Am Liebsten an Orten, wo viel Grün ist, und Vielfalt bunte Blüten treibt.Bisweilen auch tagelang offline.Sprachlich schon immer etwas eigentümlich und ausladend unterwegs.Für manche Unkraut, für andere Blumen. Meine Natur halt.
Für die älteren Semester hier:Kallax-Fächer ≙ Expedit-Fächer
Was ist eigentlich so schwer daran zu verstehen, dass fast alle Leute, die Bürgergeld beziehen, ganz einfach statistisch erwartbare Gründe haben, nicht arbeiten zu können? Gründe, die sie gar nicht zu verantworten haben, weil Pech halt ganz einfach stoachastisch verteilt vorkommt? Die Normalverteilung lässt sich doch durch Druck nicht aushebeln, oder?
Wie kommt man nur auf die völlig absurde Idee, 100 Prozent der auf dem Papier Erwerbsfähigen würden den hohen Anforderungen eines hoch differenzierten Arbeitsmarktes entsprechen?
Leute, die dort arbeiten, berichten: Die meisten der im Jobcenter landenden, erwerbsfähigen Leute sind nicht etwa demotiviert, sondern schlicht nicht in der Lage, eine Arbeit zu finden oder aufzunehmen. Wären die vermeintlichen Christdemokraten in solchen Situationen, könnten sie es um keinen Deut besser.
Schon mal ein Bewerbungsgespräch während einer akuten Depression geführt, Herr Merz? Schon mal über lange Zeit jemanden in der engsten Familie gepflegt? Schon mal jahrelang gemobbt worden? Schon mal von einem Mann im Stich gelassen worden mit kleinen Kindern? Schon mal versucht, mit chronischen Schmerzen zu arbeiten? Schon mal Gewalt am eigenen Körper und die Folgen erfahren? Schon mal mit Eltern groß geworden, die Alkoholiker waren? Schon mal vor Krieg und Verfolgung geflohen?
Schon mal einen Schicksalsschlag erlitten, der das Leben auf den Kopf stellt? Schon mal über den Tisch gezogen worden, und deswegen den Job verloren? Schon mal mehrfach hintereinander eine Ausbildung angefangen und wieder abgebrochen, weil Sie einfach nicht so ganz der Norm entsprechen, und deshalb den Anforderungen nicht gewachsen sind?
Schon mal zusammen gerechnet, wie viel Prozent der Bevölkerung von massiv einschränkenden neurobiologischen, chronischen Erkrankungen und Störungen betroffen sind, wie Autismus und ADHS, Depression, Borderline oder bipolarer Störung? Schon mal im Knast gewesen, weil Sie - wie bis zu 72 Prozent der Insassen aufgrund von unbehandelten Symptomen von ADHS - auf die schiefe Bahn geraten sind? Schon mal verschuldet, völlig mittellos und obdachlos gewesen?
Haben Sie überhaupt je im richtigen Leben gestanden, Herr Merz - ohne eine komfortable Absicherung und Unterstützung durch eine privilegierte Herkunft?
Und zu guter Letzt: Schon mal das Grundgesetz gelesen?
.Wie kann man sich Christdemokraten nennen, und zugleich so dermaßen unbarmherzig sein!
Vollste Zustimmung für das Plädoyer zur digitalen Selbstermächtigung und die Kritik. Es gibt sehr viele konstruktive Handlungsoptionen. Handfeste Unterstützung dazu gibt es reichlich bei Mike und anderwo. Selbst ich mit unterirdischer MINT-Ausstattung im Hirnkasten habe es nach 20 Jahren in proprietären Welten geschafft, auf GNU/Linux umzusteigen, Tracking abzustellen, Open-Source Alternativen zu nutzen. Und bin jeden Tag happy damit.
Die Mühe lohnt: On- und offline ist eine andere Welt möglich,wenn und wo wir sie denken, kommunizieren, bauen, leben.
Perfekt war und wird es nie, aber besser geht auf jeden Fall!
Pe Krieger hat uns sogar mit Punkrocker FLOMB einen fulminanten Soundtrack dazu geliefert: #unplugtrump. Das musikalische digitale Empowerment tritt nebenan für Feddit bei Lemmyvision an!
Jetzt endlich mal Butter bei die Fische, Herr Fischer: Haben Sie gedient?
Vielleicht meint der Joschka, dass der Wehrdienst sowas wie die Aktionen in seinen "harten Jahren" in der Spontiszene wäre?
Wie viele Sabotage- digitale und hybride Aktionen es bis zum Ausrufen eines Spannungsfalls braucht, wird sich zeigen. Aber klar ist, dass es im Fall der Fälle kein Nachteil ist, untauglich oder Ü60 zu sein.
Ich persönlich habe nichts gegen einen gemeinwohldienlichen Dienst für alle - solange es die Option von "Ersatzdiensten" gibt. Diesbezüglich wäre es im Übrigen ein riesen Fortschritt, wenn es endlich mal nicht mehr vom Geldbeutel abhinge, ob man sich einen ehrenamtlichen Dienst überhaupt leisten kann. Das Mindeste wäre, uneingeschränkt Bürgergeld für Bundesfreiwillige und FSJler:innen zu gewähren.
Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung können keinen Freiwilligendienst jenseits der Bundeswehr absolvieren, weil sie nicht über die finanziellen Rücklagen verfügen, ihren Unterhalt währenddessen aus eigener Tasche zu finanzieren. Freiwilliger Wehrdienst hingegen wird vergleichsweise anständig vergütet.
Do hod ea aba moi wieda fein grantelt, der Prantel!
Er spricht mir aus dem Herzen.Und so lange die Legislative ihre Aufgabe nicht erfüllt, werde ich auf die Straße gehen.Ein von der AFD dominiertes Land ist doch nicht etwas, was man halt mal aushalten muss, so wie 16 Jahre Kohl. Es ist absolut inakzeptabel.Mein Widerstandsrecht sehe ich auch als Pflicht!
Auf Platz 1 bei Feddit. Man muss sich klar machen, was das bedeutet: Dieser Thread ist Teil einer Kampagne, in deren Folge solche Taten "passieren", und das Overton-Fenster immer weiter verschoben wird. Nach ganz weit rechts.
Wenn wir jetzt unsere Aufmerksamkeit auf diesen Vorgang ablenken lassen, dann sorgen wir mit dafür, dass anderes unter den Tisch fällt und dass es weitere derartige Vorfälle geben wird. Denn nur wenn es sich lohnt, findet dergleichen statt. Unabhängig davon, ob diese Tat im Hintergrund durch Dritte unterstützt wurde, steht fest: Es gibt aktuell ein Klima für solche Taten und es gibt einen fetten Resonanzraum dafür. Und dieser Thread ist leider Teil dessen. Es gibt Profiteure einer Diskussion um die Sicherheit im öffentlichen Raum. Man kann deren Interesse teilen, oder das Gegenteil tun.
_Lasst Euch doch nicht hineinziehen in diesen Tornado.
Nützlicher wäre es, wenn dem Bangemachen und allgegenwärtigen Schnellschüssen gegen Migration auf allen Kanälen das MUK-Video zum Nationalen Notstand entgegen gehalten würde.
Denn was wir - gerade jetzt vor der Wahl - brauchen: Fokus auf die Kernthemen, statt klickgeköderte Ausschlachtung von Amokfahrten und Terroranschlägen. Und stabil bleiben: Unverdrossen auf die Straße gehen, den rechten Narrativen Besonnenheit entgegen setzen, und ein lautes jetzt erst recht!Mehr Känguru für Deutschland!
Edit: Ergänzender Nachtrag
Shooting the OriginalPoster ist nicht mein Anliegen.OP jagermo hat etwas verlinkt - für den Umgang damit ist die Community verantwortlich. Viele haben das Thema nach oben gewählt, sowie ausführlich diskutiert.
Mein Kommentar bezieht sich explizit auf unser aller Umgang mit dieser Lage. Letztlich trage ja auch ich selbst durch meinen Kommentar zum Hypen des Themas hier bei Feddit bei. Wohl nicht wirklich der richtige Zeitpunkt und Ort, um den Blick auf eine Metaebene zu lenken.
Es gibt auch andere hier, die umweltfreundliche Mittelchen bevorzugen.
Gegen Kalkschleier ist von Seiten der Maschinenhersteller auch der Einsatz von Klarspüler vorgesehen - u.a. mit Zitronensäure. Man kann die dafür in Plastikflaschen verkauften Mittelchen nehmen. Es geht aber auch prima mit fünfprozentigem Essig. Essigessenz verdünnt mit Wasser eingesetzt ist sehr ergibig - und sowieso nützlich im ökoaffinen Haushalt.Auch hier ist die Einstellung auf den PH-Wert vor Ort entscheidend, Stadtwerke-Webseiten geben Auskunft. Zu viel herkömmlicher Klarspüler kann nämlich ebenfalls zu Schlierenbildung führen!
Von Sodasan in der Spülmaschine muss ich aus leidiger Erfahrung stark abraten:Die Umweltfreundlichkeit des Mittels wird auf Dauer schamlos ausgenutzt. Hier jedenfalls hat das Zeug nach einiger Zeit zu einer massiven Entwicklung von Rotalgen in der Spülmaschine geführt. Seit stattdessen das 0815 Geschirrspülpulver von dm im Einsatz ist, gab es nie wieder Rotalgenbelag. Und die Spülmaschine hat trotz niedriger Temperaturen und Ökospülgang immer geglitzert und nie gemüffelt.
Zu viel Bio ist in der Spülmaschine halt leider nicht wirklich gesund, wie auch bei Spektrum nachzulesen ist.Ich würde auf jeden Fall einem anderen Pulver die Chance geben, da klar Schiff zu machen. Wenn Du das Sodasan später noch aufbrauchen willst, würde ich - wie von Dir angedacht mit Zitronensäurepulver gemischt - es einfach nur noch sporadisch einsetzen.
Auweia, das klingt aber gaaaar nicht gut...
Es wäre ein Verlust auf dem Teller, wenn da kein Räuchertofu mehr drauf dürfte. Kurz mal recherchiert - und siehe da: Ökotest hat gerade für das Januarheft im Labor genauer nachgesehen und gibt Entwarnung:
Alle Räuchertofus in unserem Test sind mit Buchenholz geräuchert. Die meisten Hersteller setzen nach eigenen Angaben eine traditionelle Heißräucherung zwischen 55 und 75 Grad über Buchenholzrauch ein.
[...] Die Räuchertofus im Test halten die zulässigen Grenzwerte für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) ein. Das sind jene krebserregenden Schadstoffe, für die geräucherte Lebensmittel berüchtigt sind. Auch freies 3-MCPD, das als Fettschadstoff ebenfalls durch Räuchern entstehen kann, war kein Thema.
Klingt nicht so, als hätten wir uns Krebsrisiken reingeschaufelt. Und wenn ich es richtig verstehe, gehört der Räuchertofu dann zu den traditionell geräucherten Produkten, die von der EU nicht verboten werden.Fein, Sonntagsbraten gerettet!
Genau diesen Eindruck empfinde ich aber gewissermaßen als verharmlosend und irreführend.Natürlich haben die Freidemokraten pragmatische Kompromisse machen müssen - so wie die Grünen ja auch.Ich finde jedoch unglücklich, wenn hier jetzt der Eindruck erweckt wird, als sei es völlig egal, ob ich grün oder gelb wähle. Klar, aus linker Perspektive mag das so scheinen. Dennoch würden die Linken, wenn sie die Wahl hätten, wohl eher eine Koalition mit den Grünen, als mit der FDP eingehen.In den mehr als 20 Jahren, in denen ich Wahl-O-Mate zur Absicherung meiner Wahlentscheidung nutze, war es immer so, dass die FDP stets weit entfernt von den Grünen auf der Liste rangierte. Und das passte auch zu dem, was ich von beiden Parteien wahrnahm an Forderungen und Realpolitik.Um zu wissen, was sie wollen und tun, muss ich das Wahlprogramm der FDP nicht lesen - sie tun es doch alles laut genug.
Ich finde es gar nicht hilfreich, wenn die FDP durch das Setting bei diesem Real-O-Mat davon profitiert, dass sie bei einigen Themen durch die Ampel gezwungen wurde, auch mal Vernunft und Fairness walten zu lassen. In anderen Konstellationen kämen ganz andere Realitäten zum Vorschein.
Aus meiner Sicht: Ein FDP-Wiederwahl-O-Mat!
Lasst Euch nicht entmutigen von den harten Tatsachen!Sehr hübsch illustriert, einleuchtend erklärt und daher wärmstens empfohlen:Der 11-Minuten-Erklärfilm So krempelst du dein Leben um!
Den Mietzuschuss bei ALG II meine ich nicht. Beim Wohngeld geht es ja eben gerade darum, den Bezug von Bürgergeld oder Sozialhilfe zu vermeiden. Es ist also für Fälle an der Grenze, und wird daher beispielsweise vom DGB auch als Brückentechnologie bezeichnet.
Es geht um jene Haushalte, deren Einkommen knapp unter oder über der Bürgergeldgrenze liegt. Diese Leute treffen beispielsweise die aktuellen Preisanstiege viel härter als die Bürgergeldbezieher:innen, bei denen das Jobcenter Miete und Heizkosten zahlt.
Wann man sich "von vornherein gar nicht erst die Miete leisten" kann, ist Definitionssache. Die meisten werden bei der Auswahl ihrer Wohnung nicht alle Risiken einkalkulieren, die das Leben so mit sich bringen kann. Einige haben dann halt Pech und sind deshalb auf Wohngeld angewiesen. Dies stellt ja auch nur einen Zuschuss dar - also jenen Teil, den man nicht mehr wirklich aus eigenen Mitteln bestreiten kann.
Ich persönlich würde eine negative Einkommensteuer bevorzugen. Die umständliche Antragsstellerei und Bürokratie ist für Betroffene und die überforderten Kommunen einfach ein großer Mist, den man ganz einfach lassen sollte.
Meine Hoffnung, dass der Bierdeckelsteuererklärungs-Merz eine solche grundlegende Vereinfachung der Steuern einführen könnte, geht allerdings gegen Null. Schließlich würden davon Menschen profitieren, denen er ganz sicher nicht das Leben leichter machen will.
Mit den 21 Mrd € pro Jahr meinst Du wahrscheinlich die Gesamtausgaben des Bundes bei den Wohnzuschüssen, also vor allem den Bürgergeldzuschuss. Die Ausgaben für Wohngeld im Haushalt 2025 jedenfalls sollten bei 2,37 Milliarden Euro liegen (2024: 2,15 Milliarden Euro).
Das ist jetzt nicht nichts, aber die Baukosten sind aktuell ebenso überdimensional, wie das Defizit an Sozialwohnungen. Wir hatten mal 3 Millionen davon - in den 90er Jahren! Heute sind es 1 Million. Angesichts des Zuzugs von je etwa 1 Million Geflüchteten aus Syrien und Ukraine, war die Notwendigkeit von sozialem Sozialwohnungsbau spätestens ab 2015 eine mehr als dringliche Angelegenheit. Die Sozialverbände schätzen den Bedarf neuer Sozialwohnungen auf 1 Million.
Also ja, es braucht staatlich geförderten Wohnungsbau im großen Stil. Allerdings müsste man dazu mal eben ganz schnell den neoliberalen Kurs verlassen. Denn die Renditen für den Sozialen Wohnungsbau sind so niedrig, dass die scheuen Immobilienhaie gar keinen Bock drauf haben, da irgendwas zu investieren. Und selbst wenn man jetzt anfinge, im großen Stil zu bauen: Die Defizite der letzten Jahrzehnte aufzuholen, würde viel zu lange dauern. Menschen müssen jetzt wohnen und Mieten zahlen.
Das Verscherbeln staatlicher Immobilien weit unter Wert Ende der 90er Jahre kommt uns halt jetzt teuer zu stehen. Und es ist wirklich nicht so, als hätte das damals niemand ahnen können. Im Gegenteil: Das sogenannte Vergolden des Tafelssilbers wurde von Beginn an von sehr vielen Expert:innen und Beobachter:innen kritisch gesehen.
Ob es soziologisch gesehen sinnvoll ist, alle weniger Betuchten in Sozialem Wohnungsbau zu kumulieren - Stichwort Sozialräumliche Segregation - wäre ein weiteres Thema. Wohngeld ermöglicht auf jeden Fall, dass Menschen in ihrem Wohnviertel bleiben können, auch wenn sie - beispielsweise durch eine Erkrankung oder andere Schicksalsschläge - ihre Miete dort nicht mehr alleine stemmen können. In den 70er und 80ern Jahren waren sich alle einig, dass das eine gute Idee ist.
Ja, der Bund macht die Gesetze - die Kommunen sind aber für deren Umsetzung zuständig.Im o.g. Artikel steht, "bei Mietwucher seien die Kommunen am Zuge, Bußgelder zu verhängen". Wahrscheinlich ist dieser Hebel zu wenig genutzt. Würden alle, denen Wohngeld zusteht, dieses auch beantragen, würde vielleicht der Druck steigen, wegen der höheren Kosten dann doch mal gegen den Mietwucher vorzugehen.
Dafür bräuchte es allerdings mindestens niedrigschwellige, idealerweise auch digitale Unterstützung und Vereinfachungen bei der Beantragung von Wohngeld. Der Vorgang ist maximal abschreckend gestaltet. Zweifelsohne bekommen deutsche Bürokraten so etwas auch ohne böse Absicht hin. Mit Sicherheit aber sind lange Bearbeitungszeiten und hohe Hürden ebenfalls politisch bedingt, also dem VERmieterschutz geschuldet.
Nach der Wohngeldreform der Ampel sollte sich eigentlich die Zahl der Empfänger verdreifachen. Wäre das Geld bei den Betroffenen angekommen, würde vielleicht die Diskussion eine andere sein. Es geht hier um hunderttausende Haushalte, die Unterstützungen nicht erhalten, die ihnen zustehen. Eine automatische Auszahlung wie von Sozialverbänden gefordert, würde die Lage schlagartig zugunster der Antragsberechtigten verbessern.
Aber wer will schon, dass alte und andere durchs soziale Netz gefallene Menschen hierzulande nicht mehr knausern müssen, oder sich sogar noch einen Kuchen im Café gönnen?
Gar nicht auszudenken, wenn Mieter:innen grundsätzlich auf der Webseite jeder Kommune einen solchen Mietencheck durchführen könnten.Und wenn dann die Kommunen automatisch die unzähligen Rechtsverstöße ahnden würden.Am Ende könnten Mieter:innen reihenweise Rückforderungen (bis zu vier Jahre rückwirkend!) stellen. Und Vermieter:innnen für viele Jahre im Knast landen.
Nicht auszudenken, wenn Kommunen im wahrsten Sinne des Wortes kommunal wären, also Gemeinschaftlichkeit und soziale Gleichheit tatsächlich anstreben würden.
Was alles möglich wäre, wenn Bürger:innen tatsächlich Politiker:innen wählen würden, die ihre Interessen vertreten...
Dieser wunderliche Pfosten dient sicherlich für Lernwillige als didaktisch kluge Ergänzung zu Mülltonnes uBlock-Filter-Tutorial. Vielen Dank und sorry für den voreiligen Downvote ; )
! 26.01.2025 muelltonnes lemmy-filter https://feddit.org/post/7161245 feddit.org##.d-sm-block.d-none > .post-container.row:has(.post-title:has-text(/gottschalk|liebesurlaub/i))Fazit: Lesson learned - diese Mülltonne funktioniert vortrefflich, nomen est omen. Haarpracht schlagartig verschwunden! Womit auch mal wieder bewiesen wäre, dass uBlock durchaus auch Nicht-ITler:innen produktiv nutzen können (mit Unterstützung von kuketzblog und Mülltonne). Empfehlenswert für alle Desktop-Nutzer:innen, die Gottschalk individuell bannen wollen. Oder sonstwelche unerträgliche Realitäten.
Tatsächlich habe ich den Filter aber nur zu Übungszwecken getestet - ein wenig Vielfalt will ich schon aushalten. Dennoch gut, ein solches Ass im Ärmel zu haben. Hier machen nämlich ebenfalls uBlock und uMatrix auf 23 Zoll das Internet und Leben schön. Ein Netz im Schießschartenformat ist keine Lösung - für mich.
Ebenfalls auch hier: Merz ist audrücklich mit gemeint!Ausführlicher Post dazu von mir nebenan unter der ellenlangen Liste. 5ibelius9insterberg war hier schneller : )
Es gibt immerhin einige Angebote im Nahverkehrsumfeld, um Präsenz zu zeigen. Einfach mal einen Ausflug machen in zwei nordrheinwestfälische Hansestädte, Münster und Soest...Ich habe die Optionen für dieses Wochenende nach Orten sortiert im Sub NRW gelistet. Manche Veranstalter:innen haben ihre Termine erst kurz vor die Wahl gelegt, beispielsweise Bochum auf den 14.02..Definitiv ist es keine schlechte Idee, mehr als ein Mal deutlich zu demonstrieren. Wählen gehen allein genügt spätestens jetzt nicht mehr. Es wäre doch prima, wenn - wie im letzten Jahr - der Eindruck entsteht, dass wochenlang die halbe Republik auf den Straßen protestiert. Nicht, dass potentielle Wähler:innen der AfD - aktuell bei 20% - tatsächlich glauben, sie seien das Volk.
Ihr denkt hier an höchst unterschiedlichen Heckenformen: Eine wilde Hecke, wie sie beispielsweise als Windschutz und Flurbegrenzung an Äckerrändern teilweise in Deutschland zu sehen ist, kann natürlich von Kindern "unterwandert" werden. Eine gepflegte Form- und Schnitthecke - meist zur Begrenzung von Wohngrundstücken - hingegen nicht. Dazu braucht es keine Dornen - unter diese Ligusterhecke wärst Du, rbn, als Kind nicht gekommen. Eine solche Hecke wäre für OPs Fall auch eine Lösung. Braucht halt etwas Entwicklungszeit und müsste mindestens zwei Jahre noch mit beispielsweise einem vorgelagertem niedrigen Flechtzaun geschützt werden.
Mein Großvater hat den Heckenklassiker stachlige Beberitzen gepflanzt, um seinen Blumengarten vor uns Kindern zu schützen. War auf 80cm gestutzt extrem effizient entlang unserer Dreirad-Schnellstrecke und ermöglichte ein konfliktfreies, enges Zusammenleben von drei Generationen. Von Folterpflanze kann keine Rede sein, aber hinreichend unangenehm ist der Kontakt allemal. Und ich weiß auch sehr fundiert, dass diese durchaus essbaren Beeren einem Kind nie schmecken...

Dir fällt das Wegwerfen offensichlich aus zwei Gründen schwer:
ad 1. Um meiner nostalgischen Seele gerecht zu werden, fotografiere ich Zeug, das ich wegwerfen muss, von allen Seiten und archiviere es in meinem Nostalgie-Ordner. Dort ist es sogar greifbarer, als in einem Karton im Keller. Manchmal behalte ich auch ein winziges Teil - pars pro toto - quasi für die Schatzkiste des inneren Kindes.ad 2. Für Zeug, das ich aus ökologischen Erwägungen nicht wegwerfen kann, plane ich, es zu verschenken. Dafür warte ich allerdings schon sehr lange auf so einen Frühlingsputzrausch, wie Du ihn gerade hast...
Dazu weitere analoge Möglichkeiten, um etwas zu verschenken:Verschenkschränke an vielen Orten - und für größeres Zeug auch Leihläden und Umsonstläden. Beim Leihladen kannst Du Dir Deine Schätze sogar noch mal selbst ausleihen, wenn Du es dann doch noch mal möchtest.