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2 yr. ago

Am Liebsten an Orten, wo viel Grün ist, und Vielfalt bunte Blüten treibt.Bisweilen auch tagelang offline.Sprachlich schon immer etwas eigentümlich und ausladend unterwegs.Für manche Unkraut, für andere Blumen. Meine Natur halt.

  • Die Wetterexperten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) haben nachgerechnet: Setzt man voraus, dass "Weiße Weihnachten" eine mindestens einen Zentimeter dicke Schneedecke vom 24. bis zum 26. Dezember bedeutet, gab es in den vergangenen 100 Jahren genau sechs Mal weiße Weihnachten in ganz Deutschland. Nämlich 1906, 1917, 1962, 1969, 1981 und 2010.

    Laut DWD gehört das Weihnachtstauwetter zu den "verlässlichsten Witterungsregelfällen in Deutschland".

    Wir sollten mal unsere innerlichen Bilder updaten ;)

  • Wichtigster Termin, den eifrige Föderierte an Weihnachten haben:Mitföderierte vor drohendem Unheil bewahren!

    🎄 Weihnachtlichen Dank und eine frohe Zeit! ♫♪¸¸.•¨•♫♪

  • Paywall sehen nur jene, die ihr freies Limit schon überzogen haben. OP vermutlich nicht ;)(metered paywall: Bezahlschranke nach zehn kostenlosen Artikeln)

    Für alle, die sich keine Alternativen eingerichtet haben, hier ein Link zu obigem Artikel im Archiv

  • So VBW in Bochum, jetzt bitte nachmachen.Auf so was warte ich, seit ich vor 30 Jahren beschlossen habe, nie einen Führerschein zu machen.Mehr Utrecht wagen!

  • Spoiler: Vorurteile werden bestätigt:

    Der deutsche E-Scooter-Fahrer ist männlich, jung, meistens in der Dunkelheit unterwegs und oft alkoholisiert. Einen Helm trägt er nicht. An Verkehrsregeln ist er zudem nicht sonderlich interessiert.

    Hinweis: Zumindest beim Firefox lassen sich mit der Leseansicht 🗏 die Spektrum-Artikel auch hinter der Wand lesen. Hab ich bei feddit gelernt ;)

  • Um das Sicherheitsgefühl von Menschen mit Behinderungen zu stärken, brauche es nicht mehr U-Bahn-Wachen oder Polizei, sondern mehr Dialog, mehr Verständnis füreinander, fordert der bayerischen Beauftragte Holger Kiesel. Mehr Wissen über den Alltag der betroffenen Personen.

    An dieser Stelle möchte ich an die hier bereits thematisierte aktuelle Umfrage der Antidiskrimnierungsstelles des Bundes erinnern. Behinderung ist dort explizit ein Thema - und es gibt sehr viele interaktive Nachfragen, wenn man dazu was angibt.Wenn Ihr (potentiell) Betroffene kennt, leitet das bitte weiter. Es kommt gut an, wahrgenommen zu werden in diesen Zeiten.Die Befragung ist wirklich engagiert, und man sollte nie die Hoffnung aufgeben, dass auch bei einer solchen Regierung mal was Gutes gemacht wird. Die EUTB wurde schließlich auch von Schwarz-Rot beschlossen, und ist echt wertvoll für Menschen mit Behinderungen.

  • Warum will ich immer Versandt schreiben?!

    Dein Verstand will eben mitmischen. Er steckt nämlich in Versandt drin.

    Ist ja auch tückisch,Du bist verwandt mit den Verwandten,aber was Du versandt hast, liefert der Versand aus,das fordert den Verstand heraus,den gewandten.

  • Da das Zeichen schon in mehreren Fällen funktioniert hat, kann es nicht oft genug thematisiert und gezeigt werden. Respekt an die Lehrkraft, die das Zeichen ihren Erstklässler:innen beibrachte. Hoffentlich hört jetzt endlich mal die leidige Diskussion um die Wirksamkeit auf.

  • Auch bayrische Kommunen sammeln seit 2018 das gelbe Gold von ihren Bürger:innen ein.Zwei Fliegen mit einer Klappe: Die aufwendige Reinigung der Kanalisation wird reduziert, und der Bio-Kraftstoff verbessert die CO2-Bilanz im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen.Wird da genauso gesammelt wie Altglas und Papier.

    jedertropfenzaehlt.de

  • Danke für Deine Buch-Empfehlung!Die bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) führt das Buch nicht mehr, bietet aber eine Leseprobe

  • Ich nutze und empfehle Firefox mit Auto Highlight. Verhindert versehentliches Klicken. Und erspart dem Hirn ungeheuer viel Arbeit. Vor allem jetzt, da man ja leider auch hier zunehmend 💩 und 💩-Verzapfende wegfiltern muss.

    So ein visueller Filter lässt sich per Rechtsklickmenü unkompliziert nutzen.

    Und ja: Die Farbwahl ist nicht zufällig.

  • Wer sich erinnert, erinnert sich aber wohl eher ungern, in jungen Jahren dergleichen in seinen Kopf gelassen zu haben...Wir hatten damals nichts! ⁣ ⁣ ⁣ ⁣

  • Grundsätzlich finde ich, diese ganze Geschichte böte ja nun allen beteiligten Unternehmen die perfekte Gelegenheit, Farbe zu bekennen. So wirklich gefragt wurden sie wohl im Vorfeld nicht, ob sie einen Abend mit der AFD verbringen wollen.

    Allerdings geht es ja nicht nur um diesen aktuell diskutierten AFD-Normalisierungskurs. Der Verband "Die Familienunternehmer" fällt keineswegs erstmals negativ auf. Im Gegenteil: Er ist extrem stabil in seiner Widerlichkeit. Sie haben keine Gelegenheit ausgelassen, mit Kampagnen und Lobbying gegen das Gute zu kämpfen:

    • gegen Vermögen- und Erbschaftsteuer zur Bundestagswahl 2025
    • gegen das Lieferkettengesetz
    • gegen das Transparenzregister
    • gegen die Erbschaftssteuer
    • gegen die Vermögensteuer
    • gegen die Klimapolitik der Bundesregierung

    Die Details dazu listet Lobbypedia. Nichts davon ist demokratisch, menschen- und klimafreundlich, oder proaktiv im Sinne von Art 14 GG (Eigentum verpflichtet).

    Es würde nicht verwundern, wenn viele der Unternehmen in dieser Liste ihrer Tradition von damals treu bleiben.

    Diesem Unternehmen ist im Jahr 2020 - also nach schlappen 75 Jahren eingefallen, sie könnten ja mal die wissenschaftliche Erforschung der Rolle von Miele in der NS-Zeit in Auftrag gegeben. Da wollten sie sich vor ihrem 125-jährigen Firmenjubiläum vermutlich noch ein wenig... sorry: reinwaschen.Dass das Familienunternehmen im Krieg - wie so viele - Rüstungsgüter für die Wehrmacht hergestellt, und dabei auch (überwiegend ukrainische) Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene eingesetzt hatte, wussten sie schon vorher.Zum Glück kam raus: Die Großväter hatten dennoch eine innere Distanz zum NS-Regime! Na, da wollen wir jetzt mal sehen, wie viel von dieser Distanz epigenetisch weiter gegeben wurde! Immerhin würde ihnen im Fall des Ausstiegs aus dem Verband nicht die Enteignung drohen, wie damals im Dritten Reich, wo man als Unternehmen weniger Spielraum hatte, anständig zu bleiben.

  • Du kannst auch BMW + Merck streichen, wenngleich sie gefühlt gut auf die Liste passen. Quelle: Der Spiegel

    Und noch ein Hinweis: Es gibt eine weitere Lobbyorganisation, die Stiftung Familienunternehmen. Diese hat mit dem AFD-stellenden Verband nichts zu tun, und postuliert explizit eine abweichende Wertebasis. Im Kuratorium sitzt u.a. Christoph Werner, Chef der dm-Drogeriemärkte und Sohn des Gründers Götz.

    Laut SZ ist ABER eben dieser Christoph Werner ebenfalls Mitglied im Verband der Familienunternehmer. K.A.,ob das dann bedeutet, dass dm dort Mitglied ist. Aber im Artikel steht, Werner halte es für "statthaft, Parlamentarier aller im Bundestag vertretenen Parteien zu einem solchen Abend einzuladen." Nur weil etwas zulässig ist, muss man es ja noch lange nicht machen, Herr Werner.

  • Wegen Paywall hier noch der Link zum Archiv

  • Für die Grünen ist das so halbwegs in Ordnung

    Halbwegs, ja, eine Hälfte ging nach rechts, die andere nach links.

    Auch die Grünen hätten Sozialpolitik machen müssen, wenn sie nicht einen Teil ihrer Klientel an eine neu ausgerichtete Linkspartei hätten verlieren/loswerden wollen. Nur die Linke hat glaubhaft kommuniziert, dass Klimaschutz und Sozialpolitik für sie zusammen gehören. Die SPD wirkt vergleichsweise leidenschaftslos in jeglicher Hinsicht.Gerade, dass Wähler:innen nicht von den Grünen zur SPD wechselten, zeigt deren massives Defizit in der Sozialpolitik. Die beste Infrastruktur nutzt halt gar nichts, wenn keine Inhalte (mehr) da sind. Der schönste Ofen ist nichts wert, wenn Brennholz und Feuer fehlen. Und für immer mehr Menschen wird es zunehmend kälter in diesem Land.

  • Ich stelle auch die Sinnfrage:

    Oktoberfestattentat München 1980 13 Tote, 221 Verletzte, 68 davon schwerWeihnachtsmarktanschlag Berlin 2016 13 Tote, 67 Verletzte

    Folgen für das Oktoberfest und vergleichbare Festivitäten: kaum spürbarFolgen für die Weihnachtsmärkte: immens

    Man muss sich das mal geben: Das Oktoberfest wurde nach dem Anschlag fortgesetzt, es gab keine Umsatzverluste! Aber zwei Aufrechte, die ein Transparent mit dem Satz „Wir trauern um die Opfer der faschistischen Mörderbande“ hochhielten, wurden festgenommen: Oktoberfestbildstörer.

    Fazit: Wenn es die Rechtsextremen sind, die Anschläge verüben, dann ist es nicht so schlimm. Sind ja nur ein paar Spinner, und vor allem: die unsrigen.

  • Man braucht dann immer noch Backup-Lösungen für ca. 5% der Zeit im Jahr, ja. Aber:

    für zwei Wochen Dunkel Dunkelflaute im Jahr kann man kein AKW kostendeckend betreiben (insbesondere >da man es auch bei Dauerlast schon nicht kann)

    Das steht ja wohl außer Frage - für alle, die ehrlich rechnen.Und weder Stöcker noch ich würden als Backup-Lösung ein AKW auch nur eine Sekunde lang andenken.Da gab es wohl ein Missverständis. Ich jedenfalls wollte nur darauf hinweisen, dass Batteriespeicher vorerst nicht alle Probleme lösen können, da sie nur kurze Phasen überbrücken können.

    Weiter kann man Biogas speichern und dann bei Dunkelflaute nutzen.

    Ja, das scheint ideal, vor allem, wenn die Energien dafür beispielsweise aus Paludikulturen stammen. Aber halt nur, wenn keine neuen, zusätzlichen Probleme erzeugt werden, wie das aktuell der Fall ist (Methan). Wenn Biogasspeicherung eine Option wäre, hätten wir die ganze Dunkelflauten-Diskussion doch gar nicht?

    Die Bundesnetzagentur sieht das so:

    Bis wir soweit sind, dass wir unseren gesamten Strombedarf mit erneuerbaren Energien decken können und die Netze so ausgebaut sind, dass sie den Strom dorthin transportieren können, wo er gebraucht wird, die Back-up-Kraftwerke noch nicht durch Wasserstoff oder andere Technologien CO2-frei sind, werden wir noch die fossilen Energien nutzen müssen. Das ist der Übergang zu einer klimaneutralen Energiewirtschaft.

    Wenn es dann bald nur zwei Wochen im Jahr wären, könnte ich damit leben. Die letzten drei Jahrzehnte mit gefühlter Schneckentempo-Transition waren deutlich schwerer auszuhalten. Erfreulicherweise regelt jetzt ja der Preis, und nicht mehr die fossillobbyierte Politik, wo der Strom herkommt. Die o.g. Novelle baut diesbezügliche Hürden leider wohl nur (und zudem nicht gänzlich) ab, weil sich auch die fossilsten Urgesteine im politischen System nicht mehr gegen den an Tempo gewinnenden Wandel stemmen können. Und nicht etwa, weil man das ja schon immer wollte.