal taxes that are just paid in a specific way. But foreign artists from a country that both taxes foreign income and has some kind of double taxation agreement with the country they’re performing in would be able to get some of their tax payments back. There may be other reasons too, I’m not familiar with regulations regarding artists.

    For normal employees it’s not uncommon either for the final tax to be different from what was withheld and then the difference is paid/reimbursed when they file their taxes.

  • Also ich kann als einzelner Software-Entwickler mit KI durchaus produktiver sein. Nicht 10x aber nehmen wir mal an es wäre 10x.

    Dann produziere ich also 10x soviel Code der reviewt werden muss, und zwar von Menschen, weil es nix bringt die KI zu fragen ob ihr eigener Code gut ist. Letztens als Reviewer wieder so einen Fix auf den Tisch bekommen wo die KI hoch begeistert war wie toll der Code war. Die zwei Stellen wo der Autor einer Variablen temporäre Objekte zugewiesen hat die direkt danach wieder zerstört werden hat sie nicht gesehen. Und ich bin nicht mal C++-Programmierer und habs gesehen.

    Aber sagen wir mal der Code geht flott durchs Review. Dann produziere ich 10x soviel Features die durch die QA müssen und dann zur Dokumentation. Die haben natürlich beide auch KI aber QA mit KI ist so eine Sache weil die beste QA für mich von kreativen Leuten kommt die sich komplett andere Nutzerverhalten vorstellen können etc. Die KI findet meiner Erfahrung nach nicht die wirklich schlimmen Bugs.

    Natürlich muss auch unser CI-System mehr stemmen. 10x soviel auf jeden Fall. Ok das kostet hauptsächlich Geld. Aber aufgebaut/skaliert muss es werden und das Budget muss auch jemand bewilligen.

    Naja egal, sagen wir die kriegen das irgendwie alles hin und ich kann meine 10x Features alle flott abliefern. Aber die Ideen und die Planung dafür macht die KI ja nicht. Ne KI die für mich in Meetings sitzt gibt es noch nicht. Also irgendwie 10x soviel Meetings irgendwie unterbringen.

    Also ein bissel geht sicher aber je größer die Firma desto weniger bleibt von den 10x übrig, wenn überhaupt was bleibt. Wenn die KI zuviele Bugs produziert die ich nicht sofort bemerke, kann es auch gut unter dem Strich zu einer Verschlechterung führen. Merkt man halt erst später.

    Und das ist nur IT wo lauter technikaffine neugierige Nerds sitzen. Anderswo kommen die Leute ja nichtmal damit klar wenn Excel anders aussieht, wie sollen die denn einen massiven Paradigmenwechsel vollziehen.

    Naja und meine corporate Realität ist dass auch wir in der IT, in einer IT-Firma die viel auf KI gesetzt hat, gar nicht die richtig coolen Tools kriegen. KI nur mit diesen approvedten Tools, nur diese Modelle, wenn nicht sicher harmlos dann sogar nur mit den bei uns selbst gehosteten Modellen. Jeden Montag komm ich von einem Wochenende mit Claude Code zurück und Arbeit mit KI-Unterstützung fühlt sich an wie Waten durch Schlamm.

    Also mich wundert das nicht wenn das jetzt wenigen was bringt. KI haben alleine ist halt eigentlich noch nicht viel wert.

  • It’s not really a USA thing as such, it’s because cane sugar is more common in the US while e.g. Europe primarily uses beet sugar. Beet sugar is lighter and needs less refining to make it white, so bone char is basically never used for beet sugar. The same applies to Agave too. And to HFCS.

    For liquid sugar it depends on what sugar it was made from, it can be made from cane sugar but also from beet sugar.

    Organic sugar doesn’t use bone char in the US because USDA doesn’t allow animal derived processing aids for organic products.

  • Wait, you’re saying we didn’t already think that?

  • I guess it would be because it’s too easy to get to something that looks like it works without understanding anything about it.

    But on the flip side the other day I was able to create a pull request for a project in a language I’ve never used before because Claude found the bug that I ran into while trying to use it. I still wrote the PR myself though. The issue was pretty obvious once I knew where it was. But I don’t think I would’ve even tried otherwise in this particular case.

  • Ich kann verstehen wenn die alle krank sind weil mir auch immer leicht übel wird wenn ich den Merz sehe.

  • Die Petitionsplattform change.org gehört übrigens einer amerikanischen Stiftung

    Jump
  • Im Prinzip ja, aber “amerikanisches Privatunternehmen” ist leicht irreführend wenn es ein gemeinnütziges ist (public benefit corporation), das einer Stiftung gehört…

  • Stuck in the past as always. When the newest nuclear power plant is over 50 years old (we stopped building them in the early 80ies under his party), the industry doesn’t want to build new ones, and renewable sources can and have been installed at a pace anything else can only dream of, nuclear is simply not relevant. Germany never produced more than 30% of its electricity with nuclear, and that was 30 years ago. Renewables have nearly twice that share now.

  • Kamera in der Düse und Cloud-KI die den Reinigungsgrad überwacht und ggf nachzuspülende Stellen erfasst. Verschmutzungsgrad zu Beginn der Reinigung wird auch erfasst und kann vom Nutzer online mit Photo bzw. Video des Reinigungsvorgangs eingesehen werden und in Form eines Kalenders getrackt werden. Schwierige Reinigungen sind farblich hervorgehoben und KI unterstützt mit Vorschlägen zur Optimierung der Ernährung. Das Cloud-Portal ist natürlich vibe coded so dass man durch Änderung eines Parameters in der URL auf jedes beliebige Konto zugreifen kann, und die Ernährungs-KI lässt sich per jailbreak dazu bringen auf Herstellerkosten Pizza zu bestellen.

  • Even that is just confusing. I sometimes use Perplexity (because Pro comes with my bank account - neobanks have zero focus). And by default it remembers things you say. So when I ask a question sometimes it will randomly decide to bring in something else I asked about before. E.g. I sometimes use it to look up programming related stuff, and then when I ask something else it will randomly research whatever language it thinks I like now in that context too and do things like suggest an anime based on my recent interest in Rust for no good reason.

  • Tbh I think the Sun Ray thin terminals were pretty cool at the time. Not really cloud because it was an enterprise product 20 years ago, so they used servers hosted by the enterprise. But at the time this idea of taking my entire desktop session with me via my employee badge felt pretty cool. Of course only supporting X11 sessions on Solaris meant that nobody outside Sun wanted it though but that’s not really a problem with the concept as such.

  • In October 2025, so much later.

  • They have a public API where you pay by usage, like most LLM companies. They also have a private API used by their apps that they sell under a subscription model (but with usage limits in exchange). Because those subscriptions are often cheaper than paying by usage, people reverse engineered the private API and put support for it in tools like OpenCode.

    So the short of it is basically just that they want people to honor their ToS and not reverse engineer private interfaces for competing products.

    As a customer you can of course have a different opinion on what they should do/what you want from them, which is where the drama comes from.

    I think it’s also a good reminder that if your business is built on top of one of these AI companies, you are completely at their mercy. They can put limitations in their ToS breaking your product (e.g. it’s not allowed to use Claude to develop competing products), they can raise prices (effectively the same as the current drama), they can randomly lock you out or decide to not do business with you anymore, etc.

    Not much of an implication because we knew this before. But a reminder of something to keep in mind especially knowing that none of these AI companies are profitable right now.

  • 30 games for 822 hours. Not sure how I managed that as a working adult with a family who also spent more than a month abroad without my Switch. And apparently didn’t play on Switch in January or February. (Probably something on Steam Deck got my attention but I don’t remember.)

    Top game is Xenoblade X at 143 hours. My favourite Wii U game so not surprising. It would be a lot more hours too if I hadn’t played it before on Wii U. In the full 9 year range it’s only rank 8.

    FWIW I’m not in the NA region and the link worked for me too.

  • Nur wer an drei Fronten kämpft, kann auch an drei Fronten siegen - Sun Three

  • Yeah, it’s a major pain at my work because our cloud doesn’t support Macs (like e.g. AWS would), so we run a server room with a bunch of Macs that we wouldn’t otherwise need.