Da das Thema immer wieder aufkommt und wir uns da sowieso nur im Kreis drehen hier ein Copy & Paste von vor 5 Monaten:
Wer die Eskalation in Berlin mitbeobachtet hat, wird sich nicht wundern. Während an der TU die Präsidentin den Dialog sucht und sich etwas Vertrauen bei den Studierenden verdient hat, haben die FU und die HU auf Eskalation gesetzt.
Im Ergebnis bleibt es an der TU weitestgehend friedlich und in der HU und FU eskalieren die Proteste immer weiter. Muss man nicht unterstützen oder als zielführend sehen, ist aber auch nicht weiter verwunderlich angesichts der absolut inakzeptablen Einschränkungen im Versammlungsrecht und in der Meinungsfreiheit seitens der Präsidien und der absolut ekelhaften Polizeigewalt.
Ich möchte diese Eskalationen hier nicht rechtfertigen oder negieren, aber wer hier nur die Schuld bei den Demonstrierenden sucht macht es sich viel zu einfach.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/lg-berlin-502kls2124-hamas-from-river-to-sea-bgh-revision
"From the river to the sea" sollen dann bitte Gerichte klären, ich finde es lächerlich das als Aufruf zum hypothetischen Völkermord zu inszenieren während die Palästinenser Opfer eines tatsächlich stattfindenden Genozids sind und deren Vertreibung aus dem Gazastreifen und der Westbank konkret geplant ist.
"One solution - stop the occupation“ ist der übliche Slogan den ich von Demos kenne. Ich verstehe, was du damit andeuten willst, halte das aber für eine Nebelkerze, soll dann gerne wiederum vor Gericht geklärt werden.
Jedenfalls bleibt mein Punkt bestehen, wir befassen uns mehr mit Slogans und hypothetischen Szenarien während genozidale Sprache seitens Deutscher, amerikanischer und israelischer Politik und Medien gerade konkret in die Tat umgesetzt werden - und das scheint irgendwie fast niemanden in Politik und Medien zu empören.